Das Hotel ist, wie im Katalog beschrieben, sehr klein. Von außen sieht die Anlage elegant und sauber aus. Im Innenbereich gibt es die Empfangshalle mit einer Rezeption. Die Angestellten dort sind sehr nett, sprechen deutsch und versuchen so gut es geht zu helfen. Man kann Postkarten und Briefmarken kaufen und diese gleich in den Postkorb werfen. In einer kleinen Ecke kann man auch für 12 Minuten das Internet benutzen. Kosten: 2,00 €. Auch ein W-Lan Zugang ist gegen Gebühr möglich, wobei die Verbindung sehr langsam ist. Ein Stockwerk über der Rezeption kann man Informationen des Reiseveranstalters anschauen. Im Untergeschoss findet man einen Tv-Raum und eine Innenbar. Durch die Glastür kommt man zum Pool mit der Bar. Die Poolbar ist ganztägig besetzt, man spricht Deutsch, Englisch und Spanisch. Vorsicht bei All-Inclusive: Ab 23 Uhr muss man ALLE GETRÄNKE selbst bezahlen- auch wenn man VOR 23 Uhr sich an der Bar anstellte. Die Getränke, die bei All- Inclusive kostenfrei sind, wurden auf einer Karte mit einem * markiert. Als Snacks gab es nur Pizza und Sandwiches. All-Inclusive-Gäste bekamen ein grünes Plastikarmband. Somit hatte man Frühstück, Mittag- und Abendessen gratis. Ich würde mir aber genau überlegen, noch einmal All-Inclusive zu buchen. Mehr dazu bei "Gastronomie". Insgesamt war das Hotel von ca. 80 % Deutschen besetzt. Die restlichen 20 % waren Engländer, Schweizer, Holländer und wenige Franzosen. Das Durchschnittsalter ist schwer festzulegen, da Familien, Paare und auch junge Partygruppen im Hotel waren. Die Bar "Bora Bora". Dort gibt es super leckere Cocktails in lustigen Bechern serviert. Preise zwischen 6 und 9 €. Am Strand wird einem oft der Cocktail "Indianerherz" in dieser Bar empfohlen - ein Cocktail mit vielen verschiedenen Rumsorten und Trockeneis. Die Cocktails blubbern sozusagen :) Wer sparen will, sollte nicht über den Reiseveranstalter einen Mietwagen buchen! Wer vom Hotelessen genug hat, kann an der Promenade super lecker Pizza essen gehen. Preislich vollkommen ok UND nicht frittiert ;-) Wenn auch bei euch das Hotel "überbucht" ist, sofort an den Reiseveranstalter wenden. Wir haben von mind. 80 % der Hotelgäste erfahren, dass Ihnen das gleiche passiert ist. Man kommt im Hotel an und wird gleich für einen Tag in ein 1 bis 3 * Hotel verlegt. Ein Taxifahrer meinte sogar, dass das die Masche des Hotels ist.
Die Zimmergröße und der Möbelzustand waren ok. Das Apartment bestand aus einem Doppelbett (harte Matrazen), einem großen Schrank, Mietsafe (2,00 € am Tag), Schlafcouch, Küchenzeile hinter einer Schranktür, Tisch mit 3 Stühlen, Balkon mit 2 Sesseln, Tv, Klimaanlage (sehr laut!), Telefon, Föhn und Duschwanne. Einen Mülleimer gab es nur im Bad.
Es gab ein Hotelrestaurant. Hier konnte man das Frühstück, Mittag- und Abendessen einnehmen. Das Restaurant war sauber. Die Auswahl an Speisen war sehr schlecht. Frühstück von 08.30 - 10 Uhr: 3 Sorten Marmelade, Honig, Frittiertes (Fisch, Gemüse, eigentlich alles), Würstchen, Speck, Spiegelei, Cornflakes und je 2 Sorten Käse und Wurst. Die Brötchen schmeckten nicht frisch. Frisches Obst versuchte man vergeblich. Der Saft (Apfel, Orange, Ananas) war eine Mischung aus Sirup und Wasser. Mittagessen von 13-15 Uhr: Viel Frittiertes, Salat, endlich mal frisches Obst (Melone, Ananas, Trauben), Eiscreme, Pudding, Schweinefleisch, Pommes, Nudeln, Kartoffeln (frittiert oder gebraten) Abendessen von 19-21 Uhr: das gleiche wie am Mittag, Suppe, Desserts (Schokopfannkuchen, Cremes, kleine Kuchen)
Fremdsprachenkenntnisse waren gut- man sprach Spanisch, Deutsch und Englisch. Beim ersten Restaurantbesuch bekommt man einen Tisch für den gesamten Aufenthalt zugewiesen. Morgens brachte der "Chefkellner" den Kaffee direkt zu unserem Tisch. Die anderen Kellner haben die Teller immer sehr schnell abgeräumt, sodass der Tisch nicht zu voll war. Getränke musste man bestellen, es gab keine Selbstbedienung. Dies war die ersten Tage kein Problem, doch nach dem 4. Tag mussten wir unsere Kaffeekanne selbst holen und einmal sogar Getränke an der Poolbar bestellen, weil uns die Kellner nicht beachtet haben. Das Poolbar-Personal arbeitete meist mit einer Einstellung, als wären sie genervt und überfordert (besonders die letzten 15 Minuten vor 23 Uhr). Handtücher wurden täglich gewechselt, wenn man die dreckigen auf den Boden warf. Unser Zimmer war von Tag 2 bis Tag 7 gleich dreckig. Überall lagen Haare, Sand und andere Kleinteile. Als wir uns bei der Rezeption darüber beschwert haben, sagte man uns, das Problem würde gelöst werden, doch abends war das Zimmer gleich schmutzig wie am Mittag.
Vom Flughafen Palma zum Hotel in Cala Ratjada sind es ca. 1,5 Stunden Fahrzeit, ohne Zwischenstationen in Cala Millor und co. Die Lage zum Strand: Keine direkte Strandlage! Man konnte aber 4 Strände in der Nähe besuchen. Cala Agulla - ca. 10 Minuten entfernt und der "größste Strand". Wenige Wellen, weißer Sand. Cala Son Moll- ca. 20 bis 25 Minuten entfernt. Breiter Strand, nicht sehr lang, körniger Sand, viel Wind und Wellen. Cala Gat- 15 Minuten entfernt, sehr klein, körniger Sand Der letzte Strand liegt ca. 5 Minuten von der Cala Agulla entfernt, direkt bei der Tauchstation. Der Einstieg ist nur über eine Treppe möglich! Alle Strände haben einen sauberen Strand, klares und türkises Wasser! Einkaufsmöglichkeiten sind direkt in Cala Ratjada möglich. Es gibt viele Supermärkte, Schuh- und Kleidergeschäfte. An der Promenade entlang gibt es eine Riesenauswahl an Restaurants (Paelle, Pizza, Döner, Chinesiches Essen usw.), Bars und Discos. Durch den Reiseveranstalter kann man verschiedene Ausflüge buchen. Palma Shopping, Palma by Night, Drachenhöhle, Marktbesuch usw. Mietwagenmöglichkeiten gibt es im Hotel oder an der Promenade. Wer sparen will, sollte nicht über den Reiseveranstalter einen Mietwagen buchen!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist sehr klein, Liegen sind zu wenig vorhanden und Handtücher gibt es nur gegen 20,00 € Kaution: Wer abends ein neues Handtuch wollte, musste zusätzlich 1,00 € Gebühr bezahlen. Der Pool ist mit Rasen umlegt - dies hat Vor- und Nachteile. Kleine Kinder verletzen sich vllt weniger, wenn sie hinfallen aber durch die Duschen und das Wasser gibt es viel Matsch auf dem Boden. Und wer nicht frühzeitig morgens eine Liege mit dem Handtuch besetzt (furchtbar!!!), muss sich wohl oder übel auf den Boden legen. Das Abendprogramm war abwechslungsreich und sehr unterhaltsam. Für Kinder gab es 6 mal wöchentlich (Montag Ausruhtag für die Animateure) verschiedene Programme und abends die Minidisco.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Laura |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 10 |


