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Alexander (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juni 2009 • 2 Wochen • Strand
Extrem gewöhnungsbedürftiges Hotel
2,3 / 6

Allgemein

Das Hotel hat 2 Etagen à 28 Zimmer zzgl. einen Souterrainbereich der scheinbar in Überbuchungssituationen genutzt wird. Für die Nahrungsaufnahme steht ein relativ grosser Speisesaal zur Verfügung der aber mit Tischen vollgestopft ist, dadurch ergibt sich stets ein munterer Slalomlauf zum Buffet, begleitet von diversen Entschuldigungen nach Anremplungen der anderen Leidensgenossen. Das Buffet selber bietet überwiegend ungewürzte deutsche Kost (TK-Erbsen, Dosen-Mais, Dosen-grüne Bohnen, Dosen-Möhrchen) mit zerfleddertem Schweinebraten, zerfallenem Hähnchenschenkel, Frikadellen, Bifteki OHNE Fetafüllung!!! etc. griechische Speisen wurden in den 2 Wochen genau 5x als Vorspeise bzw. Beilage angeboten. Mit Beginn der zweiten Woche wiederholte sich das Essen der ersten Woche genau 1:1. Angenehm war das (ewig gleiche aber grosse) Salatbuffet. Der Nachtisch verdient kaum eine Erwähnung. Das Frühstück überzeugt ganz klar durch Masse statt Klasse; in 2 Wochen gab es JEDEN Tag die eine gleiche Sorte Scheibenkäse und die eine Sorte Wurst, die allerdings in drei optischen Varianten dargereicht wurde. Aber der Kaffe, der war gut ;-) Warum die riesengrosse Terrasse nicht genutzt wurde (wie früher, wie uns Stammgäste erzählten) konnte keiner erklären; schön wär`s gewesen, denn da die Fenster des Speisesaals alle stets geschlossen waren gab es mangels Klimaanlage jeden Abend eine Runde Freisauna. Die Zimmer sind in der Grösse aller mediterranen Hotels dieser Kategorie, reichen also aus. Ebenso der Balkon und das Bad. Was absolut nicht geht ist das Mobiliar: viel zu alt und der Kleiderschrank reicht für eine Person. Ebenso die "Reinigung": husch-husch und fertig. Nur die Optik, sprich Bettenmachen und Handtücher sprangen einem förmlich in's Auge. Unser Mückenmassaker vom ersten Abend konnten wir am Abreisetag noch überall bewundern. Das Personal sollte mit Ausnahme von Joanis (Empfang), Petros (Service und abends Poolbar) sowie Tracy (Poolbar tagsüber) sich Gedanken über einen neuen Job machen. Dies gilt im Übrigen auch für die Inhaberfamilie. Die Anlage an sich glänzt durch eine schöne Aussenanlage, die wesentlich mehr hergeben könnte als den status quo. Die Gästestruktur ist angenehm gemischt; Deutsche, Österreicher, Schweizer, Polen, Ungarn, Tschechen, Russen, Italiener und ich glaube Finnen. Keine unangenehmen Vorfälle oder Orgien an der Bar. Als Strandlage kann man die Lage nun wirklich nicht mehr bezeichnen aber der Fussweg geht in Ordnung (via Schleichweg). Die Orte links und rechts (Marmari und Tigaki) sind der Graus. Ein Touristenbums nach dem nächsten. Empfehlen können wir aber Smily's Taverne in Marmari sowie die Ilios-Taverne an der Bushalteselle nach Kos-Stadt. Wenn Kos nicht das Meer hätte und durch die starken Winde für Surfer interessant wäre würde sich keine Nase für dieses Fleckchen Erde interessieren. Keine typischen Dörfer etc. nur Nepp (ich sage nur Zia, das ach so tolle und romantische Bergdorf). In 2,5 Tagen hat man die Insel komplett gesehen und ich meine wirklich KOMPLETT. Wenn schon Griechen die dort ebenfalls Urlaub machten sagen, dass sie verzweifelt sind und nur noch weg wollen, ist das glaube ich Urteil genug. Ohne unsere netten Bekanntschaften im Hotel hätten wir wohl eher das Handtuch geworfen.


Zimmer
  • Schlecht
  • Grösse, Ausstattung und Zustand sowie die Reinigung sind weiter oben schon ausführlichst beschrieben.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Es gibt neben der Poolbar (10:00 bis ca. 02:00) auch eine Hotelbar. Diese wird aber nicht bewirtschaftet; warum? Keine Ahnung, ist aber so. Über alles Andere habe ich mich ja schon weiter oben ausgelassen. Ach ja, zu erwähnen sind die Preise im Hotel: 1,5 Liter Wasser ohne Kohlensäure 2,10!!!! Das ist der MEGAWUCHER des Jahrtausends. Alles andere ist o.k. bist leicht überhöht.


    Service
  • Eher schlecht
  • Tracy, Petros und Joannis sind super d'rauf, der Rest sollte umschulen. Fremdsprachen: englisch Beschwerden: besser nicht


    Lage & Umgebung
  • Sehr schlecht
  • Die Umgebung ist, wie die ganze Insel, karg und öde, kaum etwas grünes, respektive blühendes. Die Lage ist suboptimal, ohne irgendein Fortbewegungsmittel geht hier gar nichts; ausser man will ausschliesslich in der Anlage bleiben, was der Hotelchefin durchaus gefallen täte (Umsatz, Umsatz, Umsatz!!!). Einkaufen ist möglich aber relativ teuer!


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Pool + abgetrenntem Kinderbecken ist vorhanden. Dazu eine Art Kinderspielplatz und eine mini Minigolfanlage. Kicker (5 Bälle 2 Euro), Billard (1 Spiel 2 Euro), Tischtennisplatte (Preis:keine Ahnung) Internetecke ist vorhanden, kostet aber ein Schweinegeld. Alternative: das "Alexander's" in Marmari. Kostenlos wenn man etwas verzehrt; geöffnet ab 18:00 Der Sandstrand ist superlang und gut gepflegt. Die Liegenpreise schwanken zwischen 0,- und 6,- (2 Ligen + Schirm). Ach ja, der griechische Abend: Leute, nehmt euch an dem Tag etwas anderes vor, ihr stört eh nur die Inhaberfamilie nebst Freunden beim Feiern, selbst Stammgäste wurden links liegen gelassen und die Gesamtperformance ist nur betrunken zu ertragen, so lächerlich ist das Ganze.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juni 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Alexander
    Alter:46-50
    Bewertungen:5