Das Hotel besteht aus einem Hauptgebäude, einem älteren Nebengebäude und dem neuen Corissia Harmony sowie dem Corissia Park mit Pool, Restaurant und Beach Bar. Von dort muss man nur die kleine Uferstraße zum ca. 10m breiten Sandstrand überqueren. WiFi war inklusive, aber im älteren Nebengebäude praktisch nur auf dem Balkon nutzbar, der Empfang dennoch oftmals einfach weg. Liegen und Schirme waren am Pool und am Strand OHNE Gebühr, dafür wurde man als Gegenleistung gebeten, wenigstens ein Getränk zu bestellen und wenn es nur eine Flasche Wasser für € 2,70 inkl. 2 Gläsern mit Eis war. Da wir nur die Liegen am Strand genutzt haben, gilt Folgendes nur dafür: Die Liegen waren aus Metall und mit Kunststofftextil bespannt und nicht immer einfach einzustellen. Durch die Bespannung haben sie sich leicht von selbst im Kopfteil aufgestellt, wenn man sich bewegt hat und für die Füße gab es keine Abrundung oder "Stellfläche" wie wir es zum Beispiel von Kunststoffliegen kennen. Auflagen waren keinen vorhanden, haben wir auch sehr vermisst. Im Corissia Park gab es zum Teil Liegen mit Auflagen in einem Teilbereich. Frühstück und Abendessen gab es am Buffet, Getränke beim Abendessen mussten alle bezahlt werden (wir glaubten, dass es bei der Buchung noch hieß "1 Wein und 1 Wasser pro Person inklusive"). Man konnte auch à la carte essen (und bezahlen). Die Gäste waren international und von ganz jung bis Senioren vertreten. Abends wurde im Corissia Park unterhalten, haben aber nicht daran teilgenommen. Der Rezeptionsbereich und das komplette Corissia-Park-Gelände waren sehr sauber, insbesondere die Toiletten. Für Autofahrer: Die Hinweisschilder auf Kreta sind spärlich, oftmals zugewachsen oder fast bis zur Unkenntlichkeit verschmiert und befinden sich oftmals erstmals auch an der Abzweigung, der man folgen muss. Wie gut Navis auf Kreta funktionieren, weiß ich leider nicht. Sich zu verfahren, hat aber seinen Reiz. Man lernt mehr den Charme der Insel kennen. In Kavros (ca. 4km in Richtung Rethymnon an der neuen National Road) an der BP-Station Romania auf der rechten Seite kann man Reifenschäden beheben lassen. Uns hat es 10 Euro gekostet inklusive Radwechsel. Die günstigsten Tankstellen haben wir in Rethymnon gesehen; selbst an der National Road kostete der Liter Benzin nur € 1,59 statt € 1,67 wie in Georgioupolis . Parkgebühren: In Knossos frei, Hafen von Heraklion € 3,00/Tag, Carrefour-Parkhaus in Chania (auf dem Weg zum Parkplatz am Hafen) € 2,80 die erste, jede weitere Stunde € 1,80, der PP am Hafen ist gebührenpflichtig (Höhe unbekannt). Blitzer kommen meistens nach dem zweiten Radar-Warner-Schild. Für Raucher: Die griechischen Assos (20er Packung) haben uns gut geschmeckt und kosteten bei Annas Market nahe am Dorfplatz mit € 3,50 genau so viel wie im Duty-Free in Heraklion. Getränke: Eine Flasche Wein aus Georgioupolis gibt es im Supermarkt für € 3,50 bis € 4,00 oder bei Annas Market zum Selbstabfüllen in Plastikflaschen für € 2,95/Liter. Eine Dose/Flasche griechisches Bier (0,5l) kostete € 1,20, Wasser (0,5l) 25 Cent, Cola meistens € 1,00 bis 1,50 je nach Größe; löslichen Nescafé oder Capuccino ca. € 3,00 das Glas bzw. die Packung. In den meisten Bars zahlt man für ein kleines Radler/Bier € 2,20-2,50, für ein großes (0,5l) € 3,00. Fertigradler schmeckt nach Süßstofflimonade; lieber vom Barkeeper selbst mischen lassen, Cocktails ab € 6,00. Speisekosten sind mit Deutschland vergleichbar, wenn man bedenkt, dass in Deutschland meistens ein Bauern-, kleiner oder Krautsalat und Tzatziki zum Gericht gehören, auf Kreta extra bestellt werden müssen. Besonders empfehlen können wir in Mátala die Taverne "Sirtaki" ziemlich in der Mitte der Bucht, in Chersonisos die Taverne "Star Light" (inklusive sehr sauberer Toiletten im Stil eines römischen Bades) in Höhe der Hafeneinfahrt und in Chaniá die Taverne in einer oben gelegenen Nebengasse, deren Namen ich vergessen habe :-). Sie befindet sich im oberen Altstadtteil ungefähr in Höhe des westlichen Hafenufers rechts neben einer sehr schönen Taverne, die alte Haustüren an der gegenüberliegenden (vielleicht alte Stadt-) Mauer als Deko angebracht hat. Wir sind jedoch eins weiter gegangen, weil man dort eben gesessen hat. Für Notdürftige: Die meisten Toiletten auf Kreta sind eklig, oftmals kann man nicht einmal die Klobrille aufklappen, ohne dass sie wieder runterfällt. Ich kann nur empfehlen, Desinfektionstücher mitzunehmen, wenn man unterwegs ist. In Knossos auf den Führer/Guide verzichten! Die € 10,- pro Person sind verloren. Man steht ewig an einer Stelle, hört sich einen Monolog des oder der Führerin an, unsere "Georgia" hat man dazu schlecht verstanden (angeworben wurden wir von einer gut deutsch mit schweizer Akzent sprechenden Führerin) unter einem Baum bei lautem Zirkadengetöse und der Stimmen anderer Führer und Besucher, ohne dass man etwas gezeigt und dazu erklärt bekommt. Wir haben erst einmal 30 statt 5 Minuten bis zum Beginn warten müssen, nach über 20 Minuten Monolog (was man alles in einem Reiseführer lesen kann) haben wir uns dann abgesetzt. Unterwegs haben wir andere "Abgänger" der geführten Gruppe getroffen, denen die Führung auch nicht gefallen hat. Für das Geld hätte man lecker essen und einen Raki schlucken können. Eintritt in Knossos und dem archäologischen Museum in Heráklion kostet jeweils € 6,00, als Kombiticket € 10,00 (fünf Kalendertage gültig). Für Marktfreudige: Die Markthalle in Chaniá hatte bis spätnachmittags und nicht nur bis 13:00 Uhr geöffnet, der so sehr empfohlene Markt in Mirés im Süden der Insel ist nicht der Rede wert. Wir waren 13 Tage dort, hatten für 10 Tage einen Mietwagen (Fiat Panda inkl. VK ohne SB, mit Reifen-, Unterboden und Glasversicherung) bei Protos im Internet für € 295,00 bestellt und sind etwas mehr als 1.200 km gefahren und haben einen schönen Urlaub erlebt.
Meine Bewertung bezieht sich auf das alte Nebengebäude gleich neben Mike's Autovermietung, speziell Raum 709. Zum Zimmer im ersten Stock gibt es nur eine Treppe. Das Zimmer ist groß und geräumig, mit einer Kitchenette, einem Schreibtisch, einem kleinen Sessel sowie einem Balkon mit Tisch und 2 Stühlen sowie 1 Wäscheständer. Der Zimmerschlüssel bestand aus einem normalen Schlüssel und der ca. 0,5 cm dicken Karte für die Stromversorgung mit gut lesbarer Zimmernummer und Hotelname, der Safeschlüsselanhänger war auch mit einer gut sichtbaren Zimmernummer versehen. Wenn man ihn verloren oder gestohlen bekommen hätte, hätte man schön blöd dastehen können. Zuletzt hatten wir so etwas zu Beginn des Jahrtausends gesehen. Chipkarte und Nummernkombination für den Safe dachte ich wären Standard. Der Kleiderschrank ist ca. 1,20 m breit mit einer Kleiderstange, 6 Bügeln (für 2 Personen) und eingebauten Mietsafe (€ 2,00/Tag), einer Ablagemöglichkeit auf dem Boden (in ca. 50cm Höhe) und einer Ablagemöglichkeit in ca. 2,20 m Höhe (ich bin 1,87 m lang und kam mit ausgestrecktem Arm gerade so mit den Fingerspitzen dran). Stattdessen hätte man unter der Schrank leere Koffer stellen können, wenn man sie denn bei fehlenden Ablageböden leer bekommen hätte. Wer sich diese Bauweise und Raumaufteilung eines Kleiderschranks ausgedacht oder bestellt hat, war wahrscheinlich selbst noch nie im Urlaub oder Hotelgast. Da wir zu zweit waren und zum Glück selbst eigene Bügel mitgebracht hatten, konnten wir zumindest fast alle Kleider und Hemden aufhängen. Aber die T-Shirts, Tops, Hosen, Röcke etc. waren nicht anders unterzubringen als die Küchenschränke auszuräumen und dort die Kleidung abzulegen, die Unterwäsche passte zur Hälfte in die Nachttischschubladen, der Rest lagerte auf den im Raum stehen Koffern. Mit dem Geschirr auf der Spüle, die vom Zimmermädchen in unserer Anwesenheitszeit nicht berührt wurde und nicht untergebrachter Kleidung, Accessoires etc. auf den Koffern sah es immer "Messi"-mäßig aus; wohl fühlten wir uns nicht. Wenigstens bekamen wir auf Anfrage einen Wasserkocher für den ersten Kaffee am frühen Morgen oder am Nachmittag. Der Kühlschrank kühlte gut und hatte sogar ein Eisfach. Es gab aber weder Spüli nocht ein Schwammtuch vom Hotel gestellt, damit man sein Geschirr hätte selbst spülen konnte, denn das Zimmermädchen tat es nicht. Vielleicht auch gut so. Wer weiß, was deren Tuch sonst so alles abgewaschen hätte. Schreibtisch und Sessel dienten als Ablage. Das Bett war ca. 1,60 m breit, bestand aus zwei Einzelbetten in Boxspringhöhe. Ich persönlich habe als Rückengeplagter auf den Matratzen gut gelegen, eine Annäherung an die Partnerin war aber nicht möglich, weil die Besucherritze der Samaria-Schlucht ähnelte und dem eigenen Körpergewicht nachzugeben drohte, was einem Nachbarn wohl einmal hörbar zum Verhängnis wurde. Es gab je eine dicke Decke (für mich eine Winterdecke) und ein Laken, zwei große Kopfkissen, so groß und hart wie Sandsäcke. Da die Klimaanlage direkt auf die Köpfe gerichtet war und man bei offener Balkontür von Moskitos überfallen wurde und das Mauerwerk nachts so viel Hitze abstrahlte, konnte nur mit laufender Klimaanlage geschlafen werden. Ich war somit immer entweder zu warm oder zu kalt zugedeckt und wachte mit Genickstarre auf. Auch hier frage ich mich, was der "Innenarchitekt" von Beruf ist. Auf dem Flachbild-TV waren ca. 5-8 deutschsprachige Programme zu sehen und diverse ausländische. Das "Bad" war sehr eng, wäre aber noch ausreichend gewesen, wenn die Negativpunkte nicht zur völligen Abwertung geführt hätten: Der Boden der Dusche bzw. die Fugen waren nicht schimmelig, aber durch jahrelangen Gebrauch sehr dreckig, ebenso wie die der Wandfliesen, an manchen Stellen hing noch Fliesenkleber oder verriebenes Fugenmittel, der Klopapierrollenhalter hing im Duschbereich, so dass man automatisch ungewollt Feuchttücher gehabt hätte, wenn er denn ganz gewesen wäre, die Duschvorhangstange war eingespannt und täuschte Stabilität vor, bis sie mal zusammenbrach und ich sie selbst wieder eingespannt habe. Der Spülkastendrücker war nur noch ein dünner Stift. Aus den beiden Abläufen mit losem Deckel kam ständig ein fauler Geruch. Geputzt wurde das Bad nicht wirklich, lediglich der Vorleger wurde gewechselt. Das Unangenehmste war die Dusche. Zu 90% mussten wir "Fang die Tropfen" spielen, weil aus dem Duschkopf selten Wasser kam, und wenn dann nur kaltes. Da das Bad und Fenster nach Südwesten ausgerichtet war, war das Räumchen immer voll aufgeheizt, ein Aufenthalt nur bei offener Tür möglich. Hat man es einmal geschafft, komplett nass geduscht zu sein, klebte der erneuerungswürdige Duschvorhang an einem. Ausreichend fließend und warmes bis heißes Wasser gab es nur vor 17 Uhr und nach 20 Uhr. Auch nach der Reklamation am zweiten Abend wurde es nicht besser. Weil aber auch ein anderer Gast das gleiche Problem hatte, wollten wir nicht wieder mühsam alle Klamotten zusammensuchen, in die Koffer packen und umziehen, sondern haben uns mit der unbefriedigenden Situation abgefunden. Der Balkon war für zwei Erwachsene ausreichend groß, selbst mit dem Wäscheständer. Unser Vorteil war, dass wir baulich von Nachbarn und Blicken von Passanten getrennt waren und nicht nur durch Glas- bzw. Milchglasscheiben. Brauchbaren WLAN-Empfang hatte man eigentlich nur auf dem Balkon. Unter Berücksichtigung, dass es im Corissia Park sehr sauber war und im Corissia Harmony offensichtlich mehr Mühe investiert wurde, ist man als Gast schon enttäuscht vom Zustand und der Zimmerreinigung. Wegen des ansonsten großen Raumes und der für mich guten Matratze, dem Wasserkocher und der für uns positiven "Abgeschiedenheit" erhält das Zimmer noch 3 Sonnen.
Die Gastronomie bestand aus dem Restaurant mit dem klimatisierten Raum, drei Terrassen, der Beach Bar, der Liegewiese und dem Pool- und Strandbereich. Für ein 3-Sterne-Hotel war die Speiseauswahl beim Buffet ausreichend und qualitativ gut, à la carte fand ich es persönlich sehr gut. Fisch und Fleisch: sofern nicht als Filet deklariert, hatte jedoch alles Gräten und Knochen; selbst Hühnchen schienen nur mit dem Beil zerteilt worden zu sein; Fleisch auszubeinen scheint aber auf ganz Kreta nicht üblich zu sein. Im Gastronomiebereich war immer alles sauber, der Küchenstil griechisch und "kindgerecht" immer auch Spaghetti und Pommes. Zu den Preisen: hat man tagsüber das Tagesangebot angenommen, hat man viel zu essen zu einem günstigen Preis erhalten, ansonsten fand ich die Preise überdurchschnittlich, für Georgioupoulis wahrscheinlich am höchsten. Vor der MWSt-Erhöhung kostete an der Beach Bar ein Bällchen Eis € 1,80. 0,5l Bier/Radler kosten dort € 3,90 statt wie sonst im Ort € 3,00, ein Raki € 2,70 statt wie sonst zwischen € 1,00 und € 2,00, ein Glas Wein vor der Erhöhung € 3,10, eine Flasche € 12,50 (Hauswein) oder € 18,50 der "bessere" Wein, eine 1l-Flasche Wasser erst € 2,50, dann € 2,70, ein Eiskaffee mit Vanilleeis € 5,20, bestand aber aus einer Eiskugel, einer Espressomenge Kaffee und aufgeschäumt auf eine Caipirinhaglas-Größe; Cocktails waren sehr "dünn" und die Gläser deutlich kleiner als wir es kennen. Für den Tagesangebotspreis war das aber erträglich, für den Normalpreis hätte ich mir hier sonst keinen gegönnt. Auch wenn es in Hotels immer teurer als "draußen" ist, war ich doch schon etwas negativ überrascht. Entweder muss man reichlich Urlaubsgeld dabei haben oder man macht einen Urlaub, für den man vielleicht hart sparen musste und schränkt sich dann stark ein, wenn man es sich eigentlich gut gehen lassen will. Am Dorfplatz waren sie günstiger und geschmacklich besser. Morgens gab es u.a. gut schmeckenden Kaffee von Dallmayr und man konnte sich Orangen- oder Grapefruitsaft selbst pressen. Was ich beim Frühstück nicht gut fand, war, dass ohne entsprechenden Andrang schon so viel Rühr- und Spiegeleier vorbereitet und somit kalt waren (zumindest vor 09:00h). Lieber hätte ich eine Minute auf ein frisches Spiegelei gewartet, aber ich musste mich mit den kalten begnügen. Getränke und Speisen (außerhalb Frühstück und Abendessen) wurden auch an die Liegen gebracht. Für ein 3-Sterne-Hotel war das Essen gut bis sehr gut.
Hier muss ich unterschiedlich innerhalb dieser Kategorie bewerten. Das gesamte Personal war durchweg sehr freundlich, Yiannis immer und überall unterwegs mit nützlichen Tipps und Wegbeschreibungen. Bewundernswert wie freundlich die Kellner trotz Hitze von >38° und hoher Luftfeuchtigkeit noch waren, wenn sie vom Frühstück bis Abendessen [evtl. noch länger, wir haben aber am Abendprogramm nicht teilgenommen] im Einsatz waren. (6 Sonnen) Mit deutsch und/oder englisch kam man immer zurecht. Selbst wer kein deutsch gesprochen hat, hat die Bestellung zumindest verstanden. (6 Sonnen) Beim Check-in mussten wir noch 2 Stunden bis ca. 15:00/15:30h auf unser Zimmer warten, dafür sollte es aber in dem ganz neuen Gebäude mit großen Zimmern sein. Der ganze Stolz des Hotels. So gegen 15:00 sagte uns Yiannis, unser Zimmer sei fertig. Da wir noch am Essen waren, gingen wir ca. 15 min. später zur Rezeption, mussten dennoch weitere 20 min. warten. Als wir dann zum Nebengebäude gefahren wurden, wurde uns dieses immer noch als neu angepriesen, allerdings sah es von außen schon älter aus und unsere Koffer von jeweils 20 kg habe ich dann auch noch mangels Aufzug die Treppe hoch in den ersten Stock getragen, denn auch wenn ich Gast bin, lasse ich keine zierliche Frau dies machen. Das Zimmer war alles andere neu (dazu unten mehr), kein Wort der Entschuldigung oder Begründung, weshalb wir doch nicht das von ihr Versprochene erhalten haben; stattdessen wurde so getan, als ob es neu wäre; auf den ersten Blick war es für ein 3-Sterne-Hotel dennoch okay. (noch gut gemeinte 2 Sonnen) Die Zimmerreinigung im alten Nebengebäude bestand wahrscheinlich nur aus Mülleimer leeren und Bett machen. Geputzt wurde nicht (zumindest nicht mit Wasser und Putzmittel), wenn überhaupt gekehrt und trocken abgewischt. Wasserflecken auf dem Boden haben sich 12 Tage lang unverändert sichtbar auf dem Boden befunden. Dass Koffer und Gebrauchsgegenstände im Weg sind, liegt nicht an den Gästen, sondern an fehlenden Ablagen und Einlegeböden für Kleidung (siehe weiter unten). Eingetrocknete Urinflecken im Bettzeug muss ich als Zimmermädchen beim Beziehen, spätestens aber beim Bettenmachen bemerken und den Bezug auswechseln. Täglich € 2,00 Trinkgeld zu geben, damit es nicht schlimmer wird, tut auch weh, wenn man vom Balkon aus sieht, dass selbst der Außenbereich vom Corissia Harmony nass gewischt wird und jeden Morgen große Stapel neue Bettwäsche und Handtücher gebracht wurden. Auch wenn wir selbst keinen Dreck gemacht haben, erwarte ich dennoch als Gast einen gewissen Standard bei der Zimmerreinigung. Wenigstens befand sich nachmittags alles noch exakt am gleichen Platz. (gerade noch mit viel Wohlwollen 2 Sonnen)
Der Ort Georgioupoli(s) ist relativ klein, man ist in ca. 10 Gehminuten vom einen zum anderen Ende gelangt, es gibt viele unterschiedlich besuchte Tavernen, und Bars, hauptsächlich spielt sich das Leben um den kleinen Dorfplatz ab. Mit dem kleinen Mietwagen ist man in ca. 20 Minuten in Rethymnon (dort war Benzin auch am günstigsten), in ca. 90 Minuten in Heraklion und Knossos und ca. 40 Minuten in Chania. Uns war der Ort zu klein, zu wenig los, ohne dass wir jetzt Partygänger sind. Es werden überall Ausflüge angeboten, jedoch finden wir, dass ein Mietwagen viel günstiger und man selbst flexibler ist. An die frei interpretierbare Fahrweise der Kreter gewöhnt man sich schnell, ebenso an kaputte Straßen und viel Steinschlag am Straßenrand; ebenso auch an die vielen Gedenkstätten ca. alle 500 m an meist junge Männer. Wir sind etwas mehr als 1.200 km gefahren, einige aufgrund fehlender Beschilderung auch ungewollt, aber interessant. Zum Strand brauchte man max. 5 Minuten, es gibt mehrere Supermärkte und Souvenirshops. Die Straßen in Georgioupoli/s (es gibt unterschiedliche Schreibweisen) sind teils weniger gut und teils schlecht, mal halb Schotter und halb asphaltiert. Sie werden gerne mehrmals täglich abgespritzt, damit es nicht so staubt; spätestens nach 20 min. ist aber wieder alles staubtrocken. So viel zum Thema Umweltschutz durch Wassersparen.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Wenn wir nicht auf der Insel unterwegs waren, befanden wir uns am Strand. In einen Pool kann ich auch in der Heimat springen. Die Liegen dort waren zumindest vor 10 Uhr ausreichend vorhanden. Da die Liegen und Schirme nichts kosteten, man lediglich freundlich gebeten wurde, an der Beach Bar Getränke zu bestellen, es aber auch nicht musste, hielten sich dort auch Gäste anderer Hotels auf, an deren Strand es offenbar nicht so schön oder zu voll war. Vor dem Corissia Beach ist der Strand schmal und flach abfallend. Man kann dort ca. 100 m weit ins Meer laufen, es gibt nur vereinzelt ein paar rundliche Steine und in Richtung Kapelle ein paar Felsen. Für den Ort Georgiopoulis hat das Corissia Beach den wahrscheinlich schönsten Strandabschnitt. Ich brauche keinen 50m breiten, glühend heißen Sandstrand, um ins Meer zu gehen; für mich waren die paar Meter (maximal zwei Liege-Reihen) optimal. Die Schirme hätten breiter sein oder ein durchgezogenes Dach haben können, denn meistens hatte nur eine Person Schatten bei teilweise 38° und Windstille (das Meer war teilweise so ruhig wie ein See). Es gibt bequemere Liegen aus Kunststoff, bei denen man sogar die eigenen Füße am Liegenfuß abstützen kann bzw. das Fußende ergonomischer geformt ist, damit einem weder Ferse noch Achillessehne schmerzen und die Kopfteile auch in der eingestellten Position verbleiben. Ohne Auflagen finde ich beide Liegenarten aber nicht bequem. Zur Toilette am Pool war der Weg kurz, jedoch gab es an den Zugängen leider nicht einmal eine Fußdusche. So schleppt man immer etwas Sand überall mit hin, in den Beachbarbereich am Pool vorbei zu den Toiletten oder später mit zu den Zimmern. In Georgioupolis wird so viel Wasser verschwendet um Straßen und Schotterwege nass zu machen. Den Sand, den man am Strand bereits abspülen kann, müssten dann die Zimmermädchen nicht wegkehren oder wegwischen (sofern es gemacht wird). Wasserleitungen (für die Blumenkästen) sind an der Ufermauer bereits vorhanden. Der für uns schöne Strandabschnitt selbst führt hier aber zur Aufwertung.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2015 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martin |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 14 |


