Für uns optimal. Wir, ein Paar um die 40 ohne Kinder, haben noch nie so schön und komfortabel gewohnt. Die schon so oft beschriebenen Bungalows sind sehr großzügig und geschmackvoll eingerichtet. Die Anlage ist angenehm ruhig, das Personal freundlich und zurückhaltend. Es ist eher ein Hotel für Gäste, die sich selbst verwöhnen, als für diejenigen, die sich verwöhnen lassen wollen. Die Architektur, mit vielen Rundungen unter Verwendung inseltypischer Materialien, harmoniert sehr schön mit der Umgebung. Alles wirkt - abgesehen von dem Sand, der angeflogen wird - sauber, niedlich und einladend. Auf den ersten Blick wirkt das Hotel behindertengerecht, denn dort wo Treppen sind, gibt es auch immer einen treppenlosen Auf- oder Abweg, doch da ich keine Erfahrung im Umgang mit Rollstühlen habe, weiß ich auch nicht um die Tücken, die ja oft im Detail versteckt sind. Die Badewanne hat zwei Griffe, was auch älteren Gästen den Ausstieg erleichtert. Große Stufen galt es auf dem Weg zu unserem Bungalow nicht zu überwinden. Hätte ich Kinder, würde ich ein anderes Hotel wählen - ich würde ohnehin ein anderes Urlaubsziel wählen. Wir haben Engländer, Franzosen und vor allem Deutsche gesehen und gesprochen. Die Atmosphäre ist beinahe familiär. Man hält ein Schwätzchen mit anderen Gästen nach dem Essen und geht dann in aller Ruhe in sein schönes Appartment zurück. Es gibt keine Hotelbar für den Abend oder ähnliches, aber wir haben das auch nicht vermisst. Für Alleinreisende, die Anschluss suchen, empfiehlt sich das Hotel nicht. Man muss sich selbst schon genug sein. Wie gesagt, für uns war es wunderschön. Punktabzug gibt es dafür, dass morgens irgendein rumorendes Geräusch aus der Küche (direkt unter uns) ein wenig gestört hat. Der Whirlpool ließ sich nicht am Pool direkt ausschalten, sondern nur von innen zusammen mit der Außenbeleuchtung. Ergo - wollte man abends das Licht auf dr Terasse anmachen, legte der Pool los. Der Essensgeruch hat nicht gestört - es roch immer lecker und wir bekamen Appetit. Über die Reiseleitung kann ich nichts sagen, da wir die eigentlich nie in Anspruch nehmen. Beim Auto heißt es - Preise vergleichen. Alternativhotels habe ich nicht vorzuschlagen. Wir haben viel gesehen, aber nichts, das uns lieber gewesen wäre. Arecife würde ich als Urlaubsort genausowenig wählen wie Puerto del Carmen oder Costa Teguise - furchtbar. Wir waren sehr zufrieden und kommen bestimmt noch mal wieder.
Alles ist neu, hübsch in Ordnung und sauber. Die Küche ist besonders gut ausgestattet mit Mikrowelle, Eierkocher, Wasserkocher, Kaffeemaschine, Herd, Backofen, Messerblock und allem, was man zu Kochen braucht. Rot-, und Weißweingläser, Bierhumpen, Longdrink- und Sektgläser - alles da. Die kleine Gefriertruhe ist ebenfalls super. Der Kühlschrank groß und kräftig. Alles ist sehr mediteran gehalten und man fühlt sich von der ersten Minute an im Urlaub. Der Wohnbereich ist lichtdurchflutet. Das Schlafzimmer geräumig und mit der großen Glasfront macht selbst das Aufstehen Spaß. Die Badezimmer haben alles, was man braucht: Fön, Schminkspiegel, großen Spiegel. Bei uns hatte ja jeder sein eigenes Bad. Das zweite Schlafzimmer haben wir als Ankleidezimmer genutzt. Die Terasse ist riesig, der Ausblick super. Die Bewertung sagt wohl alles: kaum zu toppen.
Der Koch wusste schon am dritten Tag, dass ich zum Frühstück eine geschmorte Tomate mag und legte sie mir frisch aus dem Ofen auf den Teller. Die Kellner waren alle freundlich und sogar bemüht, Deutsch zu sprechen. Das Frühstück ließ eigentlich keinen Wunsch offen: frisches Obst (Papaya, Melone, Orange, Kiwi), mehrere Sorten Brot inklusive Vollkornbrot, Brötchen, Jogurt, Marmelade, Honig, Müslis mit diversen Extras, frisch gepresster Saft, diverse einheimische Sorten Aufschnitt und Käse, Frischkäse, Gurken, frisch zubereitete Omeletts, Spiegel- oder Rühreier, Speck, Kaffee, Espresso, Milchkaffee und vieles mehr. Abendessen genauso gut. Die Köche gaben sich alle Mühe jeden Sonderwunsch zu erfüllen. Die fertig zubereiteten Speisen in den Schalen unter den (Wärme?-)lampen waren jedoch meist kalt. Es gab jeden Tag viele angemachte Salate und geschnittete frische Gurken, Tomaten, Paprika etc., zwei Suppen, Paella (Sorte wechselte), Pizza und Gemüse. Drei Sorten Fisch und Fleisch beim Showcooking und einen Braten oder halbe Hähnchen oder Ente. Abzüge gibt es für die fehlende Beschriftung. Oft waren keine Kärtchen vorhanden, die erklärten, was in den Schalen fertig zubereitet war oder welche Suppe sich in der Terrine befand oder welche Sorte Fisch oder Fleisch man sich zubereiten lassen konnte. Da ich meist ein Stück frischen Fisch mit Salat gegessen habe, war mir das allerdings relativ egal. Wir haben keine Getränkekarte gesehen - brauchten auch keine, weil wir unsere Wünsche mit dem Kellner besprochen haben und wissen auch bis jetzt nicht, was ein Bier oder eine Flasche Wein gekostet hat - wir haben aber auch nicht gefragt. Bei der Abrechnung am Schluss stellte sich heraus: Die Preise sind moderat.
Wir wurden erst einmal mit einem Glas Sekt empfangen. Das gesamte Hotelpersonal war sehr freundlich und versuchte alle Wünsche sofort zu erfüllen. Reparaturen wurden umgehend ausgeführt. Die Zimmer wurden ordentlich gereinigt und es duftete immer sehr lecker, wenn überall gewischt war. Durch die Lage der Bungalows wurde man morgens nicht vom Rücken des Mobiliars über einem geweckt, sondern die Putzfrauen klingelten zweimal, bevor sie den Vorhof etwa um 9.00 Uhr betraten. Super
Für den Fußmarsch zu den Papgayos liegt das La Bocaina mit Ausnahme mit am besten von allen Hotels an der Playa Blanca. Beim ersten Marsch zu den Papagayos waren wir etwa 20 Minuten bis zum ersten unterwegs. Ich arbeite nur am Schreibtisch, treibe keinen Sport und habe zu viel auf den Rippen - also nichts mit Marathonwomen oder so. Es war so schön da am Strand, dass wir gleich über die Felsen zum zweiten Strand gegangen sind (weitere 15 Minuten). Wir kennen das von Fuerte, wo das Wandern über die Klippen für jeden ganz normal ist. Es ging vorbei an zwei ganz winzigen Buchten, in die wir uns später auch gelegt haben. Dort hat man das Feeling von "Blaue Lagune", jedenfall so, wie ich, die den Film noch nie gesehen hat, es mir vorstelle. Auf dem Klippenweg zum dritten Strand fand ich es nicht mehr ganz so einfach über die teils glitschigen Steine zu gehen (in meinem Fall eher kriechen - weitere 15 Minuten). Der dritte, kleinere Papagayostrand ist hinreißend. Allerdings: Oberhalb der Bucht ist eine Bar. Bars brauchen Strom. Strom in der Pampa = Generator = Krach oder zuminest Geräuschkulisse, die ich mir nicht wünsche. Der Einstieg ins Wasser ist dort sandig und weitestgehend steinfrei und daher für Kinder sehr schön. Deshal war der Strand auch mit durchweg bekleideten Elten und ihren Kindern belegt. Mein Mann badet gern nackt und wir haben's gern ruhig - also weiter! Wir haben also versucht, über die Steine auch zum vierten zu gelangen - aussichtslos (für mich). Nach etwa einer Stunde meist angenehmer Kraxeltour sind wir dann zurück an den Strand Nr. 2. Sehr schön, sauber, groß und gar nicht überlaufen. Die meisten baden nackt. Es gibt allerdings keinen Schatten, wer das möchte, muss sich was einfallen lassen, denn Sonnenschirme werden hier weggeweht. Das Schauspiel belustigt immer wieder. Viele Boots- und Katamarantouren führen an die Papagayos. Nicht ganz so idyllisch: Dort holen sie ihre Jetskis raus und die Fahrgäste dürfen einer nach dem anderen einmal hin und einmal her auf dem Sozius des Wassermotorrads. Naja, jeder, wie er mag ... Playa Blanca, der Ort ist etwa drei Kilometer entfernt. Niedlich, nicht zu groß, sehr touristisch und bietet eigentlich das, was man von einem Urlaubsort erwartet: Shops, Supermärkte, Restaurants und Bars - inklusive englischer Bar mit täglicher Live-Musik. Die direkte Hotelumgebung ist nicht weiter erwähnenswert: Baustellen und Hotels. Beides bei weitem zu viel. Baulicher Overkill in wenigen Jahren. Allerdings wird sicher auch dann noch kein Nightlife die abendliche Ruhe stören. Die schön angelegte Promenade ist ideal für abendliche Spaziergänge am Meer. Der Supermarkt ganz in der Nähe (5-10 Minuten zu Fuß).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Bilder vom Pool lade ich hoch. Es gab nichts - aber wir wollten auch nichts, also eigentlich 6 Punkte von mir, aber das würde das Ergebnis verfälschen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sabine |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 2 |


