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Michael (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2015 • 2 Wochen • Strand
Ist das wirklich ein 4 Sterne-Hotel? Nein!
2,2 / 6

Allgemein

Wir haben dieses Hotel gebucht, weil wir letztes Jahr einen derben Reinfall in der Türkei erleben mussten. Die Türkei als Reiseland ist dadurch für uns gestorben. Aufgrund der überragenden Bewertungen anderer Reisender (zum Zeitpunkt unserer Buchung 94% Empfehlungsrate!) haben wir uns entschieden, in dieses Hotel zu fliegen/ fahren. Neckermann preist in seinem Reiseprospekt einen Komfort-Transfer, mit max. 3 Stopps bis zum Hotel vom Flughafen aus, an. Da wir nicht gerne tausende Hotels auf dem Weg zu unserem anfahren wollen, kam uns dies sehr entgegen und wir waren bei Stopp 2 bereits beim „Katrin“. Dort angekommen konnten wir noch Abendessen einnehmen, was sehr angenehm war. Uns wurde anschließend Zimmer 4109 zugewiesen, ein Familienzimmer am Ende der Anlage, aber immer noch auf gleicher Ebene wie das Haupthaus, nicht den Berg hoch oder andere Geschichten. Zimmertür auf – Gestank! Als Quelle des Gestanks konnten wir zunächst schnell den Ablauf im Badezimmerboden lokalisieren und stellten als erste Abhilfe den Hygiene-Mülleimer darauf, was eine gute Lösung für den Moment war. Das vordere Zimmer stellte sich als spartanisch ausgestattet dar: Ein Kleiderschrank mit einer Ablage oben, worauf bereits Decken lagen, eine Kleiderstange und zwei Schubladen. Andere Ablagemöglichkeiten, z. B. für T-Shirts und Polo-Shirts, gab es nicht darin. Dazu 2 Betten à ca 70 cm Breite, einen „Schrank“, auf dem sich ein kleiner Röhrenfernseher und drinnen der Kühlschrank befand. Dazu noch eine Schminkkommode. Das „Schlafzimmer“ beinhaltete 2 Kofferablagen, eine Schminkkommode, einen Schrank wie im anderen Zimmer, in dem sich zusätzlich ein Safe (Mietkosten: 25 Euro für 9 Übernachtungen) befand und ein ca. 120 cm „breites“ „Doppelbett“ mitsamt 2 Nachttischen. Insgesamt waren die Zimmer sehr spartanisch ausgestattet. Das Badezimmer wies ein Handwaschbecken nebst Spiegel und Ablage auf. Dazu eine Duschecke als Kreisviertel und hinter der Tür versteckt, eine Toilette. Basta! Das war’s! Wir haben uns ein „Superior-Zimmer“ eindeutig anders vorgestellt! Zum Zimmer gehörte noch eine Terrasse mit einem kleinen Plastik-Gartentisch und 4 Plastik-Gartenstühlen. Die gesamte Ausstattung des Zimmers ist unmissverständlich als spartanisch zu bezeichnen und entspricht in keiner Weise dem, was sich ein Mitteleuropäer als 4 Sterne-Standard vorstellt. Abgerundet wurde das Ganze durch zahlreiche Mängel im und am Zimmer: Fliesen gebrochen, Schimmel im Bad, Bröckelnder Putz auf dem Balkon, mehrere Bodenfliesenarten im vorderen Zimmer, unsauber ausgeführte Arbeiten anderer Gewerke. Wir mussten bereits einen Tag später feststellen, dass es wiederum in unserem Zimmer stank. Diesmal konnten wir eine der Klimaanlagen als Ursache feststellen. Wir haben daraufhin bei der Rezeption Bescheid gegeben und der Mangel wurde abgestellt. Auch wurde jedes Mal beim Reinigen des Zimmers der Mülleimer, den wir auf den Abfluss im Badezimmer stellten, so verrückt, dass wir uns entschlossen, Tape zu kaufen und ihn zuzutapen. Eine Maßnahme, die nunmehr dauerhaft war. Das Zimmer ist bei geschlossenen Fenstern und Türen nahezu schalldicht gegenüber Geräuschen von außen. Selbst die nahegelegene „Schnellstraße“ war kaum bis gar nicht zu hören, obwohl diese in Steinwurfweite lag. Bei geöffneter Balkontür ist diese Straße jedoch sehr deutlich und störend zu vernehmen. Die „dezente, internationale Tagesanimation“ (Originaltext Neckermann-Katalog) war jedoch so derart laut, dass sie von der Außenterrasse des Haupthauses bis zu uns so rüberschallte, dass an Schlaf von 23 Uhr Ortszeit (bis auf sonntags, wo keine Animation stattfindet) nicht zu denken war. Im Block, in dem unser Zimmer nebst Zimmer 4009 lag, befindet sich eine Pumpe, zu der ich mich an späterer Stelle trefflich auslassen werde. Zahlreiche Bilder, die ich bereitstelle, belegen das Erlebte. Zum Essen und Service: Zu allen drei Hauptmahlzeiten wurde eine große Auswahl an Speisen in Buffet-Form gereicht. Beim Frühstück sollte man jedoch bei den Croissants nicht französische Qualität erwarten, genauso wenig beim Mittag- und Abendessen italienische Qualität bei der Pizza. Man fand jedoch jederzeit etwas, was schmeckte und teils sogar gut. Viele Gerichte schmeckten mir jedoch nicht, wozu z. B. das offenkundig mit Käse versetzte Rührei am Morgen gehörte. Ebenso hätten die offerierten Würstchen beim Frühstück auch etwas länger braten dürfen. Zu jeder Mahlzeit wurde eine „kretische Ecke“ mit zahlreichen einheimischen Produkten aufgebaut. Eine gute Idee! Weiter zu jeder Mahlzeit Obst und Gemüse, welches den Namen wirklich verdient hat. Wassermelonen, die nach Melone und nicht nach Wasser schmecken. Als Besonderheit gibt es eine Nische mit „Live cooking“, wo ein Koch zu jeder Mahlzeit frische Gerichte zubereitet. Beim Frühstück z. B. Pfannkuchen, beim Mittagessen z. B. Leber, Hähnchen, Gyros oder Souvlaki. Eine wiederum sehr gute Idee. Die Getränke konnte man leider größtenteils in die Tonne kloppen! Wasser und Soda, sowie die Softdrinks schmeckten ganz einfach nicht! Rot- und Weißwein habe ich nur mal genippt, sie schienen sehr gehaltvoll und fruchtig. Das Bier war daher die Alternative zum Abendessen. Dieses schmeckte tatsächlich. Hände weg vom „Brandy“! Er schmeckt grottenschlecht und diente bei uns zum Wässern der Pflanzen. Auch die anderen Spirituosen waren von minderer Qualität. Der Service in allen Bereichen (Bars und Essensbereich) war durchwegs gut bis sehr gut. Alle bemühten sich ständig um das Wohl der Gäste, ohne aufdringlich zu wirken. Und von wegen „dezente, internationale Tagesanimation“… Am Tage mag das vielleicht noch stimmen: Die Animateurin, die z. B. Wassergymnastik macht ist nett, freundlich, dezent und nett anzusehen. Dies kann man vom grottenschlechten Abendanimateur nicht sagen: Laut und krawallig, schlechtes Englisch, keine Affinität zu seinem Job. Und das ganz offenkundig. Wer sich bereits in Deutschland über das Programm von RTL aufregt, sollte keinesfalls der Animation im „Katrin“ am Abend beiwohnen. Aber, wie gesagt, man konnte sich dieser durch den dadurch verursachten Lärm, nicht entziehen, wenn man im Hotelbereich war. Insgesamt jedoch haben wir uns gefragt, ob all inclusive für uns die richtige Wahl war. Wir sind zu der Meinung gekommen, dass es besser wäre, dies nicht getan zu haben. Übernachtung oder Übernachtung mit Frühstück wäre im „Katrin“ die bessere Alternative. Viele Engländer in anderen Hotels haben dies vorgelebt und konnten mittags und abends in den zahlreichen attraktiven Restaurants am Strand beobachtet werden. Auch aus diesem Grund würden wir das „Katrin“ nicht mehr buchen und würden es auch so nicht weiterempfehlen. Zu unserem Hauptproblem: Im Block, worin sich die Zimmer 4009 und 4109 befinden, ist eine Schmutzwasserpumpe installiert, die bei Bedarf anspringt und angeblich nicht abgeschaltet werden darf. Jeden Morgen gegen 7 Uhr sprang diese im minütlichen Abstand für ca. 10 Sekunden an, weckte uns dauerhaft, ging dann wieder für ca. 50 Sekunden aus. Es war für uns „hinnehmbar“, da wir im Urlaub auch etwas erleben wollten. Grundsätzlich jedoch wäre eine Aufwachzeit von 8 Uhr das, was wir hätten haben wollen. Wir haben den Umstand an der Rezeption bemängelt und uns wurde ein anderes Zimmer (wo auch immer) angeboten, was wir jedoch zunächst ausschlugen, da wir mit 7/7:30 Uhr Aufwachzeit einigermaßen leben konnten. Aussage der Rezeptionistin: „Es hat sich bei uns noch kein Gast darüber beschwert“. In unserer letzten Nacht jedoch sprang diese Pumpe bereits um 00:30 Uhr an, wodurch meine Frau nicht mehr schlafen konnte. Ich wurde um 3 Uhr wach, stand im Bett und konnte nicht mehr einschlafen. Ich begab mich daraufhin zur Rezeption und wollte mich beschweren: Niemand da, obwohl angeblich 24 Stunden besetzt! Gegen 03:50 Uhr und zahlreichen Versuchen, wieder einzuschlafen, ging ich erneut zur Rezeption und wollte mich beschweren. Wiederum war niemand vor Ort. Erst nach wenigen Minuten kam eine originäre Servicekraft zur Rezeption. Ich erklärte dieser, dass wir uns gestört fühlten durch die Pumpe. Ich wurde gefragt, in welchem Zimmer wir untergebracht wären. Als ich sagte „4109“ wurde mir geäußert „Ja, das ist bekannt. Die Pumpe muss aber laufen. Da kann ich nicht machen. Ich kann Ihnen höchstens ein anderes Zimmer anbieten.“ Nettes Angebot, aber für die letzten Stunden unseres Urlaubs eine der ungeeignetsten Maßnahmen überhaupt. Ich habe mich daraufhin in ein Bett im vorderen Zimmer unseres Appartements gelegt und TV geschaut. In der Hoffnung, einschlafen zu können vom Programm (btw: ARD, ZDF, RTL und RTL2 sind in schlechter Qualität empfangbar). Ich konnte jedoch nicht wieder einschlafen und habe daraufhin über die Webseite des Hotels eine entsprechende Beschwerde an das „Management“ abgesetzt und mich über die Unterbringung in diesem Zimmer beschwert. Ich bat um Rücksprache mit dem „Manager“ noch vor unserer Abreise um 09:40 Uhr. Als wir um 07:45 Uhr völlig gerädert zum Frühstück gingen, gab ich an der Rezeption Bescheid, dass wir für den „Manager“ beim Frühstück zwecks Kontaktaufnahme zu fänden seien. Bis 09:30 Uhr nahm dieser keinen Kontakt zu uns auf. Erst als ich unsere Schlüsselkarten abgab, sagte ein Mann, von dem ich annahm, dass er der „Manager“ sei „Wir müssen noch reden.“. Ich sagte leicht gereizt, dass er dazu 1 ¾ Stunden Zeit gehabt hätte und er jetzt, 10 Minuten vor Abfahrt, erst auf mich zukäme. Meine Frau säße vor der Rezeption im Freien mit unserem Reisegepäck und wenn er Interessen an einer Unterhaltung hätte, könne er uns dort finden. Was passierte? Wiederum rein garnichts! Als wir dann zu 09:35 Uhr zum Abholpunkt direkt vor dem Hotel gingen, kam der „Manager“ zweimal telefonierender weise an uns vorbei, schaute jedes Mal zu mir, fühlte sich aber in keiner Weise verpflichtet, das klärende Gespräch zu suchen. Unverrichteter Dinge und völlig übermüdet wurden wir -dazu noch verspätet- abgeholt, um nach 7 oder 8 Stopps und einer Fahrtzeit von über einer Stunde (soviel zum Thema „Komfort-Transfer“, was offensichtlich nur für den Hinweg zum Hotel gilt…) den Flughafen Heraklion zu erreichen. Im Bus nur ein holländisch und französisch sprechender Reiseleiter. Peinlich, wenn man bei einem deutschen Reiseunternehmen gebucht hat, Neckermann! Noch auf dem Rückweg vom Heimatflughafen schrieb ich über die Travelguide-App die Reiseleitung vor Ort mit Bitte um Klärung des Sachverhalts vor Ort mit dem „Manager“ an, da diese sich zu diesem Zeitpunkt im „Katrin“ befand. Eine Klärung wurde nicht erreicht. Das Feedback von Neckermann kam erst erheblich später, eine Kommunikation seitens der Reiseleitung mit dem „Manager“ wurde offenkundig bis heuite nicht aufgenommen. Mehr als peinlich für ein Unternehmen wie Neckermann! Wie uns jetzt mitgeteilt wurde, könne die Klärung 6 - 8 Wochen dauern. Es kommt uns vor, als würden die Umstände im „Katrin“ bekannt und Klärungen würden bewusst verschleppt. Auf alle Fälle mussten wir durch die Aufwachzeit von 00:30, bzw. 03:00 Uhr (deutsche Zeit 23:30/ 02:00 Uhr) einige unserer Termine am Rückreisetag absagen, da wir abends bereits sehr früh zu Bett gehen mussten, aufgrund dessen, dass wir todmüde waren. Danke für Garnichts, Hotel Katrin! Der Erholungswert des Urlaubs war schlagartig im Arsch, um es mit deutlichen Worten zu sagen! Ein Bild und Videos mit Ton, die die Pumpe bei der lärmenden Arbeit zeigen, versuche ich einzustellen. Noch ein paar Hinweise, sollten Sie noch immer Interesse an diesem Hotel haben: Lassen Sie sich keinesfalls die Zimmer 4009 oder 4109 geben. Darin kann man Schweine unterbringen, aber keine zahlenden Gäste! Sind Sie behindert? Dann ist das „Katrin“ auch nichts für Sie! Im Hotelkomplex selbst ist Vieles nicht behindertengerecht. Nur das Haupthaus ist empfehlenswert. Barrierefrei ist anders! Der Weg zum Strand wird in diesem Falle auch seeeeeeeehr lang: Sie müssen über die Schnellstraße. Entweder aus dem Hotel nach rechts raus, kurz über die Straße und dann Treppen runter. Geht nicht! Alternative: Links raus und dann durch den mit Bauabfällen befüllten Tunnel. Nachdem Sie die Treppe benutzt haben. Geht nicht. Bleibt also nur noch ca. 300 Meter nach links zu gehen/ rollen, dort die Straße zu überqueren und dann den ganzen Weg zurück zu gehen/ rollen. Was für ein Aufwand! Strand: Alles Privatstrand! Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Strand beim Restaurant „Akti“ gemacht“. 2 Liegen samt Sonnenschirm 4 Euro/ Tag. Dazu noch Essenbring-Service für Speisen vom „Akti“. Direkt runter von der Straße können wir nicht empfehlen, da dort zahlreiche Steine im Wasser sind, die beim „Akti“ weggeräumt wurden. Überall am Strand gibt es kostenfreies WLAN von schlechter Qualität. Zum E-Mails checken oder für Whatsapp reicht es aber… Wir hatten uns im Internet zu Autovermietungen belesen und es wurde zahlreiche Male davon abgeraten bei „Caravel“ zu mieten, woraufhin wir beim empfohlenen Vermieter „Euro Motor“ (fast in Malia, aber mit Abholservice vor dem Hotel) zu moderaten Preisen ein Auto mieteten. Als unser gemieteter Wagen einen Defekt aufwies, wurde kostenlos ein Wagen der nächsthöheren Klasse zur Verfügung gestellt (Opel Astra CC statt Peugeot 207 CC). Ausflüge: Agios Nikolaos und Heraklion. Dort die Wochenmärkte. In Ag. Nikolaos zudem der schöne Binnensee mit zahlreichen Restaurants drumherum und in der „Innenstadt zwei Straßen mit vielen Geschäften. Tipp für Ag. Nikolaos: In Ruhe Kaffee trinken kann man abseits des Trubels in der Straße „Themistokleous“ in einem kleinen, einfach gehaltenen Kaffee mit Meerblick. Unser bester Ausflugs-Tipp jedoch Ag. Pelagia! Kleiner, feiner Strand mit Aggro-Fischen, die einen wie im Fisch-Spa anknabbern! Top-Tipp: Imbiss „Samaria“ in Ag. Pelagia! Das beste Pita Gyros, was ich je in meinem Leben gegessen habe! Alles in Allem müssen wir uns fragen, wie Neckermann auf eine 4 Sterne-/4 N-Bewertung dieses Hotels kommt. 2, bestenfalls 3 Sterne/Ns hat dieses Hotel verdient! Von daher fühlen wir uns durch den Neckermann-Prospekt betrogen! Lassen Sie sich keinesfalls die Zimmer 4009 oder 4109 geben. Darin kann man Schweine unterbringen, aber keine zahlenden Gäste! Sind Sie behindert? Dann ist das „Katrin“ auch nichts für Sie! Im Hotelkomplex selbst ist Vieles nicht behindertengerecht. Nur das Haupthaus ist empfehlenswert. Barrierefrei ist anders! Der Weg zum Strand wird in diesem Falle auch seeeeeeeehr lang: Sie müssen über die Schnellstraße. Entweder aus dem Hotel nach rechts raus, kurz über die Straße und dann Treppen runter. Geht nicht! Alternative: Links raus und dann durch den mit Bauabfällen befüllten Tunnel. Nachdem Sie die Treppe benutzt haben. Geht nicht. Bleibt also nur noch ca. 300 Meter nach links zu gehen/ rollen, dort die Straße zu überqueren und dann den ganzen Weg zurück zu gehen/ rollen. Was für ein Aufwand! Strand: Alles Privatstrand! Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Strand beim Restaurant „Akti“ gemacht“. 2 Liegen samt Sonnenschirm 4 Euro/ Tag. Dazu noch Essenbring-Service für Speisen vom „Akti“. Direkt runter von der Straße können wir nicht empfehlen, da dort zahlreiche Steine im Wasser sind, die beim „Akti“ weggeräumt wurden. Überall am Strand gibt es kostenfreies WLAN von schlechter Qualität. Zum E-Mails checken oder für Whatsapp reicht es aber… Wir hatten uns im Internet zu Autovermietungen belesen und es wurde zahlreiche Male davon abgeraten bei „Caravel“ zu mieten, woraufhin wir beim empfohlenen Vermieter „Euro Motor“ (fast in Malia, aber mit Abholservice vor dem Hotel) zu moderaten Preisen ein Auto mieteten. Als unser gemieteter Wagen einen Defekt aufwies, wurde kostenlos ein Wagen der nächsthöheren Klasse zur Verfügung gestellt (Opel Astra CC statt Peugeot 207 CC). Ausflüge: Agios Nikolaos und Heraklion. Dort die Wochenmärkte. In Ag. Nikolaos zudem der schöne Binnensee mit zahlreichen Restaurants drumherum und in der „Innenstadt zwei Straßen mit vielen Geschäften. Tipp für Ag. Nikolaos: In Ruhe Kaffee trinken kann man abseits des Trubels in der Straße „Themistokleous“ in einem kleinen, einfach gehaltenen Kaffee mit Meerblick. Unser bester Ausflugs-Tipp jedoch Ag. Pelagia! Kleiner, feiner Strand mit Aggro-Fischen, die einen wie im Fisch-Spa anknabbern! Top-Tipp: Imbiss „Samaria“ in Ag. Pelagia! Das beste Pita Gyros, was ich je in meinem Leben gegessen habe!


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Uns wurde anschließend Zimmer 4109 zugewiesen, ein Familienzimmer am Ende der Anlage, aber immer noch auf gleicher Ebene wie das Haupthaus, nicht den Berg hoch oder andere Geschichten. Zimmertür auf – Gestank! Als Quelle des Gestanks konnten wir zunächst schnell den Ablauf im Badezimmerboden lokalisieren und stellten als erste Abhilfe den Hygiene-Mülleimer darauf, was eine gute Lösung für den Moment war. Das vordere Zimmer stellte sich als spartanisch ausgestattet dar: Ein Kleiderschrank mit einer Ablage oben, worauf bereits Decken lagen, eine Kleiderstange und zwei Schubladen. Andere Ablagemöglichkeiten, z. B. für T-Shirts und Polo-Shirts, gab es nicht darin. Dazu 2 Betten à ca 70 cm Breite, einen „Schrank“, auf dem sich ein kleiner Röhrenfernseher und drinnen der Kühlschrank befand. Dazu noch eine Schminkkommode. Das „Schlafzimmer“ beinhaltete 2 Kofferablagen, eine Schminkkommode, einen Schrank wie im anderen Zimmer, in dem sich zusätzlich ein Safe (Mietkosten: 25 Euro für 9 Übernachtungen) befand und ein ca. 120 cm „breites“ „Doppelbett“ mitsamt 2 Nachttischen. Insgesamt waren die Zimmer sehr spartanisch ausgestattet. Das Badezimmer wies ein Handwaschbecken nebst Spiegel und Ablage auf. Dazu eine Duschecke als Kreisviertel und hinter der Tür versteckt, eine Toilette. Basta! Das war’s! Wir haben uns ein „Superior-Zimmer“ eindeutig anders vorgestellt! Zum Zimmer gehörte noch eine Terrasse mit einem kleinen Plastik-Gartentisch und 4 Plastik-Gartenstühlen. Die gesamte Ausstattung des Zimmers ist unmissverständlich als spartanisch zu bezeichnen und entspricht in keiner Weise dem, was sich ein Mitteleuropäer als 4 Sterne-Standard vorstellt. Abgerundet wurde das Ganze durch zahlreiche Mängel im und am Zimmer: Fliesen gebrochen, Schimmel im Bad, Bröckelnder Putz auf dem Balkon, mehrere Bodenfliesenarten im vorderen Zimmer, unsauber ausgeführte Arbeiten anderer Gewerke. Wir mussten bereits einen Tag später feststellen, dass es wiederum in unserem Zimmer stank. Diesmal konnten wir eine der Klimaanlagen als Ursache feststellen. Wir haben daraufhin bei der Rezeption Bescheid gegeben und der Mangel wurde abgestellt. Auch wurde jedes Mal beim Reinigen des Zimmers der Mülleimer, den wir auf den Abfluss im Badezimmer stellten, so verrückt, dass wir uns entschlossen, Tape zu kaufen und ihn zuzutapen. Eine Maßnahme, die nunmehr dauerhaft war. Das Zimmer ist bei geschlossenen Fenstern und Türen nahezu schalldicht gegenüber Geräuschen von außen. Selbst die nahegelegene „Schnellstraße“ war kaum bis gar nicht zu hören, obwohl diese in Steinwurfweite lag. Bei geöffneter Balkontür ist diese Straße jedoch sehr deutlich und störend zu vernehmen. Die „dezente, internationale Tagesanimation“ (Originaltext Neckermann-Katalog) war jedoch so derart laut, dass sie von der Außenterrasse des Haupthauses bis zu uns so rüberschallte, dass an Schlaf von 23 Uhr Ortszeit (bis auf sonntags, wo keine Animation stattfindet) nicht zu denken war. Im Block, in dem unser Zimmer nebst Zimmer 4009 lag, befindet sich eine Pumpe, zu der ich mich an späterer Stelle trefflich auslassen werde. Zahlreiche Bilder, die ich bereitstelle, belegen das Erlebte.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Zu allen drei Hauptmahlzeiten wurde eine große Auswahl an Speisen in Buffet-Form gereicht. Beim Frühstück sollte man jedoch bei den Croissants nicht französische Qualität erwarten, genauso wenig beim Mittag- und Abendessen italienische Qualität bei der Pizza. Man fand jedoch jederzeit etwas, was schmeckte und teils sogar gut. Viele Gerichte schmeckten mir jedoch nicht, wozu z. B. das offenkundig mit Käse versetzte Rührei am Morgen gehörte. Ebenso hätten die offerierten Würstchen beim Frühstück auch etwas länger braten dürfen. Zu jeder Mahlzeit wurde eine „kretische Ecke“ mit zahlreichen einheimischen Produkten aufgebaut. Eine gute Idee! Weiter zu jeder Mahlzeit Obst und Gemüse, welches den Namen wirklich verdient hat. Wassermelonen, die nach Melone und nicht nach Wasser schmecken. Als Besonderheit gibt es eine Nische mit „Live cooking“, wo ein Koch zu jeder Mahlzeit frische Gerichte zubereitet. Beim Frühstück z. B. Pfannkuchen, beim Mittagessen z. B. Leber, Hähnchen, Gyros oder Souvlaki. Eine wiederum sehr gute Idee. Die Getränke konnte man leider größtenteils in die Tonne kloppen! Wasser und Soda, sowie die Softdrinks schmeckten ganz einfach nicht! Rot- und Weißwein habe ich nur mal genippt, sie schienen sehr gehaltvoll und fruchtig. Das Bier war daher die Alternative zum Abendessen. Dieses schmeckte tatsächlich. Hände weg vom „Brandy“! Er schmeckt grottenschlecht und diente bei uns zum Wässern der Pflanzen. Auch die anderen Spirituosen waren von minderer Qualität.


    Service
  • Schlecht
  • Der Service in allen Bereichen (Bars und Essensbereich) war durchwegs gut bis sehr gut. Alle bemühten sich ständig um das Wohl der Gäste, ohne aufdringlich zu wirken. Der Zimmerservice war oberflächlich: Die Reinigungsleistung nicht gut und das Personal zudem nicht aufmerksam, denn wir hatten bereits am zweiten Tag unseres Aufenthalts die bereitgestellten Hygieneartikel verbraucht. Bis zur Abreise wurden diese nicht erneuert. 4 Sterne? Von daher bewerten wir den durchschnitt, der durch den Zimmerservice und den "Manager" sehr schlecht ausfällt. Sorry für die sonstigen Servicekräfte, Ihr macht wirklich einen Knochenjob!


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • An der ehemaligen Staatsstraße. Nicht barrierefrei! Für Behinderte nicht zu empfehlen! Sind Sie behindert? Dann ist das „Katrin“ auch nichts für Sie! Im Hotelkomplex selbst ist Vieles nicht behindertengerecht. Nur das Haupthaus ist empfehlenswert. Barrierefrei ist anders! Der Weg zum Strand wird in diesem Falle auch seeeeeeeehr lang: Sie müssen über die Schnellstraße. Entweder aus dem Hotel nach rechts raus, kurz über die Straße und dann Treppen runter. Geht nicht! Alternative: Links raus und dann durch den mit Bauabfällen befüllten Tunnel. Nachdem Sie die Treppe benutzt haben. Geht nicht! Bleibt also nur noch ca. 300 Meter nach links zu gehen/ rollen, dort die Straße zu überqueren und dann den ganzen Weg zurück zu gehen/ rollen. Was für ein Aufwand!


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die „dezente, internationale Tagesanimation“ (Originaltext Neckermann-Katalog) war jedoch so derart laut, dass sie von der Außenterrasse des Haupthauses bis zu uns so rüberschallte, dass an Schlaf von 23 Uhr Ortszeit (bis auf sonntags, wo keine Animation stattfindet) nicht zu denken war. Und von wegen „dezente, internationale Tagesanimation“… Am Tage mag das vielleicht noch stimmen: Die Animateurin, die z. B. Wassergymnastik macht ist nett, freundlich, dezent und nett anzusehen. Dies kann man vom grottenschlechten Abendanimateur nicht sagen: Laut und krawallig, schlechtes Englisch, keine Affinität zu seinem Job. Und das ganz offenkundig. Wer sich bereits in Deutschland über das Programm von RTL aufregt, sollte keinesfalls der Animation im „Katrin“ am Abend beiwohnen. Aber, wie gesagt, man konnte sich dieser durch den dadurch verursachten Lärm, nicht entziehen, wenn man im Hotelbereich war.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Mehr Bilder(23)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2015
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Michael
    Alter:46-50
    Bewertungen:3
    Kommentar des Hoteliers

    Lieber Gast, wir möchten uns bei Ihnen bedanken, für die Zeit die Sie sich genommen haben, unser Hotel online zu bewerten. Leider müssen wir feststellen, dass sie ihrer Meinung nach, einen nicht gelungenen Urlaub bei uns verbracht haben. Wir werden nicht auf Ihre einzelnen Punkte eingehen, da wir der Meinung sind, dass sie uns ungerecht beurteilt haben. Es ist wirklich schade, dass wir Sie von unserem Hotel nicht überzeugen konnten, so wie wir es mit allen anderen Gästen in so vielen Jahren tun. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und für das Missverständnis bezüglich dem Gespräch mit dem Manager des Hotels. Wir hoffen trotzdem dass Sie sich beim nächsten Mal den richtigen Urlaubsort aussuchen, damit Sie Ihren Urlaub genießen können. Mit freundlichen Grüßen Das Katrin Hotel & Bungalows Team!!!