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Andrea (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • August 2008 • 1 Woche • Strand
Wunderschöner Last-Minute-Urlaub
4,9 / 6

Allgemein

Wie der Name des Hotels "Gaia Royal Village" schon sagt, handelt es sich hier wirklich um ein kleines Dorf. Zu unserer Reisezeit waren ca. 950 Personen im Hotel untergebracht. Die kleinen Häuschen, 2 und 3 stöckig, gleichen auf den ersten Blick den Häusern eines Westernfilms. Aber durch den Anstrich, d. h. den Rahmen um die Fenster wirken sie dann doch eher griechisch. Von der Außenanlage waren wir (Mama und Tochter, 16 Jahre) sehr begeistert. Die Anlage wurde durch Bäume, Büsche und vielen verschiedenen Arten von Blumen geschmückt. Die Blumen blühten wunderschön, alles war sehr gepflegt und sauber. Das Hotel war nur als all inclusive zu buchen. Das Hotel wurde von vielen Familien mit Kindern besucht, vereinzelt fand man aber auch junge Paare. Die meisten Gäste stammten aus deutschsprachigen Ländern, d. h. Deutschland, Österreich und Schweiz. Aber es waren ebenfalls Gäste aus Frankreich, England, Tschechien und Polen da. Wir waren sehr glücklich mit der Auswahl unseres Hotels, es hätte wohl kaum besser sein können. Mit dem Handy hatte ich immer Empfang, für eine SMS nach Deutschland habe ich 49 cent gezahlt. Wir hatten während unseres Aufenthalts eine für Kos eher ungewöhnliche Hitzewelle erwischt, jeden Tag Sonnenschein und keine einzige Wolke am Himmel. Wir empfehlen unbedingt ein Mückenspray mitzunehmen. Wenn man eher der Strandtyp ist wie wir, geben Sie bei der Buchung unbedingt an, dass das Zimmer in Strandnähe sein sollte, bei uns hat es geholfen. Ob Zufall oder nicht können wir natürlich nicht beurteilen.


Zimmer
  • Gut
  • Unser Zimmer war schön und relativ groß. Es war unserer Meinung nach neu möbiliert, verfügte über ein Doppelbett und ein einzelnes Bett, einen großen Kleiderschrank, 3 Stühle, einen Tisch mit Spiegel, 2 Nachtischchen mit Lampen, Telefon, Bad mit Duschbadewanne und Föhn und einen wunderbar großen Balkon mit Tisch und Stühlen und einem montierten Wäscheständer. Ebenfalls hatten wir eine Klimaanlage, die aber natürlich nur funktioniert, wenn die Balkontüre zu ist. Am Fenster im Bad und hinter der Balkontüre waren Fliegengitter angebracht (wir waren sehr froh darüber, denn wenn wir diese Gitter nicht gehabt hätten, dann hätten uns die Schaken nachts womöglich aufgefressen). Die Sender im Fernseher waren fast alle deutschsprachig. Die Betten unserer Meinung etwas zu hart, aber jeder mag es ja anders. Das Bad und auch der Rest des Zimmers wurde jeden Tag sehr gründlich geputzt und alles war immer sauber. Wir haben auch jeden Tag neue Handtücher bekommen. Dass man das Klopapier nicht wie zu Hause in das Klo werfen darf, daran mussten wir uns erst noch gewöhnen. Besonders Hellhörig waren die Zimmer eigentlich nicht, man hat eben beispielsweise die Klospülung von nebenan gehört, aber das ist ja so ziemlich in jedem Hotel so. Was die Geruchsbelästigung angeht, ja, das war schon manchmal etwas heftig. Aber wie uns die Reiseleiterin mitgeteilt hat, wird sich daran wohl auch nie was ändern und wir gewöhnten uns so mehr oder weniger an vereinzelte Gestankswellen. Obwohl es hieß, dass in Kos öfter mal der Strom ausfällt, haben wir davon ncihts mitbekommen. Bei uns ging das Licht immer; natürlich nur dann, wenn der Schlüssel dort eingesteckt war, damit der Strom funktioniert. Mit der Lage unseres Zimmers waren wir wirklich mehr als zufrieden. Vom Balkom aus konnten wir den Ruhepool sehen, von unserer Tür aus das Empfangsgebäude. In weniger als 2 Minuten waren wir im Restaurant und nach 200 m auch am Strand. Besser hätte es nicht sein können. Wir hatten ein Doppelzimmer gebucht, haben aber in unserem Zimmer noch ein drittes Bett gehabt, über das wir letztendlich sehr dankbar waren.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Im Restaurant konnte man innen, sowie auch außen auf der Terrasse sitzen. Die Essenszeiten waren für die vielen Leute im Hotel unserer Meinung nach etwas zu kurz: Frühstück von 7. 30 Uhr bis 9. 30 Uhr, Mittagessen von 12. 30 Uhr bis 14. 00 Uhr und Abendessen von 18. 30 Uhr bis 20. 30 Uhr. Es ist zu empfehlen, dass man entweder grad am Anfang oder ziemlich am Ende zum Essen geht, wenn man das Buffet sehen, geschweige denn einen Platz haben möchte. Durch meine Beziehungen haben meine Mama und ich immer bei jeder Essenszeit den schönsten Tisch draußen auf der Terrasse bekommen, was daraus schließen lässt, dass die Kellner (oder besser gesagt ein Kellner) besonders nett und freundlich zu mir war/en und ich auch besonders nett und freundlich zu ihnen/ihm. Trinken gab es genug und in allen möglichen Variationen, d. h. Fanta, Cola, Sprite, Wasser, Apfelsaft, zum Frühstück auch Orangensaft, Bier und Wein aus dem Fass. Das Trinken konnte man von den Getränkeautomaten selbst entweder in Gläser oder Plastikbecher füllen. Für die Kinder gab es bunte Plastiksuppenteller, was wir eine sehr schöne Idee fanden. Beim Frühstück gab es nicht wie sonst gewohnt Brötchen und Croissants, sondern laut meiner Mama super leckeres Baguettebrot in hell und dunkel mit Sesam oder ohne. Die Kastenkuchen in Form von Sand-und Schokokuchen hatten es uns auch sehr angetan. Sonst gab es das übliche wie bei jedem Frühstück. Eier, gekocht, gerührt und gebraten, Wurst, Käse, heiße Würstchen, Müsli in allen Variationen und Obst. Wir bevorzugten eher das Brot, die Kuchen, sowie die verschiedenen Marmeladen, Honig und Nutella. Vom Kaffee war meine Mama total begeistert, was aber natürlich Geschmacksache ist. Das Mittag-und Abendessen unterschied sich eigentlich kaum. Es gab alle möglichen Salatsorten, sowie Salatsoßen, fertiggerichtete Salate (die Nudelsalate waren meiner Meinung nach super lecker), mittags Pommes, Nudeln mit verschiedenen Soßen, manchmal auch Lasagne, abends immer eine andere Suppe und verschiedene Fleischsorten und Kartoffelgerichte. Das Fleisch fanden wir manchmal eher weniger appetitlich, aber man konnte auf keinen Fall verhungern. Typisch griechisch war das Essen eigentlich nicht, es gab ein paar mal Zsaziki, aber sonst hat man nicht viel von der griechischen Küche gesehen. Hat uns aber auch nichts ausgemacht.


    Service
  • Sehr gut
  • Wir sind um halb 1 Uhr nachts angekommen und wurden freundlich vom Nachtportier empfangen, das einchecken war kein Problem. Auch tagsüber standen uns die Rezeptionisten hilfsbereit für Fragen bereit. Man konnte gut mit ihnen in deutsch reden. Unser Zimmer wurde immer sehr sauber geputzt und die Putzfrau war äußerst freundlich. Die Kellner im Restaurant konnten Standardsätze auf deutsch, um jedoch mehr mit ihnen zu reden sollte man englisch können.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Gaia Royal Village, Princess und Neptune - diese 3 Hotels sind nebeneinander, sonst findet man hier eigentlich nur ein paar Weiden mit Kühen, d. h. das Hotel steht ziemlich in der Pampas. Zum Fischerort Mastichari sind es ungefähr 7 km. Der Ort ist mit dem Taxi zu erreichen, man zahlt pro Kilometer ca. 1 Euro. Jeden morgen um 9 Uhr fährt vom Hotel ein Bus nach Kos-Stadt, dieser bringt einen dann wieder um 13 Uhr zum Hotel zurück. Die Fahrt kostet pro Person 2, 60 Euro und wir können diesen kleinen Ausflug nur empfehlen. Von der Reiseleitung werden ebenfalls verschiedene Ausflugsmöglichkeiten angeboten, beispielsweise Angelspaß mit Picknick oder ein Ausflug zur Insel Rhodos. Wir können dazu leider nicht viel sagen, weil wir keinen dieser Ausflüge unternommen haben. In näher gelegene Orte kann man auch mit dem Linienbus gelangen, die Bushaltestelle befindet sich jedoch nicht direkt am Hotel sondern weiter weg. Von der Empfangshalle führt eine etwa 200m lange Straße direkt zum Sandstrand. Je nach Lage des Zimmers konnte der Weg zum Strand auch bis zu 600 m lang sein.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die sportlichen Aktivitäten, die angeboten wurden, haben wir nicht genutzt. Ebenso auch nicht einen der Pools. Das Hotel verfügt über 3 Pools, einen Ruhepool, einen Aktivpool und einen Kinderpool. Am Aktivpool ist 2 mal täglich Programm. Der Strand ist nicht sehr breit, 3 Reihen Schirme mit Liegen passen hin. Für einen Schirm mit 2 Liegen zahlt man pro Tag gerade mal 5 Euro. Das fanden wir wirklich sehr human. Das Meer ist eben kein Pool, deshalb bekommt man an den Füßen auch öfter Palmenwedel zu spüren. Sonst war das Meerwasser ziemlich klar, ich habe sogar beim Schnorcheln 2 Fische gesehen. Der Strand wird nicht wie in anderen Ländern von der Stadt gereinigt. Die Reinigung hat das Hotel übernommen und wir müssen sagen, dass der Strand abgesehen von ein paar Zigarettenstummel sehr sauber war. Die Liegen waren sehr bequem und von ganz flach bis sitzend ferstellbar. Wer sich am Strand umziehen möchte, braucht sich keine Sorgen zu machen, denn dafür gibt es 3 kleine etwas windschiefe Umkleidekabinen. Das hatten wir noch in keinen Urlaub und deshalb waren wir sehr überrascht und meine Mama fand es toll. Es gibt ebenfalls Duschen und einen Gartenschlauch mit dem man sich die sandigen Füße abspritzen kann, bevor man wieder ins Hotelzimmer geht. Für die Kinder gibt es am Strand Schaukeln und Wippen. 2 mal am Tag läuft der äußerst nette Donutverkäufer am Strand entlang und am Strandkiosk kann man Trinken und Eis kaufen. Also verhungern kann man am Strand nicht. Der Minimarkt der zum Hotel gehört hat eigentlich alles was man braucht. Man kann dort auch Postkarten mit Biefmarken kaufen und die Postkarten dann an der Rezeption sogar abgeben. Vom Programm der Animateure, dass abends meist um 21. 30 Uhr anfing, waren wir sehr begeistert. Die Shows fanden meist auf der Theaterbühne statt, das gleich neben dem Tennisplatz war. Eine schön große Tribüne und super Sicht auf die Bühne.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:1 Woche im August 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Andrea
    Alter:46-50
    Bewertungen:1