Um es vorwegzunehmen: Das Adler Dolomiti ist unter dem Strich ein wirklich sehr schönes, auch in Details gelungenes Wellness-Hotel, das für einen Wander- und Wellnessurlaub im Grödnertal wunderbar geeignet ist und durchaus empfohlen werden kann. Aber es gibt leider ein paar Schwachpunkte, die uns während unseres fünftägigen Urlaubs teilweise doch erheblich gestört und unseren Aufenthalt hier und da doch ein wenig getrübt haben. Im Wesentlichen betrifft dies drei Bereiche, nämlich „Service“, „Wellness“ und „Umgang mit den Gästen der Balance-Residenz“, auf die ich nachfolgend vertieft eingehen werde. Der große Zuspruch in den letzten Jahren hat zu einer Erweiterung des Hotels um die Dependance „Adler-Balance“ geführt, die oberhalb des Haupthauses ca. 70 m von diesem entfernt und durch eine Straße getrennt liegt und durch einen unterirdischen Gang mit dem Haupthaus verbunden ist. Bindeglied zwischen beiden Häusern ist der quasi in der Mitte liegende Wellness-Bereich mit dem großen Indoor-/Outdoor-Schwimmbecken. Die beiden Häuser verfügen über unterschiedliche Webauftritte (http://www.adler-dolomiti.com/de/ und http://www.adler-balance.com/). Nach der Eigenwerbung des „Adler“ steht die Balance-Residenz für „kinderfreie Ruhe und Entspannung in exklusivem Privat-Ambiente“, „diskreten und familiären Service“ sowie „raffinierte, zeitgemäße Küche auf der Basis frischer, vitalstoffreicher Lebensmittel“. Dies verdient nachfolgend noch nähere Betrachtung. Zunächst bleibt festzuhalten, dass das „Adler“ in beiden Gebäuden ca. 150 Zimmer unterschiedlicher Größe (25 bis 45 Quadratmeter) vorhält. Zum Anwesen gehört ein ca. 9.000 Quadratmeter großer Garten. Die sechsstöckige Balance-Residenz ist im rustikalen Stile eines Tiroler Bauernhauses in Holzbauweise gehalten und bietet einen herrlichen Blick auf die Berge, der allerdings auch vom etwas tiefer gelegenen Haupthaus, das – optisch und baulich – Teil des Ortskerns und der Fußgängerzone von St.Ulrich ist – immer noch imposant sein dürfte. Das gesamte Hotelareal besticht durch beeindruckende Sauberkeit, wertige Materialien (Zedernholz, Schiefer etc.) und deren sorgfältige Verarbeitung sowie einen Eindruck von Licht, Helligkeit und „Weite“. Das ist in den ins Tal gebauten und daher an sich durch stetigen Platzmangel geprägten Orten in den Dolomiten keine Selbstverständlichkeit, schon gar nicht bei einem Hotel, das mitten im Ort liegt, und verdient deshalb besondere Hervorhebung. Die Gäste kommen vorwiegend aus Italien, Deutschland und Österreich, das Personal spricht durchweg Italienisch und Deutsch. Das „Adler“ stellt seinen Gästen (sehr brauchbare) Bademäntel zur Verfügung, auch Badeschlappen – hier würde ich dennoch die Mitnahme eigener empfehlen. Hinsichtlich der Frage, wo „Balance“-Gäste dinnieren können/wollen, verweise ich auf die obigen Ausführungen. Ansonsten bleibt nur der abschließende Hinweis, dass ungeachtet der hier geäußerten Kritik das „Adler“ ein wirklich schönes Hotel ist, das ich gern empfehle.
Hier kommt endlich mal eine Kategorie, in der ich dem „Adler“ ohne alle Abstriche die Maximalpunktzahl gebe. Unsere Juniorsuite in der „Balance“-Dependance war einfach traumhaft: 45 Quadratmeter groß, mit edlen Holzmöbeln, Holzbalken und –vertäfelung, einem begehbaren Kleiderschrank, einer vom Bad getrennten Toilette, einem Bad mit Fenster, das einen Blick durch die große Zimmerglasfront auf die Berge ermöglicht, einem herrlich breiten Bett und einem gemütlichen Holzbalkon. Zu Bad, Toilette und Kleiderschrank führen massive (und beeindruckend geräuschlose) Schiebtüren, Toilette und Bad sind mit Schiefer ausgelegt, alles wirkt noch sehr neu, wertig und nahezu unbenutzt – und die Zimmer sind praktisch schalldicht. Weder aus den Nachbarzimmern noch vom Gang bekommt man etwas mit. Der einzige kleine Störpunkt: Die Straße vor dem Gebäude ist zwar nicht viel befahren, aber bei geöffneter Balkontür können ein die Geräusche der Müllmänner bzw. Anlieferverkehr schonmal aus dem Schlaf reißen.
Hier kommen wir zu einer der großen Stärken des „Adler“ – und leider gleichzeitig zum nächsten Störpotential, die mit der Aufteilung in Haupthaus und Balance-Nebengebäude zu tun hat. Frühstück und Dinner – das Mittagsbüffet haben wir nicht probiert – werden in beiden Häusern serviert, sind aber – und das ist das Entscheidende – nicht deckungsgleich. Zum Frühstück im Haupthaus, für das ich die Maximalpunktzahl vergebe, wird ein herrlich üppiges und qualitativ hochwertiges Büffet geboten - jede Menge Obst- und Fruchtsäfte, dabei auch ein oder zwei frischgepresste, Croissants mit Vanillecreme oder Schokolade, eine Omelette- und eine Crepes-Station, Lachs und Prosecco, Grödner Rosinenbrot und weitere leckere Brote, wunderbare hausgemachte Marmeladen, Tiroler Kräutertees und so weiter. Dieses Frühstück kann, da es keine „festen“ Tische gibt, auch von den Bewohnern des Balance-Nebengebäudes in Anspruch genommen werden. Naturgemäß ist der Speiseraum des Hauptgebäudes ein klein weniger trubeliger, die Atmosphäre etwas quirliger als im Nebengebäude, wo eine immer noch feine, aber doch deutlich abgespeckte Version des dortigen Frühstücks geboten wird, also ein etwas schmaleres Büffet und zusätzlich – „exklusive Atmosphäre“ – eine kleine Karte mit drei Gerichten (Omelette oder Lachs o.ä.), die an den Tisch gebracht werden (wenn sie denn gebracht werden, siehe oben „Service“). Beim Frühstück hat man – wie erwähnt – die freie Wahl, wohin man geht, weshalb ich mit dieser Zweiteilung keinerlei Probleme habe. Die kommen beim Dinner, denn das Angebot zwischen beiden Häusern unterscheidet sich auch hier erheblich. Während Haupthaus-Gäste umworben werden, „ohne Aufpreis“ (lediglich eine Anmeldung wird erbeten) das Dinner im Balance-Nebengebäude zu besuchen, dürfen die - für ihre Zimmer mehr Geld zahlenden ! - Balance-Gäste nur ins Haupthaus wechseln, wenn dort ein Tisch frei ist. Dies ist in meinen Augen schon deshalb unhaltbar, weil das „Adler“ beispielsweise mit „Spezialitätenabenden“ wirbt, die aber eben nur im Haupthaus geboten werden – und für mich war bei der Buchung einer Juniorsuite in der Balance-Dependance nicht erkennbar, dass ich damit auf diese Abende verzichte, es sei denn, es ist zufällig ein Platz frei. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle ein Wort zu den konkreten Unterschieden zwischen beiden Dinner-Angeboten verlieren: Im Haupthaus wird ein umfangreiches Salatbüffet geboten, dann kommt ein Viergangmenü, für das man pro Gang aus zwei oder drei Möglichkeiten wählen kann. Danach kann man aus einem herrlichen Dessertbüffet (Kuchen, Tiramisu, Creme brulee, selbstgemachte Pralinen, Obst) und einem Käsebüffet mit sieben oder acht verschiedenen Käsen wählen. In der Balance-Dependance gibt es Tages- und Wochenangebote mit nach unserem Eindruck durchaus wertigeren und vielfach auch raffinierteren Gerichten als im Haupthaus, wobei man sein 4- oder 5-Gang-Menü bunt kombinieren und zusammenstellen kann. Zuvor gibt es ein allerdings schon deutlich schmaleres Salatbüffet als im Haupthaus, jedoch KEIN anschließendes Dessertbüffet (sondern nur wenige Desserts a la carte), lediglich ein bis drei Sorten Käse statt sieben oder acht, KEINE Spezialitätenabende, KEIN herrliches Vorspeisenbüffet (wie an ausgewählten Tagen im Haupthaus) und KEINEN Complimentary-Prosecco-Aperitif wie an einem Tag im Haupthaus. Ich will hier gar nicht werten, welches der beiden Angebote das „bessere“ ist – dem einen mögen die ruhigere, gesetztere Atmosphäre in der Balance-Dependance und die raffinierteren Gerichte mehr gefallen, dem anderen mag es dort etwas zu steif sein, weshalb er die lockere Stimmung im Haupthaus und natürlich das dortige Dessertbüffet bevorzugt. Was mich maßlos stört, ist jedoch, dass ich als Balance-Dependance-Gast keine echte Wahl habe, wo ich essen kann, sondern auf die Gnade eines freien Tisches angewiesen bin. Hinzu kommt, dass sich auch die Weinkarten beider Restaurants unterscheiden (aus Gründen, die sich mir ebenfalls nicht erschließen). Damit will ich dieses unerfreuliche Thema aber auch abschließen. Zusätzlich zu den Hauptmahlzeiten gibt es am späten Nachmittag noch eine „Jause“ in der Lobby des Haupthauses mit herzhaften und süßen Leckereien, die wir zwar aus Zeitgründen nur einmal probiert haben, die aber ganz nett war. Als Fazit bleibt: Wer gern im Balance-Nebengebäude wohnen möchte (und dafür gibt es gute Gründe, siehe unten „Zimmer“), sich aber die Möglichkeit eines Dinners im Hauptgebäude offenhalten möchte, sollte dies gleich bei der Buchung klären.
Hier kommen wir schon zu einem meiner „Störpunkte“. Der Service des „Adler“ wird in vielen Bewertungen hochgelobt, weshalb ich mich in den ersten Tagen fragte, ob ich vielleicht in einem anderen Hotel gelandet war. Denn ich empfand das Personal teilweise als fast schon unglaublich unfreundlich. Bis ich im Laufe der Zeit feststellte: Es gibt – aus unerfindlichen Gründen – einen gravierenden Unterschied zwischen dem Personal des Haupthauses und dem der Balance-Dependance, in der wir untergebracht waren. Ersteres ist tatsächlich überwiegend sehr freundlich, kompetent und hilfsbereit. Egal ob an der Rezeption (des Haupthauses), bei einer (wirklich empfehlenswerten) Weinprobe mit dem aufmerksamen und zuvorkommenden Kellner Devid oder im Spa-Bereich – das Personal vermittelte einem als Gast tatsächlich das Gefühl, willkommen zu sein. Ganz anders hingegen im Balance-Nebengebäude, dem Haus mit dem vermeintlichen exklusiven Privat-Ambiente. Unhöflich, uninteressiert, ohne Feingefühl und vielfach inkompetent – so habe ich das Personal hier überwiegend wahrgenommen. Da begegnet einem schon mal lärmende – und allzu offenkundig falsche – Jovialität („Na, auf das Wetter haben wir leider keinen Einfluss, HAHAHA!“). Da will man in Ruhe sein Dinner genießen, doch an den bereits leeren Nachbartischen wird schon geschäftig und hektisch – die Tischdecken aufschüttelnd - für das Frühstück am nächsten Tag eingedeckt (wohlgemerkt war es erst 21.00, 21.15 Uhr - wir saßen also nicht zur "Unzeit" da). Es macht auch keinen Spaß, wenn man – selbst noch essend – zusehen muss, wie die Kellnerin am leeren Nachbartisch die benutzten Stoffservietten aufsammelt, indem sie aus Gabel und Löffel eine Zange bildet, so als würden die Gäste an einer ansteckenden Krankheit leiden. Bestellt man ein Glas Rotwein ausdrücklich für einen bestimmten Gang, stehen die Chancen gut, dass man mit dem Gang fast fertig ist, ehe der Wein gebracht wird - mit einer halbherzigen Entschuldigung. Bestellt man zum Frühstück ein Omelett, kann es durchaus passieren, dass dies erst nach langem Warten und nur auf Nachfrage geliefert wird, weil in der Küche „der Zettel verrutscht“ ist. Mitzuerleben, wie die Kellnerin einem achtlos neues Besteck hinlegt, während ihr Kopf (und wohl auch ihre Gedanken) einem anderen Tisch zugewandt ist (sind), erzeugt bei mir auch nicht das Gefühl „exklusiver Bedienung“. Während im Haupthaus abgeräumte Platten sehr schnell ersetzt werden, steht der Dinnergast in der Balance-Dependance schon öfters mal vor einer leeren Platte, auf der eigentlich Grillgemüse hätte sein sollen, für dessen Nachlegen sich aber keiner verantwortlich fühlt. An der Rezeption äußerten wir - auch aufgrund derartiger Erfahrungen – den Wunsch, für das Dinner ins Hauptgebäude wechseln zu können, eine Möglichkeit, auf die beim Check-In ausdrücklich hingewiesen wurde. Es gab weitschweifige Erklärungen, dass dies leider nur gehe, wenn dort ein freier Tisch vorhanden sei, was derzeit nicht der Fall sei. Wir wurden auf später vertröstet, ohne dass „später“ irgendeine Rückmeldung kam. Unser Wunsch versandete schlichtweg! Am dritten Tag wurde es uns zu bunt, und wir fragten an der Rezeption des Haupthauses. Plötzlich war der Wechsel ins Haupthaus kein Problem mehr. Am gleichen Abend erlebten wir ein phantastisches Dinner mit an diesem Tag gebotenem großen Vorspeisenbüffet im Hauptgebäude. Ich räume ein, dass wir vielleicht einfach Pech mit zwei, drei Angestellten in der Balance-Dependance hatten und der so gewonnene schlechte Eindruck alles ein wenig „überschattete“. Denn an unserem letzten Tag hatten wir beim Dinner – nun wieder im Balance-Gebäude – eine andere (wesentlich nettere) Kellnerin, und der Abend verlief gleich viel angenehmer. Möglicherweise hatten jene Angestellten, die uns zuvor so negativ aufgefallen waren, einfach nur ein paar schlechte Momente – wie sie jeder von uns mal hat. Aber die Häufung war schon auffällig, und mit „exklusivem Ambiente“ hatte das einfach mal nichts zu tun. Um aber noch etwas Positives zum Schluss zu schreiben: Die Zimmerreinigung erfolgte schnell und professionell.
Das Adler liegt – wie gesagt – in der Innenstadt von St. Ulrich, dem rund 4.700 Einwohner zählenden Hauptort Grödens. Das Haupthaus ist Teil der Fußgängerzone, die Balance-Residenz liegt etwas weiter oben. Parkplätze sind in St. Ulrich knapp, aber „Adler“-Gäste parken in den hoteleigenen Tiefgaragen, die im Preis bereits inbegriffen sind. Die Innenstadt von St. Ulrich bietet alles, was der Hotelgast zur etwaigen ergänzenden Versorgung benötigt, von Sport- und Modeboutiquen über Bäcker und Cafés bis hin zu Post, Restaurants und einem Laden, der diverse Südtiroler Köstlichkeiten verkauft. Drei Seilbahnen, die man vom Hotel aus auch gut erreicht, steuern die umliegenden Berge und Plateaus an. St. Ulrich erreicht man von der Brenner-Autobahn in wenigen Minuten, je nach Abfahrtstelle fünfzehn bis dreißig.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Das „Adler“ selbst bezeichnet seinen Wellness-Bereich auf seiner Homepage bescheiden als „größte und sensationellste Wasserwelt der Dolomiten“. Fairerweise muss gesagt werden, dass der Wellness-Bereich stellenweise wirklich traumhaft schön ist. Morgens um 07.00 im warmen Outdoor-Solebad zu sitzen und auf die Berge mit den nebelverhangenen Spitzen zu blicken, ist einfach nur grandios. Auch die Panoramasauna und der dazugehörige Ruheraum mit großem Fenster bieten einzigartige Ausblicke. Das Schwimmbecken ist herrlich groß und hat einen Indoor- und einen Outdoor-Bereich. Es gibt zudem jede Menge Ruhebereiche. Aber wo viel Licht ist, ist auch Schatten: Die Schwäche des „Adler“-Wellnessbereichs liegt in der Funktionalität und den Benutzungsregeln. Zum einen wurde versäumt, einen gänzlich textilfreien Bereich zu schaffen, obwohl dies problemlos möglich gewesen wäre. So ist die Panoramasauna mit eigenem Plateau räumlich vom Schwimmbad getrennt. Das „Adler“ legt auch (richtigerweise) großen Wert darauf, dass man die Sauna betritt, „wie Gott Sie schuf“. Dummerweise gilt das für den neben der Sauna gelegenen Outdoor-Whirlpool dann schon nicht mehr, hier besteht aus unerfindlichen Gründen „Badeanzugpflicht“. Das bedeutet: Es kommt zu einem ständigen An- und Ausziehen nasser Badesachen. Zudem wurden die Panoramasauna infrastrukturell fehlkonzipiert. Dort findet täglich um 18.00 Uhr ein Aufguss statt, dann sind schon mal zwanzig, dreißig Leute in der Sauna. Doch es gibt in diesem Gebäudetrakt nur zwei Duschen. D.h. es kommt zu Wartezeiten nach dem Saunagang, was nie schön ist. Zudem fehlt ein Tauchbecken, d.h. man muss zweimal oder länger duschen, um wirklich „abzukühlen“. Hat man später Lust, in den Whirpool zu steigen, muss man sich erstmal - siehe oben - in seine Badesachen kämpfen. Ähnliches gilt beim restlichen in die Tiefe gebauten Saunabereich, der sich im Grunde an einer gewundenen Treppe entlang nach unten in die Tiefe zieht und mit Biosauna, Dampfbad u.a. aufwartet. Ganz unten liegt ein kleiner seeartiger Pool, der aber nicht – wie man erwartet hätte – eiskalt ist, sondern auf ca. 30 Grad geheizt, und für den selbstredend auch „Badeanzugpflicht“ gilt. Hier beraubt das „Adler“ die Gäste der eigentlich möglichen Saunafreuden. Ein weiterer kleiner Störpunkt: Hier und da besteht eine gewisse Tendenz zur Bevormundung. So wird einem verwehrt, schon vor dem Saunaaufguss um 18.00 Uhr die Panoramasauna zu betreten – „wir gehen dann alle gemeinsam rein, sonst wird Euch das zuviel“. Ich würde aber gern selbst entscheiden, wann ich in welche Sauna gehe und wie lange ich dort bleibe. Ähnliches kommt beim WLAN zum Tragen, welches das „Adler Dolomiti“ dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung stellt (vor fünf Jahren haben wir im „Adler Toskana“ noch einen dreistelligen Betrag für eine Woche WLAN bezahlt). Zum einen wird es einem so schwer wie möglich gemacht, online zu gehen – Anmeldedaten können nicht gespeichert werden, so dass man jedes Mal mühsam Name, Vorname und Geburtsdatum eingeben muss, was besonders ärgerlich ist, weil die Verbindung mit jenem Standby des Geräts und nach meinem Eindruck auch bei sonstiger längerer Ruhepause gekappt wird. Zudem kann pro Gast nur ein Endgerät genutzt werden – wenn ich also mit meinem Smartphone online gehe, wird die Verbindung beim Netbook unterbrochen. Ich finde es ja schön, wenn das „Adler“ meint, dass man im Urlaub doch viel lieber wandern und in die Sauna gehen sollte, würde aber dennoch gern lieber selbst entscheiden, wann ich was tue. Ansonsten noch erwähnenswert: Es gibt neben Billard auch ein Tischfußballspiel, welches wir abends gern genutzt haben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im September 2013 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Peter |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 94 |
Sehr geehrter Herr Peter, herzlichen Dank für Ihre sehr ausführliche Bewertung und die vielen Anregungen. Natürlich ist es unser oberstes Anliegen unseren Gästen in jedem Bereich ein Top-Angebot und einen aufmerksamen und zuvorkommenden Service auf höchstem Niveau zu bieten. Deshalb nehmen wir uns Ihre kritischen Anmerkungen zu Herzen und werden den von Ihnen geschilderten Schwachstellen nachgehen. Ihre Anregungen werden uns helfen, uns zu verbessern und weiterzuentwickeln. Herzlichen Dank vor allem auch für Ihre grundsätzlich sehr positive Einschätzung unseres Resorts und die Weiterempfehlung. Wir würden uns sehr freuen, Sie wieder im Hotel Adler begrüßen zu dürfen, um Sie dann zu 100% überzeugen zu können. Mit besten Grüßen aus Gröden Klaus Kier und das gesamte Team des Hotel Adler Dolomiti

