Das Hotel Vistasol besteht aus einem Hauptgebäude, einem Nebengebäude mit Appartments und 2 neu renovierten Doppelzimmern in einem weiteren Gebäude. Als wir ankamen waren wir eher positiv überrascht, da wir uns den Zustand des Hotels um einiges schlechter ausgemalt hatten. Wir hatten (leider) HP gewählt, wozu ich später bei Gastronomie noch kommen werde. Im Hotel waren hauptsächlich deutsche Jugendliche und verzeinzelt auch Familien. Das Hotel war alles andere als familienfreundlich, z.B. wollte sich ein Kind am Buffet etwas nehmen und kam nicht so richtig zurecht weil es nunmal noch ein kleines Kind war und die dicke Köchin stand nur kopfschüttelnd dahinter als zu helfen. Der Pool war verdreckt und auch absolut nichts für Kinder.
Wir waren in einem von den 2 neueren Doppelzimmern im Nebengebäude untergebracht. Das Zimmer bestand aus einem Doppelbett, einem Stuhl, einem begehbaren Kleiderschrank und 2 Nachttischchen. Zwischen den Bettritzen fanden wir Hautschuppen und Schamhaare und unter dem Bett Dreck. Es war keine Klobürste vorhanden und am Duschvorhang haben wir 1cm Schimmel festgestellt, was uns nicht wunderte, da die Dusche nie geputzt wurde. Es war keine Klimaanlage, kein Ventilator vorhanden! Das Zimmer war direkt zur Straße und im EG, man hättte die gammlige Holztür locker auftreten können. Nachts war man von der Müllabfuhr, Reisebussen oder heimkommenden Jugendlichen so geplagt, dass man alles 2x verriegeln musste. Bettwäsche wurde nie geweschselt und die Handtücher auch nur dann, wenn wir uns zu ihrer Reinigungszeit nicht zufällig im Zimmer befanden.
Yieha welch tolles Thema bei diesem Hotel!! Auf das Frühstück haben wir nach einmaligem Genießen den ganzen Urlaub verzichtet. Die Brötchen waren so steinhart, dass wir uns am Abreisetag am liebsten den Vorschlaghammer mit dem wir um 9 Uhr aus dem Schlaf gerissen wurden, ausgeliehen hätten um sie vllt öffnen zu können. Die Wurst war schon auf dem Buffet ein widerlicher Anblick! Sie schwitzte und schwitzte und wenn man sie hochhob triefte es nur so. Der Saft schmeckte furchtbar absgestanden und der Kakao absolut wässrig. Mein bester Freund wagte es ein Ei zu essen. Das Gelbe war schon völlig auf die eine Seite gerutscht und das Ei war schon fast schwarz an manchen Stellen... Es gab so einen Gestank, dass sogar unsere Tischnachbarn sich beschwerten. Das Abendessen war teilweise essbar. Aber falls einmal Fleischbällchen auf dem Buffet sein sollten, niemals mit zum Platz nehmen! Diesen grauenhaften Geschmack kann man kaum beschrieben, ich wunderte mich wie man so schlecht kochen kann... Muss echt schwer sein, das so hinzubekommen! Es gab 4 Tage lang nacheinander Pommes als Beilage. Das Gemüse war oft nicht frisch und schmeckte fad. Im Großen und Ganzen waren manche Speisen o.k aber einiges auch wieder eine richtige Zumutung! Die Getränkepreise waren wirklich in ORdnung (Cola 1,25 €) und der dafür zuständige Kellner war auchd ie einzige nette Person im Hause. Mein Tipp: Ohne Verpflegung nehmen..
Nun kommen wir zu einem der schlimmsten Seiten des Hotels!! Dass wir in Sachen Service nix erwarten konnten, wurde uns schon gleich bei der Ankunft bewusst. Die Rezeption war (wie so oft) unbesetzt und wir standen ca. 30 Minuten übermüdet von der Anreise mit den Koffern an der Rezeption. Dann kam dieser junge spanische Mitarbeiter, dem die Lebensfreude schon aus dem Gesicht zu springen schien (haha...) und knallte uns ohne ein Wort zu sagen, ja nichtmal ein Blick zu würdigen, die Anmeldungsformulare auf den Tisch. Wir füllten aus und fragten nach einem Safe. Mit Augenrollen knallte er uns dann ein weiteres Formular mit den Worten "20 Euro" hin. Danach rannte er wieder ohne Worte aus der Tür raus, wir rasten mit unseren Koffern hinterher so gut es ging. Wir standen vorm Nebengebäude, "Da Zimmer!!", ohne auf eins zu zeigen. Dann rannte er wieder davon. Zur Hilfsbereitschaft habe ich ja schon das Beispiel mit dem Kind am Buffet erklärt. Während dem Essen hatte man immer ein malischen Hintergrundsound durch das Geschreie der hysterischen Köchin und dem unfreundlichen jungen Mitarbeiter. Das tollste war allerdings die Zimmerreinigung. Die Putzfrau schloss morgens einfach das Zimemr auf und stolperte rein ohne zu klopfen. Mit lauten spanischen Schreien schloss sie dann wieder die Tür, wenn man drin war und ließ sich dann den ganzen Tag auch nicht mehr blicken um evtl. wenigstens die Handtücher zu wechseln. Gewischt oder gefegt wurde nie, die Dusche war bei Ankunft schon dreckig (auch Schamhaare!). Das Einzige was gemacht wurde, war der Handtuchwechsel und das Bett neu gemacht (allerdings NIE Bettwäschenwechsel).
Hier kann man locker 4 Sonnen vergeben. Man war recht schnell im Ortszentrum zu Fuß und zum Strand Cala Gulla hatte man es auch nicht so weit wie von manch anderen Hotels. Auch der Strand Son Moll war in erträglicher Nähe. Man war schnell beim nächsten Supermarkt und zu den Discos war man auch nicht länger als 10 Fußminuten unterwegs. Jedoch habe ich 1 Sonne abgezogen für die ewige Transferzeit vom Flughafen aus (glatte 2 Stunden!!!). Eine weitere halbe Sonne habe ich abgezogen, da das Viertel indem sich das Hotel befindet, nicht gerade das Schönste ist und eben auch nur von 1-2 Sterne Jugendhotelbunkern umgeben war, was man nachts auch hören konnte. Dass man von Cala Ratjada aus nicht gerade am perfektesten Ort der Insel für Ausflüge ist (sehr lange Fahrzeiten!) hat ja mit dem Hotel nichts zu tun, deswegen kein Abzug!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gab einen Unterhaltungsraum, mit Billard, Dart usw. An Unterhaltung war nichts geboten oder sonstige Serviceleistungen waren auch nicht vorhanden. Das Einzige was da war, war der Pool, in den ich mich aufgrund der hygienischen Zustände aber nie traute.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im August 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Felix |
| Alter: | 14-18 |
| Bewertungen: | 2 |


