Habe nicht geglaubt, dass es sowas überhaupt noch gibt! Schreckliches Hotel!! Das Gebäude ist sicher seit mindestens 30! Jahren nicht mehr renoviert worden. Überall gibt es Teppichböden, sogar auf den steilen Stiegen. Im Speisesaal gibt es sogar mehrere verschiedene Teppichböden, die zudem ungepflegt und schmuddelig wirken, wie überhaupt das gesamte Haus. Außerdem riecht es unangenehm. Die Zimmer sind sehr dunklel, das Mobiliar ist Billigstware, die Matratzen sind abgelegen und voller Knoten. Auf meine Nachfrage nach einer neuen Matratze antwortete mir die Zimmerfrau, dass alle gleich wären. Sie brachte mir eine Decke, die sie unter das Leintuch legte. Damit spürte ich die Knoten etwas weniger. Der Spiegel im Bad ist dauerhaft angelaufen, die Heizkörper sind rostig, die Handtücher vom jahrelangen Gebrauch rau und verbraucht. Das Bad ist so klein, dass es schwierig ist, die Handtücher aufzuhängen. Auf dem Balkon stand ein alter, rostiger Wäscheständer. Im Speisesaal stehen überall Plastikblumen, die Tische sind lieblos gedeckt. Die Tischdecke wurde die ganzen Tage nicht gewechselt. Meine Nichte war in einem winzigen Einzelzimmer untergebracht. Über dem Bett war ein Dachfenster, aus dem man kaum sehen konnte, weil es vermutlich schon jahrelang nicht mehr geputzt worden ist. In ihrem Bad gab es nicht einmal eine Möglichkeit, die Handtücher aufzuhängen. Die Tapeten hingen teilweise herab oder waren nur behelfsmäßig befestigt. Das Hotel gehört gründlichst renoviert und neu organisiert. Die Mitarbeiter bedürfen einer anderen Führung, damit sie motivierter und freundlicher sind. Es ist schwer vorstellbar, wie ein derartiges Hotel zu drei Sternen kommt. Es ist schlichtweg eine Zumutung und eine Frechheit für einen Gast, so ein Haus präsentiert zu bekommen. Schließlich kann man sich auch von einem Drei-Sterne-Betrieb ein Minimum an Service, Sauberkeit und Konfort erwarten.
Die Zimmer sind eine einzige Katastrophe! Alt, verlebt, schmuddelig! Der Oberboden war mit Styropor ausgebessert worden, das Stockbett, welches ebenfalls im Zimmer war, mittel eines Brettes geflickt worden. Auf dem Balkon ist ein Zementboden. Vor der Zimmertür ist ein Riss in der Mauer. Die Fernsehbedienung funktioniert nur, wenn man ganz nahe am Fernsehgerät stand.
Am Morgen wurde man nach der Hauptspeise am Abend befragt, Speisekarte gibt es keine. Das Menü besteht aus einer Suppe, einem Hauptgericht und einem Nachtisch. Am Anreisetag ist keine Wahl möglich, ebenso nicht an dem Tag, an dem das Abendessen auswärts eingenommen werden kann. Da gibt es für die im Hotel verbleibenden Gäste Nudelsuppe und kalte Platte. Als Vorspeise gibt es meistens Brotsuppe. Das Frühstücksbuffet ist nicht gerade einfallsreich, es gibt nur Semmeln und wenn man Glück hat, zwei Sorten in Scheiben geschnittenes Schwarzbrot. Andere frische Brotsorten sind nicht zu haben. Die zwei Marmeladesorten (Erdbeere und Marille) wird in zwei großen Glasschüsseln offen ohne Abdeckung auf dem Buffet präsentiert, der Orangensaft befindet sich in einem Plastikkanister. Auf der Terrasse kann man sich auf einem verdreckten Grill selber die Eier braten, was ich aber lieber bleiben ließ. Auch die Getränke musste man sich selber holen. Die Bedienungen sind nicht ansprechend gekleidet, dem Kellner am ersten Abend stand der Schweiß im Gesicht, er trug eine Wollhose!! Ich hatte den Eindruck, alles ist irgendwie schmuddelig und dreckig!
Das Personal macht einen nicht besonders motivierten Eindruck, was angesichts der Gesamtsituation des Hotels auch kein Wunder ist. Die Bedienungen haben keinerlei Ausbildung und beherrschen einfachste Regeln nicht. Aber auch die Freundlichkeit der Chefitäten lässt zu wünschen übrig. Man musste immer zuerst grüßen, sonst wurde man nicht gegrüßt. Die Zimmerfrau machte zwar das Zimmer, der Boden wurde aber nie gesaugt.
Zwar wirbt das Hotel mit einem hoteleigenen Badestrand, doch der besteht aus einem zwei Meter breiten Steg, auf dem man wie die Ölsardinen liegt. Daher bevorzugten wir den öffentlichen Badestrand mit genügend Platz und Liegewiese, allerdings war der zu bezahlen. Das Hotel liegt etwa 15 Gehminuten vom Ufer des Sees entfernt. Die Umgebung ist schön und interessant und bietet auch Radfahrern geeignete Radwege, welche wir, um uns nicht zu viel im Hotel aufhalten zu müssen, auch gut genutzt haben.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Nachdem wir von der Gesamtsituation des Hotels erstmal geschockt waren, verzichteten wir auf die Angebote, die vom Haus organisiert werden. Wir organisierten uns selber. Die Situation des Strandes habe ich bereits oben beschrieben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3-5 Tage im August 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Margareth |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |


