Hotel schön begrünt, auf dem ganzen Gelände blühte im September der Oleander und seltene Pflanzenarten. Mitte September nur ältere und jüngere Paare im Hotel (überwiegend Deutsche und Osteuropäer), keine Familien mit Kindern zu dieser Zeit im Hotel (sehr angenehm). Kreta hat uns als Insel wirklich super gefallen, jedoch würden wir bei einem weiteren Urlaub das Hotel (trotz der Herzlichkeit des Personals) nicht wieder besuchen und auch nicht weiterempfehlen. Mietwagen besser nicht über die Rezeption odern oder auf jeden Fall vorher fragen, ob das Auto für den gewünschten Ausflug geeignet ist. Für einen Trip nach Balos braucht man z.B. ein Auto mit Unterboden und wir erfuhren erst nach dem Unterschreiben des Mietvertrages, dass wir mit dem Auto den Ausflug nicht machen können, weil mit dem gemieteten Auto nur asphaltierte Straßen befahren werden dürfen (Autovermietung Autoway in Rethymno). Das hat uns sehr geärgert. Uns wurde dann als Alternative zu Balos der Strand Falassarna vorgeschlagen (durchgehend asphaltierter Anfahrtsweg), welcher auch wirklich ein Traum ist und wunderschön gelegen. Allerdings ist auch hier VORSICHT geboten: Strandliegen/Sonnenschirm kosten aktuell 7 Euro und die Kassiererin ist eine Trickbetrügerin. Gaben ihr 20 Euro und sie hielt uns 5 Euro Schein hin und verlangte von uns noch 2 Euro. Wir waren unachtsam und werden daraus lernen. Unbedingt auf Wechselgeld achten, auch überall anders in Kreta sollte man dies befolgen, denn man wird wirklich schnell abgezockt oder tappt in die Touristenfalle, wenn man nicht gut aufpasst.
Sehr einfaches Mobiliar, welches aber veraltet, marode und einfach nur abgewohnt ist und dringend einer Renovierung bedarf. Klimanalage und Kühlschrank nachts sehr laut, mein Freund konnte nur mit Oropax schlafen. Mini-TV vorhanden, den wir aber nicht als wichtig empfanden und nicht nutzten. Betten sehr hart. Auf dem Balkon hat man keinen Sichtschutz und die drei Häuser des Hotelkomplexes sind so angelegt, dass nicht nur die Bewohner der Hotelzimmer nebenan direkten Einblick auf den Balkon haben, sondern auch die Bewohner der anderen Gebäude. Man sitzt buchstäblich auf dem Präsentierteller und es gibt nur wenige Zimmer, die etwas versteckt (hinter Büschen) sind. Positiv ist anzumerken ist, dass fast alle Zimmer direkten oder wenigstens seitlichen Meerblick haben. Was uns aber wirklich gestört hat, waren folgende Sachen: Unser Zimmer war zum Innenhof gelegen und jeden zweiten Tag um 6.00 Uhr kam die Müllabfuhr in den Innenhof gefahren und machte beim Müllabladen (Glasmüll) einen ohrenbetäubenden Krach, sodass wir jedes Mal davon aus dem Schlaf gerissen wurden. Das Badezimmer war einfach nur eklig. Durch den Badewannenboden zog sich ein schwarzer langer Strich, der aus einer Mischung aus Schimmel und abgesplittertem Lack bestand. Duschen war nur in Badeschuhen oder Flipflops möglich. Auch im Kathrin Beach herrscht das auf Kreta bekannte Kakerlaken-Problem. Als mein Freund eines Abends das Bad betrat, hatten wir drei Stück auf ein mal im Bad rumkrabbeln. Wir beschwerten und darauf hin bei der Rezeption, worauf wir ein Klebeband bekamen, mit welchem wir den Abfluss abkleben sollten. Dies haben wir dann auch gemacht, jedoch sind die Viecher so aggressiv, dass sie teils das Klebeband durchknabberten.
Aufgrund der schlechten Bewertungen hatten wir das schlimmste befürchtet, doch wurden wir hier eher positiv überrascht. Wir sind aber auch nicht die anspruchvollsten Esser. Kann mir aber schon vorstellen, dass das Essen viele Leute nicht anspricht und abschreckt. Beim Frühstück hat uns besonders der griechische Joghurt mit Honig sowie das Rührei (jeden zweiten Tag) geschmeckt, außerdem der leckere salzige Ziegenkäse (den gab es auch abends am Salatbuffet). Die Wurst morgens war allerdings eklig und undefinierbar, so bedienten wir uns 10 Tage nur an dem Käse. Es gab zwei Automaten-Säfte, Orange und Ananas, die mehr aus Zucker als aus Saft bestanden. Wir beobachteten, dass fast ausschließlich der Orangen-Saft getrunken wurde. Abends gab es jeden Tag ein leckeres Salatbuffett sowie als Hauptspeise meist Nudeln, dann noch Fleisch, Pommes oder auch mal Fisch. Wir fanden immer etwas und wurden auch gut satt. Qualitativ fanden wir es auch ganz okay, wiesagt wir hatten schlimmeres erwartet. Als Nachspeise gab es jeden Tag Wassermelonen und Honigmelonen + Orangenscheiben sowie eine wechselnde Nachspeise, die mal aus Wackelpudding, Brownies oder Flan-Pudding bestand. Nach ca. 1 Woche begann sich das Essen teilweise zu wiederholen. Im Restaurant sind zwei Kellner beschäftigt, einer bedient und der andere ist ausschließlich fürs Abräumen zuständig. Der bedienende Kellner war bei vielen Gästen sehr beliebt, jedoch hing dies wohl mit dem gegegeben Trinkgeld zusammen. Wenn man etwas gab, wurde man sofort bedient, gab man nichts, links liegen gelassen. So ist es aber in vielen Hotels. Wir bestellten uns für einen Tag für einen Ausflug ein Lunchpaket und wurden vorher nicht darauf hingewiesen, dass wir wenn wir ein Lunchpaket haben, kein Frühstück einnehmen dürfen. Als wir uns an diesem Tag dann am Frühstücksbuffet bedienten, wurden wir unfreundlich angefahren, was hier hier machen würden und wir dürften nicht frühstücken, da wir ein Lunchpaket hätten und wurde dann notdürftig an diesem Tag fürs Frühstück geduldet. Das fanden wir nicht sehr nett.
Das Hotel ist familiengeführt und die ganze Familie ist in den Hotelbetrieb intergriert, was wir toll fanden. Bis auf wenige Ausnahmen wurden wir herzlich behandelt und bei der Ankunft spätnachts wurde sogar unsere Koffer ins Zimmer getragen und die Klimaanlage erklärt. Im Kühlschrank fanden wir dann noch kalte Platten. Sowohl an der Rezeption als auch im Restaurant wurde (gebrochen) deutsch gesprochen. Zimmerreinigung war in Ordnung.
Die Lage direkt am Strand ist super und einmalig. Man kann abends toll den Sonnenuntergang beobachten. Auf der anderen Seite grenzt das Hotel direkt an die Straße, wo sich eine Flaniermeile bestehend aus Souveniershops und Tavernen, Bars, diverse Autovermietungen sowie ein Minigolfplatz befindet. Besonders zu empfehlen sind die Kahlua Bar sowie Mr. Gyros. Ansonsten gibt Adelianos Kampos nicht viel her. Man ist aber super schnell in Rethymnon und diese Stadt sollte man sich sowohl bei Tag als auch bei Nacht unbedingt anschauen. Bustickets kann man sich im hoteleigenen Supermarkt kaufen, der übrigens günstig ist (im Vergleich zu anderen Supermärkten im Ort).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sowohl am Pool als auch am Strand gab es unserer Reisezeit immer freie Liegen. Strand ein Traum, ins Meer geht es allerdings schnell recht tief rein und es empfehlen sich auf jeden Fall Badeschuhe. Die Liegen und Sonnenschirme waren in einem guten Zustand und den Strand empfanden wir als relativ sauber. Tipp: Keine Luftmatratze kaufen! Am Strand findet man fast jeden Tag die abgelegten, zurückgelassenen Lumas von Abreisenden, die man sich kostenlos nehmen kann. Eine noch größere Auswahl fand sich meinst am Strandabschnitt vor dem Hotel Golden Beach nebenan. Animation gab es bis auf dem Griechischen Folklore-Abend alle paar Wochen keine, aber man konnte abends noch schön in der Beach-Bar draußen sitzen (bei dezenter Musik). Jeden Abend Cocktail des Tages für 3,50 Euro, besonders lecker war der Tequilla Sunrise.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Gudrun |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 3 |


