Das RIU PALACE Punta Cana glänzt bereits bei der Ankunft durch die prunkvolle äußere Erscheinung, welche einem 5-Sterne Haus durchaus gerecht wird. Auch die Empfangshalle macht einen sehr noblen Eindruck, so dass man sehr schnell das Gefühl hat, sich tatsächlich in einem 5-Sterne Hotel zu befinden. Über die Art der Einrichtung, Kronleuchter, viel Gold und Silber, lässt sich streiten, letztendlich bleibt es doch Geschmackssache. Bereits an dieser Stelle muss ich jedoch erwähnen, dass die Innenausstattung des Hotels (d.h. Empfangshalle, Lobby, Zimmer, Spezialitätenrestaurants, Hauptrestaurant) zu 100 % Prozent dem RIU Palace Las Americas in Cancun entspricht. Für RIU-Fans also nicht wirklich was Neues, für neue RIU-Gäste sicherlich zunächst ein überzeugender Eindruck. Das U-förmig angeordnete Hotel gliedert sich in zwei jeweils 3-stöckige Gebäudeflügel in welchen die ca. 600 Hotelzimmer untergebracht sind. Diese setzen sich aus überwiegend Junior-Suiten und einzelnen wenigen Suiten zusammen. Der dritte Gebäudeteil, die Empfangshalle, verbindet beide Gebäudeflügel, miteinander. Im sogenannten Hauptflügel befinden sich u. a. die rießige Empfangshalle mit einzelnen kleinen und überteuerten Geschäften (Bildzeitung 3-5 Dollar, je nach Laune der Geschäftsinhaber/Sonnencreme 25 Dollar), die Lobby-Bar, 4 der 5 Spezialitätenrestaurants, sowie die Sportsbar, welche rund um die Uhr geöffnet ist und dem Gast immer etwas zu essen bereithält. 1 Spezialitätenrestaurant, das Steakhaus, befindet sich in unmittelbarer Strandnähe. In mitten der beiden Gebäudeflügel befindet sich das eigentliche Herz der Anlage, der Unterhaltungsbereich sowie diverse größere Springbrunnen welche sich bis hinunter zur Poolanlage hinziehen. Auf einer großen und durchaus schön angelegten Terrasse, mit kleinem Springbrunnen, hat man tagsüber, sofern man es bei den zum Teil sehr hohen Temperaturen aushält, die Möglichkeit gemütlich einen Kaffee zu trinken. Im linken, in Meerrichtung gesehenen, Gebäudeflügel befindet sich das Haupt-Buffetrestaurant "Don Miguel", im gegenüberliegenden Flügel das Theater für die Abendunterhaltung. Am Ende des Gebäudekomplexes, zum Strand hin gelegen, befindet sich die Süßwasserpoolanlage des Hotels. Diese besteht im eigentlichen aus zwei Pools, einem kleineren kreisförmigen...wenn man ihn "Ruhepool" nennen möchte, sowie einen größeren "Aktivpool" mit Swim-up-Bar sowie zwei Whirlpools und zahlreichen Wasserliegen. Die Gästestruktur setzte sich aus einer Minderheit Deutschen (max. 10 %), einem Großteil spanisch-portugiesischsprachiger Gäste (Columbien, Brasilien, Puerto Rico, Spanien u.s.w ca. 40 %), ca. 40 % englischsprachiger Gäste (USA, Kanada), ca. 5 % Schweizern, Österreichern und Holländern, sowie ca. 5 % Franzosen zusammen. An den Wochenenden war tatsächlich eine Zunahme von Amerikanern nicht zu verleugnen, diese hielten sich, wie schon so oft beschrieben, tatsächlich einen Großteil der Zeit an der Poolbar und zur späteren Stunde in der Sportsbar auf, jedoch habe ich dies nicht als sonderlich störend empfunden. Generell kann ich nicht behaupten, dass irgendeine Nationalität besonders negativ aufgefallen ist. Sicherlich wurde einiges an Alkohol konsumiert, jedoch sind mir/uns persönlich keine Alkoholleichen begegnet. Im All-inklusive Programm war nahezu alles enthalten was die Verpflegung im Hotel anging. Der Sekt zum Frühstück, die einheimischen und auch die internationalen Getränke waren inklusive. Man muss jedoch zugeben, dass die internationalen Getränke nur auf Wunsch ausgeschenkt wurden. Die Sauberkeit der Hotelanlage entsprach jedoch nicht zu 100 % unseren Vorstellungen, da wir es aus anderen RIU Palace Anlagen schon besser gewohnt waren. Der Garten und die Wege wurden top in Schuss gehalten, jedoch wirkten die Hotelgänge, welche zu den einzelnen Zimmern führten, der Fahrstuhl sowie alle etwas abseits gelegeneren Wege eher unbeachtet wenn es ums saubermachen ging. So konnte es schon mal vorkommen, das tote Kakerlaken dort über mehrere Tage herum lagen. Wenn wir schon mal beim Thema sind, diese Tierchen sind in diesen warmen Ländern normal. Es kann auch vorkommen, dass sich das ein oder andere Tierchen im Zimmer blicken lässt. So war dies bei uns dreimal der Fall. Das Personal ist zwar bemüht jeden Morgen gegen 05.00 Uhr jede Menge Gift zu versprühen, jedoch muss scheinbar nicht jedes Lebewesen dran glauben. Außerdem wirkte die Anlage, trotz ihrer erst recht jungen Jahre, schon leicht abgewohnt. Wobei auch hier das Personal bemüht war, sofern es darauf aufmerksam gemacht wurde, diese Mängel zu beseitigen. Ok, man musste sie scheinbar etwas öfters darauf aufmerksam machen. Für absolute Palacefans ist das Hotel nicht weiterzuempfehlen. Wir haben trotz allem einen schönen Urlaub, wenn auch mit kleinen Abstrichen, dort verbringen können. Allen anderen Pauschaltouristen, die ein gutes Lastminute-Angebot für das Hotel bekommen können, ist die Reise dorthin zu empfehlen. Doch 5 Sterne sollte man nicht erwarten und auch nicht den perfekten Verwöhnservice. Weitere Tips werden in den kommenden Tagen hinzugefügt. Insbesondere Ausflugstips...
Die Größe der Zimmer, bzw. der Junior-Suiten, wurde von uns als sehr gut empfunden. Wer RIU-Palace gewohnt ist, oder schon mal in einem der Häuser Urlaub gemacht hat, weiß in etwa was er zu erwarten hat. Wir wurden leider nur von der Tatsache enttäuscht, dass die Familie RIU wohl mit der Innenarchitektur gleich mehrerer Hotels ein und denselben Architekten beauftragt hat, der daraufhin kostengünstig das Hotel genauso wie viele andere RIU-Hotels ausgestattet hat. Naja, für diejenigen die noch nicht dort gewesen sind: Die Junior Suiten bestehen aus einem großen Schlafzimmer, welches lediglich durch eine kleine Mauer sowie einem Treppenabsatz vom "Wohnzimmer" mit Couch und Fernseher abgetrennt ist. Aus diesem Bereich geht es dann auch auf den angrenzenden ca. 2 qm großen Balkon. Das Bad ist geräumig und verfügt über zwei Waschbecken, einem Föhn sowie einem großen Spiegel, inklusive Schminkspiegel. Die Gegenstände des täglichen Gebrauchs werden täglich aufgefüllt, d. h. Duschgel, Shampoo, Lotion, Körpermilch u. s. w. Auch die Handtücher werden natürlich täglich, je nach Bedarf, gewechselt. Hier kann es zwar mal zu Verzögerungen kommen, aber es hat eigentlich ganz gut funktioniert. Am Abend kam die Putzfrau nochmals ins Zimmer und schlug das Bett auf und lag gelegentlich ein paar Blütenblätter auf das Bett oder verzierte sonst irgendetwas im Zimmer. Im Zimmer befindet sich neben der Minibar mit alkoholfreien Getränken auch ein Getränkespenderschrank mit 4 nationalen, hochprozentigen Getränken. Leider waren wir auch hier von den vorhergehenden PALACE-Häusern gewohnt, dass wir eher internationale Getränke angeboten bekamen, als den einheimischen Fusel. Die Minibar wird selbstverständlich täglich aufgefüllt. Wurde es mal vergessen, oder man wollte morgens mal länger ausschlafen so war nur ein Anruf bei der Rezeption erforderlich und es wurde baldmöglichst nachgeholt. Abschließend lässt sich zu den Zimmern noch folgendes sagen. Der Geruch, wie Eingangs erwähnt, spiegelte sich in vielen anderen Räumlichkeiten, überall wo viel Teppiche verlegt waren, wieder. Bei der Zimmerauswahl sollte man darauf achten, dass man ein Zimmer wählt, welches nicht unmittelbar über dem Speisesaal oder der Sportsbar liegt. Dies wären die Zimmer 2085 - 2100 und 3085 - 3100, denn hier ist die Sportsbaar und das Stühle rücken teilweise nicht zu überhören und absolut schlafraubend. Außerdem sollte auch kein Fahrstuhl in der Nähe sein, denn auch dieses Geräusch hat einigen Gästen einige Schlafstunden gekostet. Die Zimmer 2085 und 3085 liegen unmittelbar am Fahrstuhl, es war mir leider zu viel Arbeit alle Fahrstuhlzimmer aufzulisten.
Im Buffetrestaurant gab es täglich von 18.30 bis 22.30 Uhr warme und kalte Speisen, an deren Auswahl es jedoch leider, über den Zeitraum von 14 Tagen hinweg gesehen, ein kleinwenig haperte. An drei Tagen der Woche gab es Spezialitätenabende, samstags karibisches Essen, und an einem weiteren Tag mexikanisches Essen. Das Essen im Hauptrestaurant insgesamt war gut, jedoch manchmal nur noch lauwarm. Das Frühstück wurde ebenfalls im Hauptrestaurant im Zeitraum von 07.00 Uhr bis 10.30 Uhr eingenommen. Hier musste man jedoch leider feststellen, dass dieses sehr sehr stark auf den amerikanischen Geschmack ausgelegt war. Außerdem wurden bereits ab ca. 09.30 Uhr einige Lebensmittel nachdem diese ausgegangen waren, nicht mehr nachgefüllt. Wer also nach dieser Uhrzeit z. B. Croissants essen wollte, ging leider leer aus. Wer eine Alternative zum etwas eintönigen Buffetessen haben wollte, musste entweder sehr früh aufstehen, oder einen zuständigen Kellner bestechen, um sich für eines der 5 Spezialitätenrestaurants einen Tisch reservieren zu lassen. Dies war jeden Morgen im Zeitraum zwischen 08.00 Uhr und 11.00 Uhr jeweils für den gleichen Abend möglich. Wer jedoch zu spät kam und das hieß manchmal schon 08.15 Uhr, ging leider für den Abend leer aus, da die Restaurants manchmal bereits um diese Uhrzeit ausgebucht waren. In meinen Augen ist der Besuch in allen Spezialitätenrestaurants zu empfehlen.
Um nicht gleich von anderen Usern gefressen zu werden möchte ich bevor ich auf den Punkt Service eingehe folgendes klarstellen. Ich bin mir sehr wohl darüber bewusst, dass ich mich in der dominikanischen Republik, welche nach wie vor zu den ärmsten Regionen der Welt zählt, aufgehalten habe. Jedoch teile ich mit anderen Usern dieses Portals nicht die Meinung, dass sich dies nachteilig auf den Service auswirken darf. Wer bislang keinen 5-Sterne Urlaub gemacht hat, oder keinen RIU Palace Urlaub erlebt hat, der wird meine Kritikpunkte wohl eher als kleinlich bezeichnen. Ich richte mich deshalb ausdrücklich an Personen, welche eben wissen, was man von einem 5-Sterne Urlaub in einem RIU-Palace Hotel eigentlich erwarten kann! Der Empfang bei Ankunft am Hotel war sehr trocken und vor allem unfreundlich. Man wurde zwar sofort mit dem Satz: "Sie befinden sich hier im besten Hotel Punta Canas", begrüßt, jedoch merkte man an der darauffolgenden Massenabfertigung, ohne Begrüßungsgetränk, sofort, dass dies wohl nicht der Fall ist. Wir, wo wir den PALACE-Service eigentlich gewohnt sind, empfunden dies bereits als sehr ungewöhnlich. Noch dazu konnten nicht alle Neuankömmlinge ein Tresorschloss erhalten und wurden auf den darauffolgenden Tag vertröstet. Ob es sich hierbei um Einzelfälle handelte, kann ich leider nicht beurteilen. Nachdem man alle notwendigen Formalitäten erledigt hatte, wurde man ohne Begleitung, alleine auf Zimmersuche entlassen. Auf dem Zimmer angekommen bemerkte man sofort den sehr aufdringlichen modrigen Geruch, welchen man auch nach fast 14-tägigem Aufenthalt nicht wirklich verdrängen konnte. Selbst bei rund um die Uhr laufender Klimaanlage sowie Deckenventilator, konnte man sich nur sehr schwer an den Geruch gewöhnen. Der Reinigungszustand des Zimmers war Anfangs OK und besserte sich mit zunehmender Trinkgeldgabe! Wir haben alle zwei Tage 2 $ aufs Bett gelegt. Sollten wir nicht zufrieden gewesen sein, so haben wir das Trinkgeld reduziert oder sogar mal weggelassen. Siehe da, man konnte hiermit tatsächlich etwas bewirken. Im Zimmer konnte man auch zahlreiche abgewohnte Ecken und Schrammen entdecken. Zudem klebten an der Decke, vermutlich vom Deckenventilator, zahlreiche größere Staubflocken. Was jedoch für ein 5 Sterne Hotel nicht annehmbar ist, ist die Tatsache dass die Bettlaken, wenn sie mal sauber waren, so klein waren, dass sie nur mit Mühe über die Matratze passten. Teile der zum Teil vergilbten Matratze waren immer zu sehen und es konnte durchaus passieren, dass man durch bloßes Wenden im Bett am nächsten Morgen auf der blanken Matratze dalag. Und sorry, aber alleine der Gedanke daran wer, was und wie dort schon drauf gelegen wurde ekelte mich/uns an. Gab es etwas zu monieren, so konnte man sich jederzeit an die Rezeption wenden. Wenn man Glück hatte, erwischte man Santana oder Eugen, die durchaus sehr gut deutsch sprachen. Mit wenigen Ausnahmen sprach das übrige Rezeptionspersonal zu mind. ein paar Brocken Englisch. Man konnte sich also an der Rezeption sehr gut verständigen. Leider muss auch ich bestätigen, dass die Rezeptionsmitarbeiter teilweise (nicht alle) sehr unfreundlichen waren. Es drängte sich außerdem der Eindruck auf, als würde spanisch sprechende Gäste dort bevorzugt behandelt werden. Eine bevorzugte Behandlung, konnte man sich wie in allen anderen Teilen des Hotels natürlich auch erkaufen, was von uns jedoch abgelehnt wurde. Das Personal im Hauptrestaurant war in der ersten Woche auch eher zurückhaltend, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass man seine Gäste auch noch nicht richtig kennt. Auch wenn ich das dominikanische Volk nicht beleidigen möchte, aber das Arbeiten haben sie schlichtweg nicht erfunden. Mit der Zeit wurden die Kellner freundlicher, was leider nicht heißen soll, dass der Service besser wurde. Man musste zwar am Tisch nicht verdursten, aber es kam schon des Öfteren vor, dass man noch nicht einmal mehr einen sauberen Tisch im Lokal gefunden hat und somit auf den Spuren des Vorgängers Essen musste. Selbst größere Flecken auf dem Tischtuch wurden mittels Salzstreuer, Blumenvase, oder Servierten überdeckt. Generell wurde das Tischtuch nur bei extremen Flecken oder bei Rüge gewechselt. So kam es leider auch des Öfteren vor, dass benutztes Geschirr mehrere Minuten am Tisch stehen blieb, obwohl mehrere Kellner bereits am Tisch in Richtung Servicepunkt zurückliefen, oder gar untereinander plaudernd in der Ecke standen. Man kann leider nicht behaupten, dass die Herrn Kellner nicht das nötige Wissen hatten, wie es richtig hätte gehen können. Wir haben in unserer zweiten Aufenthaltswoche beobachten können, wie vier Kellner einen einzigen Tisch millimetergenau ausrichteten und wirklich alles dafür taten, dass eben dieser eine Tisch wie aus dem Ei gepellt da stand. Auf Nachfrage wurde uns dann eröffnet, dass sich der Chef der Hotelkette Luis Riu im Hotel zum Urlaub befände, was sich kurze Zeit später als die Wahrheit herausstellte und es mir somit bewiesen wurde, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Auch die Sauberkeit des Pools, was oft auf das Verhalten vieler Gäste zurückzuführen war, gab Anlass zur Beschwerde. Oftmals schwammen Getränkebecher, Essensreste oder Strohhalme darin herum. Die am Pool und an den Liegen herumstehenden Getränkebecher wurden teilweise zu spät eingesammelt. Manchmal funktionierte es einen Tag besser, dann mal wieder einen Tag schlechter. Die Liegen an Pool und Strand waren selbstverständlich gratis. Genauso die dazugehörigen Strandtücher. Diese konnte man ab 08.00 Uhr Morgens am Pool erhalten. Leider machte sich auch hier wieder bemerkbar, dass die Pool-Boys dutzende Male bestochen wurden, um schon früh morgens, teilweise vor 07.00 Uhr, für Gäste Liegen an Stand und Pool, sogar jeweils doppelt so viele als nötig zu reservieren, obwohl ausreichend Liegen vorhanden gewesen wären. Naja,....was will man dazu noch sagen, man musste also doch wieder früh aufstehen, wenn man mal einen speziellen Bereich an Pool oder Strand sein Eigen nennen wollte. Die Badetücher waren größtenteils erneuerungsbedürftig und schmutzig, auch hier hätte die hausinterne Wäscherei mal eher das ein oder andere Handtuch aussortieren sollen.
Die Lage des Hotels fanden wir eigentlich recht schön. Das Hotel liegt direkt am kilometerlangen, feinen, nahezu weißen, Sandstrand. Dieser lädt zu stundenlangen Spaziergängen ein. Das Wasser unmittelbar am Hotelstrand könnte ein kleinwenig klarer sein, doch wer zu 100 Prozent karibisches Feeling, d.h. kristallklares und ruhiges Wasser, möchte, muss einfach ca. 150 - 200 Meter am Hotelstrand nach links in Richtung Buchtende gehen, dort findet man mehrere richtig schöne Stellen, die auch nicht ganz so überlaufen sind, wie unmittelbar am Palace Punta Cana. Wer zum dortigen, also linksgelegenen Buchtende läuft, kann dort auch recht schön schnorcheln, mit dem roten Meer zwar nicht vergleichbar, aber es ist ein Anfang. Da dort innerhalb der Schwimmzone ein kleines Riff liegt, braucht man auch keine Angst haben von einem der vielen Motorboote überfahren zu werden. Das Hotel selbst liegt am hinteren Ende der RIU Resort Anlage. In Meeresrichtung gesehen liegt links neben dem Palace Punta Cana eine neu gebaute Hotelanlage, welche Anfang August 09, noch nicht zu 100 Prozent fertig gestellt war. Lärmbelästigungen gingen hiervon jedoch nicht aus. Sie war eigentlich nicht wahrnehmbar. Rechts vom Palace gelegen befinden sich das 4 Sterne, viel eher von Partyturis gebuchte, RIU Bambu. Hier kann es in einigen Zimmern, des rechten Gebäudeflügels, welche zur Außenseite hin liegen, immer wieder einmal zu Geräuschbelästigungen durch die dortige Animation oder Abendunterhaltung kommen. Im RIU-Resort befinden sich außerdem noch das RIU Palace Macao, das RIU Taino sowie das RIU Naiboa. Alle Anlagen können von PALACE- natürlich mitgenutzt werden. Umgekehrt nicht. Die Weggehmöglichkeiten sind eher schlecht. Eine Ortschaft an sich gibt es in Punta Cana nicht. Punta Cana besteht zu 95 % aus Hotelanlagen. Nur wenige, einzelne Diskotheken findet man in der Region Punta Cana. Die nächste Ortschaft Higüey ist ca. 1 Autostunde von Punta Cana entfernt. Einkaufmöglichkeiten gibt es quasi in jeder Hotelanlage. Allerdings empfiehlt es sich eher zur Resort eigenen Shoppingstraße, welche sich zwischen dem Palace Macao und dem RIU Taino befindet, zu gehen. Dort muss man zwar immer noch handeln, jedoch sind hier bereits Preisnachlässe in einer Größenordnung von ca. 10 - 20 % möglich. Auch eine Apotheke, das TUI-Reisecenter sowie ein Resortarzt befinden sich dort. Die Resorteigene Diskothek "Pacha" ist auch dort zu finden. Allerdings wird diese zu 70 Prozent vom Personal der verschiedenen RIU Hotels, sowie von 30 Prozent Amerikanern genutzt. Die Getränke dort sind leider nicht inklusive. Außerdem ist die Musikanlage derart schlecht, dass einem bereits nach 30 Minuten die Ohren dröhnen. Wer richtig feilschen möchte, der geht am Hotelstrand nach rechts, ca. 40 gemütliche Gehminuten, den Stand entlang und trifft auf zahlreiche Standhütten mit Händlern, die jede Menge Ramsch aber auch brauchbare Souvenirs an den Mann bringen wollen. Hier generell handeln was das Zeug hält. Von dem vom Händler vorgeschlagenen Preis mal mindestens 75 % abziehen und sich dann in etwa in dieser Preisregion einig werden. Die Transferzeit vom Flughafen beträgt in etwa 35-50 Minuten.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Animationsteam, bestehend aus 5 Animateuren, sowie einer Kinderbetreuerin, hat eigentlich ganz gute Arbeit geleistet. Sie haben tagsüber ab 11.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr wechselnd am Stand und teilweise am Pool diverse Aktivitäten angeboten. Weder die Animateure, noch deren Musik, wurden von uns als zu aufdringlich empfunden. Ganz im Gegenteil hätten wir uns, als eher jüngere Gäste, eher sogar noch ein kleinwenig mehr Musik am Strand oder am Pool gewünscht. Neben Darts, Volleyball, Aerobic, Bachata-Tanzkurz, Crazy-Games u. v. m, wurde auch Bingo oder Tischtennis angeboten. Wenn man nicht mitmachen wollte, musste man auch nicht. Die Animateure waren stets bemüht sich um das Wohl der Gäste, egal ob jung oder alt zu kümmern. Teilweise wurde das Abendprogramm, ab 21.30 Uhr, alleine von den Animateuren ausgerichtet, teilweise fanden auch Tanzshows der RIU-Tanzgruppe statt. Durch die Animateure wurden eher witzige Shows, wie z. B. die Wahl des Mr. RIU, oder das perfekte RIU-Paar, ausgerichtet, bei welchen insbesondere das Publikum mit einbezogen wurde. Die Tanzshows waren eher etwas für das ältere Publikum, wobei selbst die von den Darbietungen der eher laienhaften Tänzer gelangweilt waren. Im Großen und Ganzen war die Abendunterhaltung amüsant und abwechslungsreich. Sehr großen Zuspruch beim Publikum fanden eine Zirkusgruppe und ein Michael Jackson Abend. Im Großen und Ganzen konnte keiner behaupten es sei einem am Abend langweilig geworden. Die Animateure und Tänzer waren stets bemüht, auch wenn es nicht immer so ganz hingehauen hat.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Tom & Yvonne |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 7 |

