Das Hotel ist von der Bauweise ein "typisches" Riu Palace Hotel in U-Form. Es ist noch ein Stockwerk höher als die beiden in Playacar, Mexiko. Es gibt aber immer noch Palmen, die so hoch wie das Hotel sind. Bei der Ankunft erhält man das weiße Palace- Armband. Die Gäste des Riu Palace Macao bekomen das creme-/ aprikotfarbene Armband, welches ich bisher nur von den Club- und Normalhotels von Riu kenne. In allen anderen Hotels des Riu-Resorts braucht man kein Armband zu tragen. Das Riu Palace Punta Cana ist wirklich ein sehr schönes Hotel, welches seinen Service aber noch weiter verbessern sollte. Dass ein neueröffnetes Hotel ein paar Anfangsschwierigkeiten hat, sollte aber jedem bewusst sein. Schließlich wurde es sicher auch aus diesem Grund zu einem sehr interessanten Preis angeboten. Abend war es besonders schön auf der Plaza zu sitzen. In der zweiten Woche gab es dann auch fast jeden Abend Live-music im offenen Pavillion. Zweimal in der Woche wurden Stände mit Schmuck, Zigarren, Bildern usw. aufgebaut. Die Organisation des Rückfluges war wirlich toll. Am Abreisetag hat man um elf Uhr in der Lobby bei Mitarbeitern der LTU seine Koffer abgegeben und dort seine Bordkarten erhalten. Um 14 Uhr wurde man dann abgeholt und zum Flughafen gebracht, war um 14:45 Uhr da, durchlief die Pass- und Handgepäckkontrolle und das Boarding begann bereits um ca. 15:30 Uhr, da die Maschine planmäßig um 16:15 Uhr starten sollte.
Die Zimmer sind riu-typisch mit dunklem Mobiliar ausgestattet. Auf dem Balkon kann man sehr bequem auf Hochlehnern mit Auflagen sitzen. Alles ist noch schön neu, keine Gebrauchsspuren wirklich klasse. Die Toilette ist in das Badezimmer integriert und nicht mit Schiebetür abgetrennt. O.k., der Wasserdruck ist manchmal etwas niedrig, man kann aber trotzdem immer noch duschen (einfach Knopf gedrückt halten !) Ich habe noch nie so eine tolle Lüftung im Badezimmer gehabt. Selbst nach dem Duschen waren die Spiegel nicht beschlagen. Handtücher waren immer im Überfluss vorhanden und wurden zweimal am Tag gewechselt, auch wen man sie nicht in die Badewanne legte. Sollte man vor elf Uhr schlafen gehen, empfehle ich die Benutzung des "Bitte nicht stören-Schildes", da die Zimmermädchen bis dann noch mit dem Aufdecken der Betten beschäftigt sind. Außerdem sollte man sicherheitshalber ein Paar Ohrstöpsel einpacken, falls man mal einen Nachbarn hat, der erst mitten in der Nacht mit Stöckelschuhen in sein Zimmer kommt und dann meint, noch die Whirlpool-Funktion der Badewanne ausprobieren zu müssen. Noch ein kleiner Tipp: Unser Kühlschrank brummte fürchterlich laut und sprang auch nachts dauernd an. Wir haben dann einfach vor dem Schlafengehen die Sicherung ausgeschaltet und ruhig wars. Nach dem Aufstehen einfach Sicherung wieder rein und die Getränke waren wieder kalt.
Morgens gab es im Hauptrestaurant ein wirklich tolles Frühstücksbuffet mit allem, was man sich vorstellen kann. Nur die Fruchtsäfte waren nicht so toll, da sie kräftig mit Sirup und Zucker verlängert wurden. In der ersten Woche war auch noch ein Tisch mit Sekt aufgebaut. Danach konnte man Sekt nur noch auf Anfrage vom Kellner serviert bekommen, so wurde wohl weniger konsumiert. Fanden wir ziemlich kleinlich, der Tisch gehört in einem Palace Hotel irgendwie dazu. Mittags konnte man im Strandrestaurant essen, in der zweiten Woche wurde dann noch zusätzlich das Hauptrestaurant geöffnet. Hier gab es dann auch Tischdecken, echte Gläser und das Buffet war nicht ganz so auf die Burger- und Pommes-Fraktion ausgerichtet. Das Hotel verfügt über ein Hauptrestaurant und fünf Spezialitätenrestaurants, welche abends geöffnet sind. Im Hauptrestaurant gibt es von 18:30 Uhr bis 22:00 Uhr Buffet mit freier Tischwahl. Man konnte kommen und gehen, wie man wollte. Es gab jede Woche drei Themenabende: dienstags = mexikanischer Abend, donnerstags = Galabüffet und samstags = karibischer Abend. An diesen Abenden war die Dekoration besonders aufwendig mit tollen Schnitzereien aus Obst und Gemüse. Es gab eine große Auswahl an allen Speisen, mir hat besonders die Käseauswahl (Manchego, Chaume, Camenbert, Brie, Gouda, Cheddar, Schafskäse, Ziegenkäse usw.) gefallen. Für die Spezialitätenrestaurants (2 Essenszeiten) konnte man sich ab 10:00 Uhr eine Reservierung beim Restaurantchef (im Luigi) holen. Dies war nur möglich für den gleichen Abend. Es gab das italienische Restaurant Luigi, das japanische Restaurant Yokohama, das Gourmet-Restaurant Sir Oscar, das brasilianische Restaurant la Bodega und das Grill-/Steakhouse am Strand. Von der Atmosphäre fanden wir es schöner, abends in den Spezialitätenrestaurants zu essen. Im Luigi gab es ein tolles Vorspeisenbuffet, im Yokohama hat es uns am besten geschmeckt - nicht unbedingt richtig japanisch - aber würzig und lecker. Im Sir Oscar wurde der Service mit dem Servieren des Hauptgerichtes eingestellt, danach war kaum noch ein Kellner zu sehen, Getränke wurde nicht mehr nachgeschänkt; man hatte das Gefühl, dass man schnell aufessen und verschwinden soll. Wir haben aber in der zweiten Woche festgestellt, dass in den Spezialitätenrestaurants die Kellner rotieren, vielleicht haben wir einfach nur das falsche Team erwischt. Da abends im Hauptrestaurant die Amerikaner zum Essen immer spezielle Getränkewünsche hatten, wie z.B. Pina Colada, waren die Kellner häufig damit beschäftigt, Cocktails aus der Bar auf der anderen Seite der Plaza zu holen. Diese fehlten dann natürlich und andere Sachen blieben liegen. Falls jemand zu anderen Zeiten immer noch Hunger haben sollte, konnte er sich in der 24 Stunden geöffneten Sportsbar mit Hamburgern, Hotdogs, Sandwiches und Obst versorgen. Die Getränekauswahl war sehr groß, es wurden auch Markengetränke ausgeschänkt. Die Cocktails waren uns etwas zu süß. Für Weintrinker: Es gab mehrere Sorten Rot-, Rose- und Weißweine, bei denen man sicherlich einen finden konnte, der dem persönlichen Geschmack entspricht. Leider wird nicht mehr eine ganze Flasche auf den Tisch gestellt, sondern alles glasweise ausgeschänkt. Seine Sorte sollte man sich unbedingt merken, sonst hat man plötzlich zwei verschiedene im Glas...
Für den Anspruch, ein Palace Hotel zu sein, ist der Service leider noch nicht perfekt. Besonders eklatant ist uns dies mittags im Strandrestaurant aufgefallen. Dort sollen die Getränke wohl eigentlich, nach Wunsch der Hotelleitung, serviert werden. Die Kellner scheinen damit häufig überfordert bzw. desinteressiert zu sein. Sollte man also Wert darauf legen, dass einem die Getränke gebracht werden, sollte man sich erst hinsetzen und am leeren Tisch abwarten. Dann besteht die Chance, dass mal ein Kellner vorbeischaut. Wenn man aber schon sein Essen ausgesucht hat und sich dann setzt, wird anscheinend davon ausgegangen, dass man nicht trinken möchte. Ich empfehle die Selbstversorgung an den Automaten, meistens geht das schneller. Allerdings muss man sich dann mit den Kellnern, die an den gleichen Automaten zapfen und den anderen Gästen, die auch keine Lust auf ewiges Warten haben, arrangieren. Im Bereich hinter der Wendeltreppe oder in den zwei Türmchen hat sich so gut wie nie ein Kellner blicken lassen; da konnte man froh sein, wenn man noch einen Tisch ohne die Reste des Vorgängers gefunden hat. Besteck und Getränke sollte man dann dabei haben. Mittags im Hauptrestaurant gab es keine Probleme, die waren dort alle sehr aufmerksam. Wir möchten hier nicht behaupten, dass der ganze Service schlecht ware; es gab aber gewaltige Unterschiede. Nach einiger Zeit hatte man dann auch raus, in welchen Bereich sich man am besten abends im Hauptrestaurant setzte, um Getränke nachgeschänkt zu bekommen und wo man auf dem Trockenen sitzenblieb, Teller nicht abgeräumt wurden und es überhaupt nicht funktionierte. Ein dickes Lob müssen wir den Bars des Hotels aussprechen. Hier gab es wirklich nichts zu bemängeln. Alles klappte immer perfekt. Einige Kellner (die mit den langen schwarzen Ärmeln) nahmen die Bestellungen auf und gaben sie an die unermüdlich hin- und hereilenden anderen Kellner weiter, die diese dann anfertigen liessen. Kurze Zeit später stand dann jemand mit der Bestellung vor einem. Wirklich super ! Auch am Strand wurde man mit Getränken versorgt, man musste noch nicht mal von der Liege aufstehen. Besonders beliebt war der "Drinki-Drinki-Mann", der immer lautstark auf seine Getränke hinwies. ("Drinki-Drinki, my friennes, all for you, not for me!")
Die Hotels des Riu-Resorts liegen alle an einem tollen Sandstrand mit vielen schattenspendenden Palmen und einem wunderschönen Meer in den leuchtendsten Farben. Das Riu Palace Punta Cana liegt an dem einen Ende des Riu Resorts neben dem Riu Bambu. Auf der anderen Seite liegt das Bahia Principe Punta Cana. Als Riu Palace Punta Cana Gast kann man in allen anderen Riu Hotels essen und trinken, umgekehrt ist dies nicht möglich. Denen wird gesagt, dass die Palace-Gäste unter sich bleiben möchten. Komisch, ich dachte, dies wird nicht von den Gästen, sondern den Hotelleitungen festgelegt. Neben den Einkaufsmöglichkeiten in der karibischen Straße zwischen dem Riu Taino und dem Riu Palace Macao hat noch eine kleine Einkaufspassage mit dem "üblichen" Geschäften zwischen dem Riu Bambu und dem Riu Palace Macao eröffnet. Jeden Donnerstag findet in der karibischen Straße so eine Art Karneval statt, wo die Animateure der einzelnen Hotels etwas aufführen und Spielchen veranstalten. Das Riu Palace Punta Cana hat sich aber (noch ?) nicht beteiligt, an diesen Abenden gab es jedenfalls auch im Hotel Unterhaltung.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Da das Hotel ja neu eröffnet wurde, sind wir davon ausgegangen, dass auch neues Equipment, wie z.B. Katamarane, beschafft werden. Es war daher sehr enttäuschend, das die Wassersportmöglichkeiten bei Scuba-Caribe nicht erweitert wurden. So musste man sich alles mit den anderen Riu Hotels teilen. Dadurch entstanden natürlich Engpässe. Es standen drei Hobies zur Verfügung (für mindestens vier Hotels), alle schon ganz schön abgenutzt und einer davon war meistens kaputt. Reservieren konnte man jeweils schon am Vortag und wenn man Glück hatte, war dann nicht gerade der kaputt. Die Animation tagsüber können wir nicht beurteilen, da wir sie nicht genutzt haben. Der Hauptanimateur hatte irgendwie so eine Art, das nachher jeder dachte, er wäre sein bester Freund. War super gemacht. Abends war die ganze Animation auf ihn ausgerichtet; er war auch der einzige, der in unserem Urlaub keinen freien Tag hatte,
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Andrea |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 21 |

