Das Hotel wurde 1996 erbaut. Im Grunde ist es im Hotel sauber, es kann jedoch zu gravierenden Ausrutschern kommen. Trotz der überschaubaren Größe von 80 Zimmern und der damit begrenzten Anzahl von Urlaubern wird eine gewisse Objektivität gewahrt und es wird nicht zu "familiär". Mittlerweile habe sich aber einige Baumängel eingestellt: Der Tennisplatz z.B. ist sehr uneben und weist teilweise große Risse auf. Das Publikum besteht in der Hauptsache aus Deutschen, Schweizern und Österreichern. Die Altersklassen sind: 1/3 jüngere und 2/3 ältere Urlauber mit vielen Stammgästen, Kretakennern und -fans. Die Gartenanlage ist gepflegt. 2 emsige Gärtner bearbeiten sie. Das Schweizer Management schafft es nicht, das Hotel vollends im Griff zu haben. Ein Fahrzeug ist dringend anzuraten. Die Einkaufsmöglichkeiten in Ierapetra sind ausreichend. Es ist sicher sinnvoll ein Fliegennetz mitzubringen und selbst anzubringen. Wer Sport machen möchte, muß sich selbst darum kümmern. Ein Sportpartner kann beispielweise beim Laufen ein großer Vorteil sein, weil so das Laufen sicherer wird (Hunde). Sehr gute Reisezeit: Mitte Mai! - Es ist ausreichend warm für jede Aktivität und man muss nicht übermäßig schwitzen. Der vom Hotel angebotene Taxiservice ist viel zu teuer! 10 Euro kostet dort die Taxifahrt nach Ierapetra (Entfernung: 2 km)! Besser: Den Bus benutzen! Die Fahrt von Ierapetra / Busbahnhof nach Agios Nikolaos kostet so nur 2,50 Euro / Person (Entfernung: 50 km). Dort findet man auch wesentlich besser Bedingungen für die Anmietung eines Wagens. Alle großen Anbieter sind dort vertreten. Die vom Hotel oder den Reiseveranstaltern im Hotel angebotenen Ausflüge, etc. sind überteuert. Besser: Selbst bemühen! Trotz der diversen Mängel und Schwächen ist es möglich einen schönen Urlaub in einem sehr schönen Teil von Südeuropa zu verbringen. Engagierte Urlauber sind im Vorteil und verleben sicher viele schöne sonnige Stunden.!
Die Zimmer sind sehr einfach gehalten. Das Mobiliar (sehr helles Holz, weiss lasiert!)ist auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedürftig weil unüblich. Erst der zweite Blick verschafft die Sicherheit, dass es sich dabei nicht um ramponierten Sperrmüll, sondern um helles Mobiliar in mittelprächtigem Zustand handelt. Daran kann man sich aber noch gewöhnen. Das Bad ist renovierungsbedürftig und verdient eher die Bezeichnung "Naßzelle". Der Safe kostet eine Extragebühr (10 Euro / Woche, ohne Rechnung). Genauso ist es mit dem Kühlschrank und dem Fernshen. Die meisten Zimmer haben eine schöne Aussicht. Die Klimaanlage war im Mai noch nicht in Betrieb; d.h. man konnte sie nicht auf Kühlen einstellen. Die Klimaanlage wird genau wie der Lüfter im Bad "ferngesteuert" von der (sparsamen) Zentrale. Der Badlüfter lief deshalb nur morgens zwischen 09:00 Uhr und 10:00 Uhr.
Das Essen ist gut, die Köchin versteht es aus einfachen Mitteln (vor allem regionalem Gemüse!) viel zu machen und durchaus eine besondere Note im Geschmack zu setzen. Fisch und Obst gab es eher selten. Die Frisch-Salate waren in Ordnung, die angemachten Salate waren pampig. Das Frühstücks- und Abendbüffet läuft immer in dem selben Stil ab. Das Hotel versteht es nicht Akzente zu setzen oder für eine gewisse Abwechslung zu sorgen. Bei der Tischdekoration kam es zu gravierenden Mängeln. Tischdecken mit Löchern und unsaubere Gläser gehören einfach nicht auf den Tisch. Teilweise war das Personal überlastet und kam mit dem Nachfüllen des Büffets und dem Abräumen der Tische nicht nach. Exotische Wünsche an der Cocktail-Bar können nicht erfüllt werden. Man sollte sie einfach vergessen. Der Barbetrieb ist nämlich ziemlich minimalistisch und gipfelt in einem Cuba Libre oder einem Campari - Orange. Falls man Mittags Hunger verspürt und im Hotel etwas bestellt (auch an der Poolbar) dann ist dieses Essen zu teuer. Besser man versorgt sich selbst oder geht in eine Taverne in der Stadt.
Rezeption: Der Rezeptionist ist etwas bequem und nachlässig. Ankommende Gäste müssen ihre Meldekarte gleich selbst ausfüllen! Danach hat er uns in ein nicht "end - gereinigtes" Zimmer geschickt. Das Zimmer war in einem sehr unsauberen Zustand und für uns zunächst der erste Eindruck, die "Visitenkarte" des Hotels. Ich brauchte danach wirklich drei Tage um meinen ersten Eindruck wieder ein wenig nach oben zu korregieren. Concierge: Ein junger Spanier war immer sehr adrett und hilfsbereit. Optisch ein Highlight für das Hotel. Zimmermädchen: In Rekordzeit (5 Min.!) wurden die Zimmer gemacht, mit der Sauberkeit wird es nicht so genau genommen. Trinkgeld brachte keine Besserung!
Das Hotel hat eine einzigartige Lage. An einem leichten Hügel östlich von Ierapetra bietet es einen sensationellen Blick auf die Stadt und das Meer im Wechsel der Tageszeiten und des Lichts. Diese Tatsache alleine stellt in sich schon einen großen Urlaubswert dar. Das Hotel liegt ca. 20 Gehminuten vom Ortsrand Ierapetra entfernt; bis ins Zentrum zur Hafenpromenade sind es ca. 40 min, zum Strand ca. 12 min. Der unmittelbare Strandbereich (dunkler Kies) und das Wasser ist sauber. Der Zugang in das Meer ist nicht für Kinder geeignet, da es Felsplatten gibt. Die Wege in der Umgebung führen weitgehend durch Plantagen und wurden von uns als unsicher empfunden, da wir mehrere Begegnungen mit Hunden hatten. Dies verleidet einem schon mal den Spaziergang oder die Joggingrunde. Flughafentransfer mit Bus ca. 2,5 Std.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Sportangebot ist minimal. Es gibt keine Animation, keine Musik und keinerlei Unterhaltung. Das "hoteleigene Radio" (Bändern) ist man sehr kurzer Zeit müde. Zeitweilig gibt es keine Musik oder nur einen Kanal der verfügbar ist. Der "Fitnessraum" existiert praktisch nicht; denn ein Satz Kurzhanteln und 2 Bänke braucht man nicht zu erwähnen. Der Pool ist sehr schön und ausreichend.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Marion |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 2 |


