Die Hotelanlage ist erst 6 Jahre alt, aber überall sind bereits Mängel zu erkennen (Risse in den Wänden, Putz platzt ab, Feuchtigkeit dringt ein). Das Hotel hat 75 Zimmer und liegt am Hang, somit sind einige Zimmer von der Rezeption aus nur durch den " Keller" zu erreichen, die Flure sind wenig bis gar nicht ausgeleuchtet, somit ist es zu empfehlen die Zimmer auf den Weg durch den Garten (der sehr liebevoll und schön angelegt ist)aufzusuchen. Die Altersstruktur der Gäste liegt überwiegend im Rentenalter (deutschsprachig, vor allem Österreicher u. Schweizer) Gemütlichkeit wird klein geschrieben, micro wie der " Minimarkt" mit sehr wenigem Angebot (Wasser, Andenken wie Tshirts, Honig, Raki) ohne Bedienung. TV in einer Ecke bei der Rezeption, Internet - Surfmöglichkeit (laut Katalog vorhanden) haben wir nicht gefunden. Flughafen zum Hotel ca. zwei Stunden. keine
Die Zimmer verfügten fast alle über Balkon oder eine kleine Terrasse. Abgesehen von denen ganz unten zur Seite, auch alle mit BLick über Stadt /Meer. Das Bad war (da erst 6 Jahre alt)in schlechtem Zustand, Brause sehr locker, teilweise kaputte Fliesen, in der Wanne und im Waschbecken Risse und Schmutzablagerungen. Die Zimmer waren sehr hellhörig. Die Lösung der Lichtversorgung über Magnet am Zimmerschlüssel war recht umständlich, wenn abends noch die Terrassentür aufgeschlossen werden sollte, konnte der Weg bis dorthin nur im Dunkeln erfolgen, danach wieder im Dunkeln zurück zum Magnet" schalter" . Kühlschrank, TV, Safe alles gegen Extragebühr (jeweils 10,00 Euro die Woche).
Das Essen war nicht landestypisch (Pizza, Crepes), viel zu wenig bemessen oder anders (falsch) bezeichnet, z. Bsp.: Krautwickli stand auf der Speisekarte und entpuppte sich als gefüllte Weinblätter (für viele unverständlich). Die Tischdecken wurden in den vierzehn Tagen nicht gewechselt, Bestecke und Gläser mußten sich die Gäste selber zusammensuchen, da das Personal schon meistens mit der Aufnahme der Getränkewünsche reichlich überfordert war, gut, daß die Gäste beim Frühstück den Kaffee selber holten, sonst hätten einige lange ohne gesessen. Überall war der Spareffekt zu entdecken. Hatte man das Abendessen abends aus welchen GRünden auch immer verpaßt, so konnte man sich davon am Frühstücksbuffet ein Bild davon machen, es wurde fast alles noch einmal wieder aufgedeckt (natürlich kalt und kleiner geschnitten, es sollte ja für jeden reichen). Dessert waren immer Saisonfrüchte (Wassermelonen mit einigen Weintrauben, um diese zu bekommen, mußte man schnell sein), an einem Abend gab es Eis - für jeden Gast zwei Kugeln, abgezählt. Das Angebot beim Frühstück reichte von Brot eine Sorte in hell und dunkel,je zwei Sorten Käse, Wurst, bis hin zum sehr mit Wasser angereicherten (verdünnten) OSaft, weitere Beschreibungen unterlasse ich hier lieber und dieses täglich gleich. Der Spareffekt sollte in der letzen Woche sogar noch weiter ausgedehnt werden, als auf der Terrasse nicht mehr eingedeckt wurde (angeblich wäre es zu kalt draußen - bei Abendtemperatur um 25 Grad Celsius). Proteste der Gäste waren dafür verantwortlich, daß doch eingedeckt wurde.
Die Säuberung der Zimmer / Bäder erfolgte recht oberflächlich, unter den Betten wurde innerhalb der zwei WOchen nicht einmal gefegt bzw. gewischt (Staubflocken), im Bad nach Reinigung überall noch Haare, Toilette nur oberflächlich sauber, Seifenablagen bei der Badewanne bzw. am Waschbecken nicht einmal gesäubert, Wasserflecken überall. Am Ankunftstag gab es einen griechischen musikalischen Abend an der Poolbar, danach keine Animation mehr (auch die im Katalog beschriebenen griechischen Barbecueabende - immerhin sollten zwei in den vierzehn Tagen stattfinden - fanden nicht statt) Vorrichtungen dafür haben wir entdeckt, aber es fand nichts statt. Das Personal war für das Hotel zu wenig und von daher immer überarbeitet. Von anderen Reisen wissen wir, wie sich das Personal über eine Begrüßung freute, und wenn diese in der Landessprache erfolgte, war das Eis zwischen Bedienung und dem Gast sehr schnell gebrochen, hier war man / frau am besten bedient, wenn er den Mund hielt.
das Hotel liegt auf einer Anhöhe ca. 1 - 2 km von der Stadt Ierapetra entfernt (zu Fuß gut zu erreichen, Einkaufsmöglichkeiten sind dort vorhanden). Es fährt aber auch ein Hotelbus (3mal täglich, außer sonntags in die Stadt hinein und zum Strand; 16:00 Uhr letzte Möglichkeit). Die Aussicht vom HOtel über die Stadt und das Meer sind herrlich. Zum Strand (Kies, Stein und teilweise Fels bzw. Zementplatten) ca. 800 bis 1000 Meter. Dort Liegestühle vorhanden, werden von einer Taverne (welche mit dem Hotel zusammenarbeitet) verwaltet. An der Hauptstraße Möglichkeit den öffentlichen Bus anzuhalten, um in Richtung Sitia zu kommen (leider weder im Hotel, noch an der Straße ein Fahrplan).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Gäste teilten sich in zwei Gruppen, die einen verbrachten den gesamten Tag im Hotel (Zimmer; Pool) die anderen benutzten das Hotel nur zum Schlafen und machten von hier Ausflüge - auf eigene Faust. (Ausflugsangebote des Hotels waren während unseres Aufenthaltes nicht vorhanden - alte Ankündigungen (2!) zeugten davon, daß es so etwas wohl gegeben hat - im September zwei Wanderungen) Animation war nicht gegeben, der Pool wurde in der zweiten Woche nicht mehr abends beleuchtet (Unfallgefahr), ebenfalls der Garten nicht (somit blieb nur der Weg durch die sehr dürftig beleuchteten Kellerflure, um die Zimmer aufzusuchen) oder der Beschwerdeweg (Antwort: wie sie wollen abends noch durch den Garten - aber das Licht wurde dann doch eingeschaltet. Der Pool und der Kinderpool wurden nicht beheizt, Meer war wärmer, dafür konnte das Hallenbad (ein kleines Becken, kein gesondertes Kinderbecken) benutzt werden, aber sehr ungemütlich, wie das gesamte Hotel. Über den Fitnesraum werde ich hier keine Beschreibung abgeben, da mich der Geruch davon abhielt ihn einer eingehenden Betrachtung zu unterziehen (von Erzählung weiß ich, daß sich hinter den Lüftungsschlitzen der Müllraum befunden hat). Andere Möglichkeiten (Laut Katalog und hoteleigener Prospekt) wie Massage, Sauna waren abgeschlossen und wurden von uns - nach Bekanntschaft mit dem Fitnessraum - nicht nachgefragt. Liegen am Pool kostenlos (Poolhandtücher gegen Gebühr )
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Heinz |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 4 |


