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Ronald (46-50)
ÖsterreichAus Österreich
Verreist als Freunde • Juli 2010 • 2 Wochen • Strand
Der etwas andere Bericht
3,9 / 6

Allgemein
  • Zustand des Hotels
    Eher schlecht
  • Allgemeine Sauberkeit
    Eher gut

Kein Hotel an diesem Strandabschnitt liegt so herrlich eingebettet in einem grünen parkähnlichen Garten mit Palmen, riesigen Kakteen und Bougenville Sträuchern die sich die Balkone hinaufranken, wie das ägypt. 4 Stern Lotus bay Resort in Safaga. Am Abend so nah am Wasser im Shishacaffee zu sitzen und den Mond am Horizont aus dem Meer steigen zu sehen, ist ein traumhaftes Erlebnis. Die immer freundlichen und lachenden Männer vom Zimmerservice, die ihre Arbeit zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigten bleiben mir ebenfalls in guter Erinnerung. An was ich mich eigentlich nicht mehr erinnern möchte sei hier im Folgenden aufgezählt: Das Essen im Restaurant ist mittlerweile eine Zumutung die Ihresgleichen sucht. Die Abwechslung und der Geschmack der Speisen ist schlechtweg ganz einfach ein Witz. 2x am Tag Leber und als Alternative Fisch war der Höhepunkt, nein danke. Bis letztes Jahr gab es 1x in der Woche am Abend frisch Gegrilltes. Das einzige was geblieben ist, sind 2 verschiedene Suppen am Abend, die allerdings weder Salz noch Pfeffer beinhalten, aber immerhin! Achja, die kalten Nudeln mit einem Hauch von roter Souce nicht zu vergessen. Die Auswahl an Früchten hat sich auf fade Wasser- und Zuckermelone, sowie Datteln reduziert. Na wenigstens gibt´s noch Wackelpudding in allen Farben, wem´s schmeckt, bitte sehr. Die Kellner zu beobachten wie sie voll Freude ihren Job erledigten, war eine sehr Appetit anregende Sache: Kaugummikauend wird da zum Beispiel vom Kellner X ein Teelöffel geküsst und anschließend einer jungen Russin direkt in die Kaffeetasse gestellt......, der Kollege Y wischt sich mit der flachen Hand über seine verschwitzte Vollglatze und greift im nächsten Augenblick mit der Selben in die Bestecklade und deckt damit einen Tisch......, der Oberkellner persönlich, ja genau der mit der gestreiften Krawatte, dreht grinsend ein völlig verdrecktes Tischtuch vor den Augen der nächsten beim Tisch platznehmenden Gäste um, statt dass er ein Frisches bringt, aber wahrscheinlich gut genug für die russischen Gäste dachte er sich. Das all inclusive heißt noch lange nicht dass das auch im gesamten Hotelbereich gilt. Wer ganz am Ende des Strandes beim kleinen Pool mit Schirmbar Platz nimmt, der wird erst ein mal von „Vin Diesel – Sauerkraut mit Käsespätzle“ darüber aufgeklärt, dass man hier alles, ja sogar auch die kleinen Wasserflaschen, bezahlen muß. Aber erst seit Anfang Juli diesen Jahres !?!?! Aber dafür wird man dort ab 11 Uhr mit ganzen 4 verschiedenen CD´s, die je nach Alter früher oder später hängen bleiben und nur mehr abgehackte Laute von sich geben beschallt ! Wenn man da an diesem kleinen Pool so unter seinem vom Wind zerfetzten Sonnenschirm liegt und entspannt ein gutes Buch lesen möchte, kann es dann schon zu einer kleinen nervlichen Anspannung kommen...... ;-) Der kleine Pool selbst zeigt schon erste Auflösungserscheinungen, da sich sowohl an den Wänden, aber speziell am Boden die niedlichen Plastikplättchen ablösen. (ja liebe Leser dachtet ihr denn das dort keramische Fliesen verklebt wurden ??? ;-) ) Gereinigt wurde er in meinem 2 wöchigen Aufenthalt kein einziges mal und so liegt halt jede Menge Sand am Boden und schwimmen halt jede Menge „Haarfische“ im Wasser. Und passend zu diversen Ölkatastrophen auf unserem Planeten, ziert auch die Wasseroberfläche des Pools ein netter Öl- und Sonnenmilchfilm, yea ! Den große Pool habe ich gemieden, da der dort arbeitende Oberblödi von Animateur, der sich hauptsächlich selbst produzierte, mit zumeist kranken Technoklängen die lustigen russischen Gäste zu „watergym“ und „waterbal“ zu animieren versuchte. In Anbetracht des täglichen Alkoholkonsums von so manchem russischen Gast, kann sich jeder selbst ausmahlen was dort so abging. Der Strand und das Meer vor dem Hotel sind je nach Windaufkommen mehr oder weniger verschmutzt. Plastikflaschen und Papierfetzen sind jedoch immer allgegenwärtig und treue Begleiter beim Schnorcheln und Plantschen am Hausriff. Das Reservieren der Liegen am Strand, als auch am Pool ist generell verboten, wird aber ab 6:00 Früh als Morgensport praktiziert. Die ORCA Tauchbasis ist nach wie vor Top, da gibt´s nix zu bemängeln. Die kann ich nur wärmstens weiter empfehlen ! Mein Fazit: Seit dem Managementwechsel vor über 2 Jahren geht der ganze Flair dieses Hotels restlos verloren. Aus einem ruhigen Taucherhotel mit viel entspannender Atmosphäre ist ein möchte gern Clubhotel geworden in dem das Preis Leistungsverhältnis überhaupt nicht mehr stimmt. Viele Stammgäste aus der Schweiz, Österreich und Deutschland waren wohl dieses Jahr das letzte mal im Lotus Bay, ich auf jeden Fall. 4 Sterne ja, aber mit einem fetten Minus als Vorzeichen ! ! !


Zimmer
  • Gut
    • Zimmergröße
      Gut
    • Sauberkeit
      Gut
    • Ausstattung des Zimmers
      Gut

    Restaurant & Bars
  • Schlecht
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Eher schlecht
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Sehr schlecht
    • Essensauswahl
      Schlecht
    • Geschmack
      Schlecht

    Service
  • Gut
    • Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)
      Gut
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Eher gut
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Gut

    Familien
    • Familienfreundlichkeit
      Eher gut

    Lage & Umgebung
  • Gut
    • Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung
      Eher gut
    • Restaurants & Bars in der Nähe
      Gut

    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Pool
    • Zustand & Qualität des Pools
      Eher schlecht

    Strand
    • Entfernung zum Strand
      Sehr gut
    • Qualität des Strandes
      Eher gut

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:2 Wochen im Juli 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Ronald
    Alter:46-50
    Bewertungen:1