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Andreas (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2011 • 2 Wochen • Strand
Vor Renovierung oder Betreiberwechsel
Die "Relaxia Lanzaplaya Apartments" wurden zwischen Mai 2017 und März 2018 umfassend renoviert (Quelle: Hotelmanagement, Stand: März 2018).
Versuch der objektiven Bewertung
3,0 / 6

Allgemein

Die Ankunft Ja, man wird tatsächlich in einer Seitenstrasse vom Bus aus abgesetzt und muss mit seinem Gepäck noch ca. 200 Meter bis zum Eingang laufen. Der Grund dafür wird vom Busfahrer nicht erklärt. Aber wenn man die Straße direkt vor dem Hotel dann später betrachtet, ist klar, das ein Bus hier nicht durchpasst. Der Empfang Na ja, die Angestellte war zwar nicht unfreundlich, aber auch nicht gerade nett und zuvorkommend. Eher wirkte sie gestresst oder genervt und teilte uns unser Zimmer zu. Dazu gab es einen Zettel mit groben Gesten und Handzeichen für die zu gehende Richtung. Kurz: Man muss sich sein Apartment suchen. Wie wir später feststellten, erging es vielen anreisenden Gästen so. Man konnte oft Leute in der Anlage beobachten, die mit ihrem Gepäck hin und her liefen, um ihr Zimmer zu finden. Das Hotel / Der Zustand Das Hotel bietet den Gästen durchweg Apartments an. Diese sind für zwei Personen relativ angenehm gestaltet und ausreichend. Hierbei ist es aber wichtig, in welchem Bereich das Apartment innerhalb der Anlage liegt. Die mit 8 beginnenden Räume liegen recht ungünstig, was den Schallpegel der umliegenden Dicotheken und Kneipen angeht. Man hört den Bass bis morgens um 5 Uhr. TIP: Empfehlenswert bei Buchung ist die Anfrage nach Apartm., z.B.mit der Nummer 7. Diese liegen nett im Zentrum direkt am Pool. Der Zustand der Einrichtung im Ap. kann man als leicht abgewohnt bezeichnen. Bis auf die Betten (in einem 8er Ap.) liegt aber alles noch im akzeptablen Bereich. Die Betten waren sehr hart und bei unseren hatte man genau in der Mitte zusätzliche Stützen angebracht, die das Bett wackeln liessen, wenn man sich bewegte. Im Küchenbereich mit kleinem Tresen gibt es alles, was man für ein kleines Frühstück oder den Nachmittagskaffee benötigt. Allerdings waren Besteck, Teller, u.s.w. recht zusammen gewürfelt. Die Sauberkeit Die Sauberkeit haben wir maximal zu bemängeln. Wie in einer bekannten Fernsehsendung haben auch wir uns in den Räumlichkeiten bewegt und Handwischtests gemacht. Das Ergebnis war erschütternd. Schmieriger Staub im Küchenbereich und auf sämtlichen Ablagen im gesamten Raum waren Staub oder klebrige Rückstände. In Ecken, unterm Sideboard und Sofa hatte wohl lange kein Wischmopp mehr seine Dienste getan. Im Bad machte die Toilette einen recht sauberen und gereinigten Eindruck, dennoch konnte man undefinierbare Rückstände am Porzellan und im gesammten Bad finden. Die Badezimmer ist eine Vollglastür, die man nicht verschliessen kann (kein Witz, es ist eine Pendeltür). Diese Tür war sehr (wirklich sehr) mit Fingerspuren verschmiert und verdreckt (Creme, Seife, u.Ä.). Auf der Waschbeckenablage waren intensive Spuren von Seifenresten und anderen Schmierereien zu finden. Ähnlich, aber nicht ganz so schlimm sah die Glas-Duschtrennwand auch aus. Schimmel oder andere Ablagerungen gab es in diesem Bad nicht. Wer sehr empfindlich gegenüber Kakerlaken ist, sollte sich im klaren sein, das sie auf diesen Inseln sehr oft antrifft. Auch wir hatten in 14 Tagen ingesamt 4 Küchenschaben zu Besuch. 2 im Bad und 1 im Küchenbereich und 1 im Schlafzimmer. Allerdings hat das Hotelpersonal wohl etwas versprüht, was die Schaben nicht lange in den Räumen überleben lässt. Eine dieser Schaben war der Beweis, das nicht odentlich geputz wird. Sie lag über eine Woche (tot) unter einem kleinen Tisch auf dem Rücken, bis ich sie dann selbst entfernt habe. Auch das Bettzeug wurde nicht gewechselt,- nur glatt gezogen und neu gespannt. Beweis dafür waren zwei kleine Löcher im Tuch, die wir nach jedem angeblichen "Bettzeugwechsel" wiedergefunden haben. Und wir mussten nach einiger Zeit selber nach neuen Handtüchern fragen. Seltsamerweise hatte man uns die Benutzen entfernt, aber keine Neuen gegeben. Ach ja,- und sogar nach Klopapier mussten wir selbst anfordern. Das Publikum / Die Gäste Überwiegend haben wir in den ersten Aprilwochen einen Alterdurchschnit von 60 Jahren wahrgenommen. Auch Familien mit kleinen Kindern und Babys machten derzeit dort Urlaub. In dieser Zeit waren viele Gäste aus den skandinavischen Ländern und England im Hotel. Nur vereinzelt hörte man deutsche Stimmen. Allgemein ist in Puerto del Carmen alles auf englische und englisch sprechende Gäste ausgelegt. Nicht oft wird man "auf deutsch" begrüßt oder angesprochen. Auch die Restaurantangebote sind überwiegend "Britisch". Trotz allem, was hier jetzt als negativ erscheint, ist die eigene Einstellung zu solchen Gegebenheiten ausschlaggebend. Wir hatten dieses Hotel recht günstig im absoluten Last-Minute mit Halbpesion gebucht und haben uns in Bezug auf Sauberkeit selbst geholfen. Frühstück und Abendessen haben wir zwar genutz, sind aber auch Essen gegangen.


Zimmer
  • Schlecht
  • siehe vorangegangene Gesamt-Beschreibung


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • siehe vorangegangene Gesamt-Beschreibung


    Service
  • Eher schlecht
  • Das Essen Erinnerungen an eine Mensa oder Speiseraum einer Jugendherberge werden wach. Der Speisesaal ist ein großer, hoher Trakt mit teilweise verdeckten Glaswänden. Hier ist auffällig, wie sehr man das Stuhlschieben und Besteckklappern wahrnimmt. Es schallt ausserordentlich laut. Die täglich angebotenen Speisen sind nichts für verwöhnte Gaumen. Auch ist das Angebot nicht unbedingt sehr abwechslungsreich. Geschmacklich könnte man da noch was machen. Aber auch hier ist es eine Sache der Einstellung. Hier im Hause Lanzaplaya geben sich die Köche zwar alle Mühe, aber Sie sollten sich vielleicht auch mal an anderen Hotelküchen und deren Angeboten orientieren. Das Personal im Speisesaal machte oftmals den Eindruck von Überforderung. Mit einer vorsichtigen Einschätzung möchten wir sagen, das zusätzlich ein bis zwei Servieleute fehlten. Denn teilweise brauchten die Leute vom Service den netten Zuspruch von uns Gästen, damit sie endlich mal lächelten. Tische wurden nicht schnell genug abgeräumt, sodaß man sich oft selbst mit dem Abräumen behelfen musste, wenn man sich an einen Tisch setzen wollte. Achtung - für Kaffeegenießer Den Automatenkaffee, den Sie dort erhalten, hat nichts mit deutschen Kaffeegewohnheiten oder gar mit Kaffee zu tun. Wir haben morgens kalte Milch getrunken und uns im Ap. den Kaffee selbst gekocht.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Leider muss man zum Strand ein paar verwinkelte Strassen entlang und dann über die Promenade. (ca.7 Min. Fußmarsch)


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Poolbereich im zentralen Kern der Anlage ist bei einer nicht "Vollbesetzung" sehr angenehmer Aufenthaltsort. Wenn allerdings viele Gäste vor Ort sind und diese auch viele Kinder dabei haben, wird´s laut.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im April 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Andreas
    Alter:46-50
    Bewertungen:2