Das Hotel liegt inmitten eines Mangrovenwaldes und ist von keinem anderen größeren Hotel umgeben. Deshalb gibt es hier auch keine „all inclusive“- Bändchen, wie es in anderen Hotels dieser Art üblich ist. Man findet alles, was man braucht, angefangen von zahlreichen Bars, einer optisch sehr ansprechenden Poollandschaft, Friseur, Massage, Fitnessraum, Boutique und zahlreichen Möglichkeiten zum Trinken und Essen. Wer gerne im Pool baden möchte, für den ist Vorsicht geboten. Die einen oder anderen Fliesen können schon mal fehlen und man kann sich leicht daran verletzen. Wer auf Grund des Karibik Flairs hierher kommt und auch in besagtem Meer Baden möchte, der sollte, wie auch schon in den anderen Bewertungen beschrieben, vom Strand aus ca. 100 – 200 m nach rechts laufen, da findet man eine korallenfreie Bucht. Die Möglichkeit zu baden bietet sich aber auch direkt am hoteleigenen Strand. Da es das einzige größere Hotel in der Gegend ist, trifft man hier auch fast nur auf Hotelgäste. Die Strände sind zwar alle öffentlich in Mexiko, aber man hat nicht den Eindruck, von Einheimischen belästigt zu werden. Die Anlage selber ist sehr weitläufig und wenn man in einem der Zimmer 20 bis 25 wohnt, dann ist es auch ein Stückchen zu laufen. In anderen Bewertungen wurde dies zwar kritisiert, aber für uns war es kein Problem und gleichzeitig ein guter Verdauungsspaziergang (sehr reichhaltiges Essen) durch die parkartige Anlage. Wer dies Vermeiden möchte, sollte ein Zimmer mit Meerblick buchen. Dann wird man rund um den Pool in unmittelbarer Nähe des Strandes untergebracht. Das Hotel bietet in der Nebensaison Pauschalangebote für Einheimische an. Das merkt man daran, dass es zwischen Freitag Nachmittag und Sonntag Mittag sehr voll geworden ist. Die werden auch an den Bars dann zuvorkommend behandelt, war aber für uns auch nicht gerade störend. In der zweiten Woche haben wir dann einen Ausflug auf den Samstag gelegt, und davon nicht viel mitbekommen. Das Personal fanden wir alle elf sehr unfreundlich. Gegen den Service ist zwar nichts einzuwenden, aber die Angestellten machten auf uns einen sehr lustlosen und unfreundlichen Eindruck. Ein Lächeln zeigte sich erst, wenn mexikanische Hotelgäste in der Nähe waren! Wer die Ausflüge im Hotel bei der Reiseleitung buchen möchte, der kann dies gerne tun. Da wir, wie schon beschrieben in einer Gruppe unterwegs waren, haben wir die erstbeste Möglichkeit gesucht, nach Playa del Carmen zu kommen, um dort unsere Ausflüge zu buchen. Das hat den Vorteil, dass man an manche Ecken kommt, die nicht so sehr von Touristen überströmt sind, man dem Fahrer jederzeit sagen kann, wo man halten möchte und sich sehr viel Geld dabei spart. Bei insgesamt vier Ausflügen haben wir uns zu elft ca. 60% der Kosten gegenüber dem Tjareborg-Angebot sparen können. Wer einen für diese Region typischen Baustil erleben will ist im El Caracol vollkommen richtig und sollte nicht unbedingt in Cancun Unterschlupf suchen, wo es vor Bettenburgen namens Hilton, Sheraton oder Hyatt nur so wimmelt. Unter anderem ist Cancun eine Hotelstadt, die sehr auf amerikanische Touristen eingestellt ist. Was auf alle Fälle sehenswert ist, ist Chitchen Itza. Hier sollte man aber eine eventuelle Höhenangst auf den Pyramiden berücksichtigen und an genügend Sonnenschutz denken. Bei den Parks im Umkreis (Xel Ha oder Xcaret) ist Vorsicht geboten. Die Eintrittspreise sind in Dollar billiger als in Pesos. Wenn man nicht genügend Geld dabei hat, gibt es zwar an der Kasse auch Geldautomaten aber die „spucken“ nur Pesos aus! Und wenn man mit Kreditkarte zahlen möchte, kann es urplötzlich vorkommen, dass die Karte nicht lesbar ist! Die Parks selber (wir waren nur in Xel Ha) sind sehenswert und wer gerne schnorchelt, der sollte sich dies nicht entgehen lassen! Ansonsten, warum nicht mal wieder! Es war ein Urlaub der etwas anderen Art und nach dem Rückflug haben alle von uns einheitlich einer eventuellen Rückkehr ins El Caracol Village zugesagt. Also: „Hasta la vista El Caracol!“
Jaja, die Zimmer, das leidige Thema aus früheren Bewertungen. Schlicht, mexikanisch eingerichtet, irgendwie niedlich und passend in die ganze Hotelanlage. Die Zimmer haben alle Steinboden und wurden täglich, wie es so üblich ist, auch sauber gehalten. Bloß die Handtücher, egal, wie wir uns gegenüber der Putzfrau ausgedrückt haben, es waren immer zu wenig. Aber bei der Hitze trocknet man ja auch so. Die Klimaanlage funktionierte bei uns einwandfrei und zusätzlich hat man noch einen Deckenventilator, der auch noch genügend Luft pustet. Die Zimmer sind sauber, verfügen über genügend Ablagemöglichkeiten, einem kleinen Kühlschrank und haben alle einen Safe, dessen Schlüssel allerdings für eine Kaution von 10 $ und einer täglichen Pauschale an der Rezeption gemietet werden muss. Das Bad ist rustikal aber man findet alles, was man braucht. Die Dusche ist mit einer kleinen Kletterpartie zu begehen aber dafür sehr geräumig. Manche Zimmer haben Zwischentüren zu den benachbarten Zimmern. Da die Zimmer allgemein sehr hellhörig sind, kann man nachts noch an diversen zwischenmenschlichen Diskussionen teilnehmen oder man bekommt den Eindruck neben einem „Sägewerk“ zu wohnen. Wenn einem dies nichts ausmacht, dann kann man seinen Urlaub hier sehr gut verbringen, ansonsten bei der Rezeption nachfragen, ob noch ein anderes Zimmer frei ist, es kann zwar ein paar Tage dauern, aber man bekommt dann ein Neues.
Das Hotel verfügt über ein großes Buffet-Restaurant, dass dreimal am Tag geöffnet ist. Wer hier nichts zu Essen findet, der braucht entweder eine Brille oder sollte besser daheim bleiben und sich von Mutti bekochen lassen. Das Buffet ist sehr vielfältig und auf jeden Gaumen abgestimmt. Man findet also immer was, was einem zusagt. Es gibt im Buffet- Restaurant „La Laguna“ auch Themenabende, die auf die Küche verschiedener Länder abgestimmt sind. Kreativität, einsame Spitze. Ferner gibt es noch ein mexikanisches, ein italienisches und ein Grillrestaurant. Hier muss aber ein Tisch vorbestellt werden (gegenüber der Rezeption). Das Essen in diesen Restaurants ist „a la carte“, was die Menüwahl und den Geschmack betrifft. Wichtig ist hierbei, das man sich viel Zeit nehmen sollte und vor allem pünktlich erscheint, sonst ist der Tisch weg! Im Grillrestaurant „El Gaucho“ erwartet einen ein sieben Gänge-Menü mit drei Gängen Fleisch. Man sollte mit den Beilagen kostbar umgehen, sonst hat man irgendwann nur noch Fleisch auf dem Teller. Den ganzen Tag über kann man hier schlemmern. Mittags ist an der Strandbar ein Imbissrestaurant, wo es Hamburger, Pommes, Salat und Chicken Wings gibt. Die Getränke sind im Gegensatz zu anderen „all inclusive“ - Hotels sehr reichhaltig. Wir haben es in zwei Wochen nicht geschafft, alle Cocktails aus der Karte zu probieren. Aber Vorsicht, sonst wird’s mittags schon sehr lustig!!!
Der Service ist gut und teilweise zu gut. Im Restaurant sind die Kellner sehr aufmerksam, was das Abräumen betrifft, wenn man ein Problem auf dem Zimmer hat (fehlende Handtücher, defekte Klospülungen, etc.) reicht ein Anruf an der Rezeption und „dort werden Sie innerhalb von fünf bis zehn Minuten geholfen“! Da wir die absolute Strandtruppe sind, und es sich beim „all inclusive“ zu elft dann auch sehr schnell einige Getränkebecher ansammeln, wird auch hier darauf geachtet, dass man am Strand vom „Boden essen kann“ (Achtung, der Sand knirscht etwas in den Zähnen!). Die zu den Restaurants und Bars gehörenden Toiletten sind sauber und die ganze Anlage wird ständig geputzt. Und nun das große ABER: die Tjaereborg-Reiseleitung. Unsere recht arrogant wirkende Frau A.R. hat sich um unsere Interessen mal absolut gar nicht gekümmert. Da wir zu elft insgesamt fünf Hotelzimmer hatten, die zwar von Deutschland aus alle im gleichen Block liegen sollten, hinterher aber quer verstreut waren, haben wir Sie nach unserer Ankunft gebeten, dies zu klären. Sie sagte uns zu und wollte sich auch umgehend darum kümmern aber auf die Zimmer warten wir heute noch. Vielleicht hat Sie es ja jetzt auf die Reihe bekommen, wo wir seit drei Wochen schon wieder in Deutschland sind. Wenn man sich ein wenig anpasst und die karibische Gelassenheit akzeptieren will und versucht, die deutsche Pünktlichkeit zu vergessen, ist man hier vielleicht etwas auf dem falschen Weg. Die Jungs und Mädels sind auf Zack! (Vielleicht liegt das aber auch an der weiblichen Hotelmanagerin, die hier die Hosen anhat!)
Das Hotel liegt inmitten eines Mangrovenwaldes ca. 60 km südlich von Cancun und ca. 10 km nördlich vom Zentrum von Playa del Carmen direkt an der sogenannten Autobahn ( oder was dort Autobahn genannt wird ). Die Straße, die zum Hotel führt ist gut ausgebaut aber man sollte sie nachts nicht unbedingt zu Fuß ohne Taschenlampe gehen. Das Hotel macht anfangs den Anschein, als ob man fern ab jeglicher Zivilisation gelandet ist, aber dieser Eindruck täuscht. Es gibt einen kostenlosen Shuttlebus, den wir aber nicht genutzt haben. Laut anderen Urlaubern ist es empfehlenswert, sich einen Tag vorher anzumelden. Alternativ kann man an der Rezeption ein Taxi (max. vier Personen pro Taxi) rufen lassen und innerhalb der nächsten fünf Minuten steht dann auch eins bereit. Ca. 75 Peso bzw. 7,50 $ kostet es nach Playa del Carmen. Ein kleiner Tipp: Macht vorher den Fahrpreis für das Taxi aus, sonst überlegt sich der Fahrer einen eigenen Zuschlag. Das Hotel ist das Einzige in der Umgebung, man hat also seine Ruhe. Die Zimmer können sehr weit von einander entfernt sein. Wir haben das zwar bemerkt, da wir insgesamt zu elft waren, es war aber kein wesentlicher Störfaktor. Das Hotel hat auch eine kleine Boutique aber die ist sehr teuer. Und wenn man mal im Urlaub das Bedürfnis hat, eine Tageszeitung zu lesen, Fehlanzeige! Entweder das Internet oder ein Ausflug nach Playa del Carmen. Neben zahlreichen, wie auch im Reisekatalog beschriebenen, Möglichkeiten, sich im Hotel die Zeit zu vertreiben, ist hier sehr viel Natur geboten. Täglich begrüßen einen die Leguane, knallbunte, kreischende Vögel und in den Seen, die teilweise in der Anlage versteckt sind auch Schildkröten. Ein Abend hatten wir sogar das Glück, einem Nasenbär „ola“ sagen zu können. Moskitos sind hier auch wenn es mitten im Wald liegt, weniger zu finden. Dies liegt daran, dass die Anlage täglich von Gärtnern und Handwerkern repariert, renoviert und auf Trab gehalten wird und hierbei auch mit Insektenvernichtungsmitteln dagegen angegangen wird. Sollte doch mal eine Invasion auf Euch zukommen, hilft am besten Stechen lassen, da sie gegen „Autan“ immun sind. Auch wenn unser Zimmer etwas abseits lag, war alles sehr gut erreichbar. Die Anlage ist sehr groß aber auch sehr übersichtlich gebaut, man kann sich also so gut wie kaum verlaufen!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport im Urlaub? Bei mir Fehlanzeige. Wer sich selber fit halten möchte und diese Abwechselung braucht, der findet hier auch, was er sich so vorstellt. Angefangen von dem täglichen Animationsprogramm mit Bogenschießen, Wasserball, Beach Volleyball und noch einigen anderen Angeboten mehr, kann man hier noch auf insgesamt zwei Tennishartplätzen dem Filzball hinterher rennen und die auf diversen Foltermaschinen im Fittnessraum vergnügen. Alle Angebote sind inklusive und wie auch im Reisekatalog beschrieben. Zwei von unserer „Chaotentruppe“ haben es sich nicht nehmen lassen, einen Schnuppertauchkurs mitzumachen. Der ist zwar auch noch kostenlos, wenn man aber anschließend, mit der zum Hotel gehörenden Tauchschule einen Tauchgang machen möchte (oder es so vereinbart), wird hier zur Kasse gebeten. Am dieser Tauschschule findet man dann so mir nichts dir nichts noch ein paar Kanu’s im Sand, die kostenlos geliehen werden können. Unterhaltung war ständig geboten. Tagsüber gab es am Pool ein reichhaltiges Animationsprogramm, und jeden Abend eine Show, die von der gleichen Truppe in Perfektion dargeboten wurde. Diese Show’s wiederholten sich bei unserem zweiwöchigem Aufenthalt kein einziges Mal, und waren sofern wir Sie uns angeschaut haben auch meistens sehr gut einstudiert. Neben dem abendlichen Programm, gibt es dann noch die Sportsbar, oder im Volksmund auch Hoteldisco genannt. Für eine vergleichbare Lokalität in Deutschland, war dies eher ein überschaubares „Räumchen“, in dem all abendlich eine handvoll Leute saßen, die darauf aus waren, einen Ohrendröhnen zu bekommen oder mit dem Animationsteam noch einen Plausch zu halten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Dirk |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |

