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Jan-Patrick (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juli 2014 • 2 Wochen • Strand
Sonnenbaden im Costa Calma Palace
5,2 / 6

Allgemein

Badeurlaub im Costa Calma Palace Das hervorstechenste Merkmal dieses Hotels war die Aufforderung zur Ruhe. Wer glaubt er könne hier mit dem Ball mal justemente im Pool spielen bekommt vom Bademeister direkt das Meer empfohlen. Getreu dieses Leitsatzes sucht man mit seinen Ohren vergeblich spielende, schreiende Kinder. Lediglich Babies werden in diesen Urlaub mitgenommen, wonach das Plären manchmal nicht ausbleibt. Also alles in allem echt was für Ruhe suchende. Animation ist hier Fremdwort. So lädt dennoch der kalte große und der "kleine" warme Pool zum Schwimmen ein, ebenso die Tischtennisplatte zu einer Partie und natürlich das Riesenschach. Andere Attraktionen wie Billiard (2 € pro Game) , Tennis (14€ pro Std.) und Golf gibt es gegen Gebühr. Der genaue Blick lässt ab und an die ein oder andere tot treibende Karkalake in den Fontänebecken oder nahe den Büschen entdecken. Lebend dazu gibt es zwei Hauskatzen, wobei streicheln auf eigene Gefahr passiert, Katerchen faucht gerne und setzt die Krallen ein. Zur Ankunft gibt es zwei Freigetränke zur Selbstabholung, statt wie in gehobeneren Hotels Obstkorb und Sekt, bzw. Wasser auf dem Zimmer. Dieses soll keine gering Schätzung des Hotels sein, aber in mancher Bewertung wird es auch zu sehr in den Himmel gehoben. Das die Lobby mit den 4 Aufzügen ein Traum ist und die fast jeden Abend vom Pianospieler musikerfüllte 0 Ebene genial samt Bar, sei an dieser Stelle auch erwähnt. Hat man sich die beiden Drinks ergattert heißt es "Auf einen schönen Urlaub". (P.S. Wifi hat zeitweise nicht funktioniert) Wer Action und Party sucht wird in diesem Hotel nicht sein Traumhotel finden, wer jedoch sich mit einigen Kleinigkeiten arrangieren kann und dafür vollkommene Ruhe genießen will und darf, der wird sich in dieses Hotel vergucken.


Zimmer
  • Gut
  • Harte Betten, in die Jahre gekommenes Mobeliar, aber eine gute Klimaanlage, Dusche/ Badewanne und ein Flatscreen so groß wie ein Schulranzen. Nicht zu vergessen die Minibar und den optionalen Safe für 25 € die Woche. Desweitern schöner Balkon mit zwei Sonnenliegen und Wäschehalter, sowie einem kleinen Beistelltisch.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das Morgenbuffet ließ sich mit seiner gleichbleibenden Qualität wirklich sehen. Es gab jeden Morgen English Breakfast, Rührei, Spiegelei, Wurst, Käse, Marmelade, Baguettes, Süßbackwaren, Obst, Müsli, Joghurts und was nicht alles. Jedoch stets ohne Abänderungen. Am letzten Tag gab es Bananen statt Erdbeersaft. Das war die einizige Änderung innerhalb von zwei Wochen, was aber nicht weiter schlimm war, denn das Frühstück war phantastisch. Durchwachsener hingegen das Abendessen. Wer sich selbst zu Hause am Herd austobt und gut kocht dem fallen dann schon die ein oder anderen Feinheiten wie Garpunkt, Würzung etc. auf. So waren beispielsweise Gemüse, wie Langusten übergart, Paella ohne Geschmack und einige andere Unstimmigkeiten. Zum Glück ist aber jeder Geschmack verschieden und es muss ja schließlich nahezu jedem schmecken. So passten Qualität und Auswahl ins Bild und der Nachtisch war wie das Frühstück einsame Spitze. Lob an die Köche die seit 6 bis nach halb 10 Live Cooking veranstalteten.


    Service
  • Gut
  • Das Personal des Hotels ist stets bemüht den Gast zufrieden zu stellen und überrascht mit außerordentlicher Freundlichkeit, bis man am letzten Tag die Zimmerkarten abgibt und nicht mal ein Danke oder gute Heimreise zu hören bekommt. Die Fremdsprachenkenntnisse sind durchwachsen. Während eine Dame beim Abendessen mit English for Runaways dem japanischen Koch der die Entrecotes brät versucht klar zu machen, dass sie Ihr Entrecote lieber Medium genießen würde und dieser nur erwidert sorry no english, wartet die Hotelrezeption nur darauf ihre Sprachfertigkeit unter Beweis zu stellen. Die Zimmerreinigung beherrscht klinische Sauberkeit genau so gut, wie das Handtuch Oregami wodurch immer wieder putzige Handtuchfiguren entstehen. Die Kellner sind Morgens wie Abends freundlich und zuvor kommend, manchmal so schnell, dass der Tisch schon wieder neu gedeckt ist wobei man eigentlich noch den letzten Gang genießen wollte. Der Service ist alles in allem gut zu bewerten.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Der Transfer vom Flughafen Puerto del Rosario dauert ca. 1,2 Stunden. Auf dem Weg zur Costa Calma sieht man das karge Bild der Insel mit nichts als Steinen, Bergen, Ziegen und kleinen Windrädern. Ca. 30 Meter rechts vom Hotel findet sich ein Einkaufscentrum mit einem kleinen Sparmarkt, immer wieder gut um Getränke zu erstehen. Die Parfüme in der Parfümerie links davor sind durchaus günstig. 100 Meter visavis findet sich das Shoppingcenter El Palmeral mit dem Fuerte Actionshop. Rechts die Straße runter kommt man linksseits zu einem der beliebten Cabrito Läden. Ansonsten werden außer in der Rapanui Surfer Bar und der am El Palmeral in Costa Calma die Bürgersteige hochgeklappt. Näheres zum Nightlife im Marco Polo Reiseführer. Die Nähe zum Strand des Costa Calma Palace ist wunderbar. Öffentliche Verkehrsmittel sind ebenso schnell erreicht, wobei es sich bei jeder Tour außer in den Süden nach Morro Jable (2,70 € das Ticket) lohnt einen Mietwagen zu nehmen. Im Foyer ab ca. 45 Euro den Tag.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    In diesem Hotel ist für Unterhaltung selbst zu sorgen. Pool und Liegen waren bis auf ein paar fehlende Mosaikkacheln in einem guten Zustand. Regelmäßiger ph-Wert Check und ständig aufmerksamer Bademeister.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juli 2014
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jan-Patrick
    Alter:19-25
    Bewertungen:4
    Kommentar des Hoteliers

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir hoffen, Sie erneut in unserem Hotel begrüssen zu können. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie uns wieder besuchen. Noch einmal Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Anregungen.