Das Hotel hat ca. 150 Zimmer verteilt auf 3 Etagen. Wir hatten ein Standard-Zimmer mit Blick in den Garten, ohne Balkon. Die Zimmer sind sehr geräumig, modern und freundlich eingerichtet. Die Sauberkeit kann ich persönlich nur positiv werten. Der Zustand des Hotels ist meiner Meinung nach sehr gut, bis auf die veralteten Lifte in der Lobby! Dazu komme ich noch. Wir hattten Halbpension inklusive und die Gästestruktur beläuft sich auf eigentlich alle Altersstufen. Mir sind hauptsächlich Deutsche, Engländer und Österreicher natürlich aufgefallen. Der Empfang mit dem Handy war leider bei mir sehr schlecht. Könnte aber netzabhängig sein. Das Preis-/Leistunsverhältnis würde ich für diese Lage und ein topmodernes Hotel (ausgenommen Lifte) als angemessen beschreiben. Grundsätzlich hätte ich dem Steigenberger Hotel 100%, sowie eine Weiterempfehlung gegeben. Durch den Vorfall mit dem Lift, muss ich leider sagen, dass ich nicht mehr hinfahren werde und auch deshalb die Weiterempfehlung negativ ausfällt.
Unser Zimmer war sehr geräumig mit Blick in den Garten. Wir hatten zwar keinen Balkon, aber Dank der großen Glastür viel Tageslicht. Die Ausstattung wirkt sehr neu. Es ist eine Minibar, TV und ein Telefon vorhanden. Klimatisiert war dieses Zimmer nicht. Auch das Bad schien am neuesten Stand zu sein und von der Größe her ideal!
Wir waren im Weinbergrestaurant essen und kann dieses nur empfehlen. Die Qualität der Speisen, sowie auch die Zubereitung ist spitze und auch unser Kellner war sehr zuvorkommend. Mängel an der Sauberkeit wären mir nicht aufgefallen. Den Küchenstil würde ich als landestypisch und ein wenig ausgefallen beschreiben.
Das Personal wirkt sehr motiviert und vom Zimmermädchen bis zur Direktorin sind alle sehr freundlich und bemüht. Auch die Zimmerreinigung war tadellos. Die Leistungen im Cardea-Zentrum sind sehr zu empfehlen. Auch an dieses Team ein großes Lob. Leider gibt es auch einen Wehmutstropfen: Der Lift in der Lobby donnerte leider mit 4 Passagieren inkl. uns vom 2 Stock in den Keller, nachdem er schon mit offener Tür im Erdgeschoss losgefahren ist. Die Tür ging während der Fahrt nach oben zu, im Schacht noch einmal halb auf und dann ging es rasant in den Keller, wo wir mit einem lauten Krachen am Schachtboden landeten. Die Lifttür war inzwischen wieder verschlossen und wir hatten keine Chance rauszukommen. Es gibt in diesem Lift weder einen Notstop noch eine Sprechverbindung, nur eine Notrufglocke. Es dauerte insgesamt ca. 15-20 Minuten bis wir aus diesem Lift geholt wurden. Ein großes Danke an den Mitarbeiter der an dem Abend (26.6.14) die Lifttür mit eigener Muskelkraft aufschob. Die Technik kann schon mal kaputt gehen und jeder Lift bleibt mal stecken, aber das Krisenmanagement funktioniert im Steigenberger Hotel leider nicht. Es wurde relativ lange nichts getan, erst als wir das Gefühl hatten, die Luft wird knapp, Die Feuerwehr hätte viel schneller vor Ort sein können, wurde aber gar nicht erst informiert und da wir alle unter Schock standen, wäre eventuell ein Arzt erforderlich gewesen. Positiv festzuhalten ist dennoch, dass sich die Direktorin persönlich bei uns entschuldigt hat und wir ein kleines Geschenk als Wiedergutmachung mit auf die Heimreise bekommen haben. Trotzdem ist der Erholungswert nach einem Gesundheitsurlaub leider weg. Schade!
Das Hotel liegt eingebettet in zahlreichen Weinbergen auf einem kleinen Hügel in der Wachau. Der Bahnhof in ca. 3 km entfernt, ein kostenloser Hotelshuttle wird angeboten. Die Lage kann ich nur empfehlen.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Der große Spa-Bereich mit Innen- und Aussenpool, sowie einem Whirlpool und Sauna lädt zum Entspannen ein. Auch das Cardea-Gesundheitszentrum bietet viele entspannende Leistungen an. Liegen und Stühle waren bei uns ausreichend vorhanden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im Juni 2014 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Renate |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 6 |
Sehr geehrte Frau Renate vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre Schreiben zum unglücklichen Vorfall im Aufzug in unserem Haus. Ich möchte Ihnen hiermit nochmals unser Bedauern über diese Unannehmlichkeiten aussprechen, und Ihnen versichern, dass wir die Ursache lückenlos aufklären lassen. Sobald wir eine Analyse in Händen haben, werden wir Sie darüber informieren. Ganz besonders leid tut es uns, dass Sie Ihren Aufenthalt in unserem Hotel in schlechter Erinnerung haben und der Erholungswert dadurch getrübt wurde. In der Hoffnung, dass Sie sich schon wieder von diesem Schock erholen konnten verbleibe ich mit den besten Grüßen aus Krems. Adelheid de Durand-Maier Direktorin - General Manager


