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Das Hotel ist eines der ältesten in Hurghada und vielleicht gerade deshalb für viele Stammgäste gemütlicher, als die weiläufigen moderneren Anlagen. Ich z. B. schwimme gern morgens um 6 eine Runde im Meer. Wenn ich aus dem Fahrstuhl steige, bin ich schon am Strand und muss nicht erst einige hundert Meter marschieren. 5 ägyptische Sterne sind allerdings eine typisch arabische Übertreibung. Es ist ein ordentliches 4 Sterne-Haus, vom jeweiligen Management mal mehr und mal weniger gut geführt. 2005 wurde es umgebaut, 2 Etagen aufgestockt, 2 neue Restaurants, 1 Strassencafe und eine sehr nette Lobby-Bar, die sich über 2. Stockwerke um das Atrium zieht. Um den komfortablen Abstand der Schirme und Liegen zu halten, wurde die künstliche Insel gebaut. Ins offene Meer kommt man aus der Lagune unter einer Brücke durch, oder von der Insel über eine Treppe, die gerade erneuert und mit rutschfestem Tauwerk umwickelt wurde. Liegen gibt es genug am Strand und Pool. Trotzdem werden immer wieder Handtücher ausgelegt. Auch wer bis in die Puppen pennt, findet noch was freies, hat aber nicht mehr die ganz grosse Auswahl. Das Hotel ist ruhig. Laut sind manchmal ungezogene Gäste. Das Haus liegt isoliert, keine lärmenden Nachbarhotels, kein Fluglärn, das unvermeidliche Techno-Gehämmer der Animation findet am Pool statt, und der liegt etwas abseits und erhöht auf einer Terrasse, von der man den schönsten Blick über die Bucht hat.. Sonst läuft da ganz dezente Musik. Die Liegen stehen unter einer Pergola. Kleines Manko: direkt am Pool gibt es keine Dusche und der Pool selbst ist gegen die grossen Anlagen etwas mickerig. Das Hotel ist gepflegt, ständig wird gewischt und geputzt, Pool und Strand werden gut saubergehalten. Die beachboys verteilen Aschenbecher, falls gewünscht. Man muss die Kippe nicht in den Sand werfen. Parterre und 1. Stock sind z.Zt. wegen Renovierung gesperrt. Lärmintensive Arbeiten finden zeitlich begrenzt statt, wenn sowieso alles am Strand oder Pool ist. Dann kann auch mal das Wasser abgestellt werden. Wer dann eingeseift unter der Dusche steht, hat ein kleines Problem. Die kritische Zeit ist etwa von 10.30 bis 12.30, kann aber auch varieren, wir sind in Ägypten. Das Hotel ist z.Zt. nur zu etwa 30 - 50 % belegt, nette mittelalte Engländer haben die manchmal sehr unangenehmen Russen abgelöst, die sonst da die Mehrzahl stellten, Einige Ungarn, ganz wenig Deutsche, obwohl der Flieger voll war. 2 deutsche Ehepaare hatten die Nilkreuzfahrt mit nur 16 Passagieren gemacht, auf einem Schiff, das für 80 ausgelegt ist. Ich habe einen Tag in einem echten 5 Sterne-Hotel verbracht ( ohne Übernachtung ),, dessen Direktor ich gut kenne, das hatte nur 150 Gäste, aber volles Personal, wegen der 5 Sterne. Die fahren richtige Verluste ein. Alles wartet auf die Rückkehr der alten Zeiten, aber das wird noch dauern. Hier habe ich einige langjährige, erfahrene Leute vermisst, die entlassen wurden. Ich rate von der Apotheke direkt gegenüber ab. Da werden Sie über den Tisch gezogen. 100 m weiter nach rechts auf der linken Seite, ein paar Stufen hoch, werden Sie kompetent beraten und korrekt bedient, sonntags geschlossen. Gegenüber ist ein kleiner Supermarkt. Daneben sind 3 verbundene kleine Läden mit Klamotten, Papyros, Silberschmuck, und dem üblichen Krempel Die sprechen teilweise deutsch, hatten früher einen Laden im Hotel. Abends in Sekalla Schaufensterbummel zu machen ist interessant, aber wegen der momentanen Gehwegverhältnisse ziemlich anstrengend. Dasselbe Angebot, aber noch mehr Rummel ist in der Altstadt. Ständig angesprochen wird man überall. Mein Ratschlag: freundlich lächelnd weitergehen, nicht stehenbleiben, nicht antworten. Vorsicht bei Taxifahrern. Preis vorher aushandeln, erst nach dem aussteigen passend zahlen ( Wechselbetrug ). Nicht in leere Busse einsteigen, die verlangen dann Taxi-Preise. Die Busse fahren in einer Art Linienverkehr immer die selben Strecken hin und zurück, und etwa ab dem Hotel Aqua Fun in die Altstadt. Das erreichen Sie nach etwa 500m zu Fuss, auf der rechten Seite bleiben, dann sehen Sie schon den Verkehrskreisel und die dicht folgenden Busse, die können Sie alle nehmen. Wenn Sie einsteigen, geben Sie dem Fahrer, oder wenn Sie hinten sitzen einem anderen Fahrgast 1LE, pro Person, der reicht das nach vorne und sagen kurz " Downtown". Auf keinen Fall nach dem Preis fragen oder sich auf Diskussionen einlassen. Zurück geht es genauso, jetzt sagen Sie " Abu Ashara", das ist ein 5 stöckiger Supermarkt auf der anderen Seite des Kreisels, mit festen Preisen an der Ware.. Lebensmittel, Klamotten, Leder, und wie wir in Hamburg sagen Pött un Pann. Von da auch zu Fuss ins Hotel. Mit einem Taxi vom Hotel - wenn Sie sich Fussmarsch und den immer überfüllten Bus ersparen wollen - handeln Sie pro Strecke etwa 20-15 LE aus, aber nicht pro Person, was oft versucht wird. Interessanter aber auch etwas anstrengender ist auf jeden Fall die 1. Variante Vorsicht beim überqueren der Fahrbahnen, die Autos kommen in dichter Folge und sind oft völlig unbeleuchtet. Mit Bussen und 2 mal "umsteigen" bin ich mal nach El Gouna gefahren, für 7 LE die Strecke. Der Überlandbus nach El Gouna kostet - richtig mit Fahrschein - 5 LE und fährt nach Plan, den Sie im Hotel erfragen können. Viel Spass!
Sparzimmer liegen ungünstig, Standardzimmer haben alle Meerblick und kleinen Balkon mit Sitzgruppe, Superiorzimmer sind etwas grösser, haben grossen Balkon mit zusätzlicher Liege und einen wundervollen Panorama-Blick über die gesamte Bucht. Die Einrichtung ist in etwa gleich und reichlich abgewohnt. Das ändert sich aber gerade, s.o. Die Zimmer werden bis auf die 6. und 7. Etage, die ja erst 6 Jahre alt sind, völlig umgestaltet. Ich habe die Musterzimmer gesehen. Für die, die das Hotel kennen und mögen: Decke und Wände kommen pastell, der Boden bekommt helle Platten im Marmorlook, die klobigen Leuchten auf Schreib-und Nachttisch kommen weg. Wandleuchten werden eingebaut. Der Röhren- TV wird durch Flachbildschirm und Schwenkarm ersetzt, die Stehlampe bekommt eine nach oben offene Schale. Das Mobiliar bleibt. wird aber komplett überholt und mahagoni gebeizt, ebenso Zargen und Türen, sieht richtig schick aus. Im Bad kommt die Wanne raus und eine begehbare Duschkabine rein. Die Zimmertür wird durch einen Kartenleser gesichert, der Knauf gegen Klinke getauscht. In der Minibar waren im Gegensatz zu sonst - mein letzter Besuch war Weihnachten - keine Softdrinks mehr, nur noch Wasser. Dafür stand ein Korb mit Dosen und Knabberkram auf dem Tisch, mit Preisliste, das war noch nie. Wasserkocher mit Geschirr, Neskaffee und Tee war wie sonst auch vorhanden. Ein kleiner Defekt an der Klimaanlage- liess sich nicht auf "low" stellen- wurde behoben.
Es gibt 3 Büffet-Restaurants und 1 a la carte ( mit Reservierung ) Je nach Belegung kann 1 Restaurant geschlossen sei. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass man - bei Vollbelegung - in 1 Büffet-Restaurant nur nach Vorbestellung reinkam, und vor dem anderen standen die Leute Schlange, weil alles besetzt war und das 3. war geschlossen. ( s. o. Management ). Das sind natürlich unmögliche Zustände, die nicht sein müssen, schon garnicht 2 Wochen lang. Essen ist ja im Urlaub immer und überall das Topthema No. 1 ( dicht gefolgt von Durchfall ). Man kann sich eigentlch überhaupt nicht darüber unterhalten, zu unterschiedlich sind Geschmack, Vorlieben, Gewohnheiten. In Hamburg sagt man " Wat dem een sien Uhl, ist dem annern sien Nachtigall" Ich habe immer und zu jeder Mahlzeit aus der Auswahl etwas - für mich - leckeres zusammenstellen können, das hat mir völlig gereicht. Dass in Ägypten anders gekocht und zubereitet wird als in Schwaben oder Schleswig -Holstein ist natürlich äusserst bedauerlich und unerhört, aber eben landestypisch. An der Poolbar gibt es ab 10.00 Getränke und an der Beachbar auch ab 12.00 Snacks ( Pizza, Salat, Kuchen, Hamburger oder Hotdogs, Fritten, etc.) Eis gibt es leider nur noch gegen Bezahlung. An allen Eingänger der Restaurants stehen jetzt Spender für Hände-Desinfektion. Die Beachbar war wegen Komplett-Umbau geschlossen. Damit fiel auch der beliebte Pizza-Ofen flach. Snacks in verbesserter Qualität und Menge wurden im Aida angeboten, Drinks konnten an den Liegen bestellt werden und wurden dort auch serviert."
Man darf hier keine Leute mit abgeschlossener 3-jähriger Kellnerlehre erwarten, wenn es sowas überhaupt in Ägypten gibt. Die kommen oft von weit her, haben noch nie in einem Restaurant gearbeitet und tun erstmal das, was der Vorgesetzte sagt. Und wenn der " abräumen" sagt und man ist gerade am Buffet, dann ist der noch halbvolle Teller zack! weg. Ansonsten ist es wie im richtigen Leben: der eine rennt sich die Hacken ab, der andere steht direkt davor und sieht nicht, dass sich das benutzte Geschirr stapelt. Ähnlich ist es mit den roomboys, die haben ja auch keine Hauswirtschaftsschule hinter sich, und machen trotzdem einen guten Job, der eine vielleicht etwas gründlicher als der andere Und wenn - mal - um 17 Uhr das Zimmer immer noch nicht gemacht sein sollte, ist mit Sicherheit nicht der roomboy schuld, dann hat das Management in den Dienstplänen rumgefummelt. ( s. o. ) Das ganze Personal ist im allgemeinen lieb und nett, aber man darf auch nicht vergessen, dass die von einem 8-Stundentag noch nie was gehört haben. Die sog. Reiseleitung kann man getrost vergessen. Das sind Angestellte des ägyptischen Agenten. Die haben noch nichtmal die aktuellen Kataloge der Veranstalter zurhand, die da um ihren Hals baumeln, wenn es mal wieder Streit um die Leistungsbeschreibung gibt. z. B. Minibar, Import-Spirituosen etc. Das Hotel hilft im allgemeinen Beschwerden zügig ab, wenn das geht. Es kommt aber auch vor, dass nach Schichtwechsel keiner was davon weiss.
Die beschriebene Lage ist falsch. 1. Nach 500 m erreicht man nicht die Altstadt, sondern Sekalla, das langgezogene Centrum mit vielen Geschäften und Restaurants. Die Altstadt=Downtown=Dahar ist etwa 8 KM entfernt und nur per Taxi oder Minibus zu erreichen. 2. Auch ein strammer Geher kommt in 15 Minuten nicht zur Marina. Eine gute halbe Stunde ist realistischer, wenn man nicht vor jedem Schaufenster stehen bleibt. z.Zt. sind beide Gehwege in Sekalla kilometerweit aufgerissen, etwa ab AuquaFun, also nicht vor dem Hotel. Sonst läuft da business as usual, soweit das bei den reduzierten Gästezahlen möglich ist.. Einge Läden sind zu und verrammelt, einige haben nur stundenweise geöffnet.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animation ist sehr fleissig und tüchtig. Es gibt das übliche: Volleyball, Stretching, Boccia, Wassergymnastik und abends legen die eine recht gute Show hin. Bei gutem Wetter am Pool, sonst in der Disco. Direkt am Hotel ist eine Tauchschule und ein Anleger für die Boote. Die bieten diverse Touren an, verleihen auch Schnorchelausrüstung. Strand: Wenn Sie nicht von den " agents" über Massagen, Bootstouren, etc. angesprochen werden wollen, geben Ihnen die beachboys einen kleinen roten Wimpel. Wenn Sie den um den Schirm binden, werden sie in Ruhe gelassen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ralf |
| Alter: | 71+ |
| Bewertungen: | 11 |


