Gourmet-Reisen
Immer mehr dieser Fast-Food-Fusion Gerichte erobern den Markt
Gelegentlich darfst Du Dir Fast Food schon einmal gönnen. Denn ehrlich gesagt schmecken die auf der ganzen Welt ganz unterschiedlich aussehenden kleinen Happen oder schnellen Gerichte einfach gut. Oft sind sie sogar so gut, dass Du Dich kaum entscheiden kannst, wozu Du am liebsten greifen magst – zu den Chicken-Nuggets oder zum Hotdog, zur Currywurst oder zum Taco?
Die gute Nachricht ist: Oft musst Du Dich gar nicht entscheiden, denn vieles gibt es mittlerweile in ungewöhnlichen Zusammenstellungen. Fast-Food-Fusion heißt dieses köstliche Phänomen. Die besten Kombinationen weltweit stellen wir Dir hier vor, dazu liefert Dir die Redaktion drei schnelle Rezepte.
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Nugget-Hotdog, Nugdog
Die USA treffen die USA
Mehrere Chicken-Nuggets nehmen bei diesem Gericht in einem Hotdog-Brötchen Platz. Die krosse Textur des Huhns passt perfekt zum weichen Brötchen. Für die richtige Würze sorgen Soßen wie Ketchup, Senf, Mayonnaise oder ein Barbecue-Dip. Soll es noch etwas mehr knuspern, gibst Du einfach einige Röstzwiebeln obendrauf. Fertig ist die Kombination aus zwei typisch amerikanischen Fast-Food-Leckereien.
Burger-Quesadilla
Die USA treffen Mexiko
Burger sind ein wahrer Fast-Food-Klassiker. Und die Beliebtheit kommt nicht von ungefähr: Ein saftiges Rinderpatty trifft hier auf köstliche Soßen, knackigen Salat, krossen Bacon, frisches Gemüse und ein fluffiges Brötchen. Auch die vegetarischen oder veganen Alternativen schmecken ganz wunderbar.
Bei der Burger-Quesadilla finden all diese Zutaten jedoch nicht zwischen zwei Brötchenhälften, sondern in einer mexikanischen Tortilla mit reichlich Käse Platz. Das isst sich gut, da keine Zutaten zu den Seiten entwischen können, und schmeckt einfach herrlich.
Zutaten (für 4 Personen)
Für dieses leckere Crossover-Fast-Food benötigst Du 4 große Weizentortillas, 500 g Rinderhackfleisch, 8 Scheiben Bacon, 4 Scheiben Cheddar, 4 Scheiben jungen Gouda, 1 Zwiebel, 1 Ei, 2 EL Semmelbrösel, 1 EL Öl, 1 TL Senf, etwas Pfeffer und Salz, 4 große Salatblätter und 1 große Tomate zum Garnieren.
Zubereitung
1. Zunächst vermischst Du das Rinderhack mit der kleingehackten Zwiebel, dem Ei, Semmelbrösel, Senf sowie Pfeffer und Salz in einer Schüssel und formst daraus 4 Burger-Frikadellen.
2. Jetzt den Bacon ohne Öl in einer Pfanne knusprig anbraten und beiseite legen. In Öl die Frikadellen von beiden Seiten je 4–5 Minuten bei mittlerer Hitze braun braten, zuletzt je eine Scheibe Käse darauf schmelzen lassen.
3. Tortillas in der Pfanne oder Mikrowelle erwärmen, mit je einem großen Salatblatt, einer Frikadelle, Käse, Bacon und Tomatenscheiben belegen. Tortilla umklappen und sofort servieren. Dazu schmecken gut z.B. saure Gurken und BBQ-Sauce.
Kimchi-Quesadilla
Korea trifft Mexiko
Kimchi ist ein mehrere Tausend Jahre altes, durch Milchsäuregärung hergestelltes Gemüsegericht. Oft werden Chinakohl und Rettich dafür verwendet. Beim Kimchi-Quesadilla verbindet sich die koreanische Küche mit der aus Mexiko. Dabei wird das würzige Gemüse in einem Teigfladen mit Käse serviert. Und so seltsam diese Kombination klingt – sie schmeckt richtig gut.
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Instant-Ramen à la Carbonara
Japan trifft Italien
Ramen-Nudeln sind die stark gewellten Pastastränge aus Japan, die Du im Supermarkt meist zu einem Rechteck geformt angeboten bekommst. Die mitgelieferten Aromen sind oft sehr intensiv. Bei der Fusion der japanischen Ramen mit Italien bekommen die Nudeln eine cremige Note, denn ein neuer Hit der Fast-Food-Fusion sind Instant-Ramen à la Carbonara. Dabei werden die asiatischen Nudeln mit Ei, Käse, Pfeffer und Speck serviert und schmecken wunderbar ungewöhnlich.
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Zutaten (für 4 Personen)
Für dieses einfache wie schmackhafte Gericht brauchst Du 4 Packungen Instant-Ramen (240 g), 100 g Bacon, 3–4 Eier, 50 ml Sahne, 80 g geriebenen Parmesan, 2 Lauchzwiebeln, 2 Knoblauchzehen, dazu Wasser, Salz und schwarzen Pfeffer.
Zubereitung
1. Du kochst die Ramen-Nudeln zunächst in heißem Wasser in 3–4 Minuten al dente, behältst beim Abgießen 200 ml vom Kochwasser zurück.
2. Bacon, gehackten Knoblauch und in feine Ringe geschnittene Lauchzwiebeln in einer Pfanne kurz anbraten. Derweil in einer Schüssel Eier, Parmesan, Sahne und etwas von dem Kochwasser verrühren.
3. Ramen-Nudeln in die Bacon-Pfanne geben, restliches Kochwasser hinzufügen und die Eier-Käse-Mischung bei geringer Wärme unter die Pasta rühren, ohne dass das Ei stockt. Mit Parmesan und schwarzem Pfeffer bestreuen, gleich servieren.
Currywurst-Eintopf
Deutschland trifft Deutschland
Eine Currywurst mit Pommes auf die Schnelle geht immer. Die Wurst ist herzhaft, die Pommes sind knusprig. Für den kleinen Snack zwischendurch braucht es eigentlich kaum mehr. Und trotzdem lohnt es sich, die Currywurst einmal mit einer ganz anderen Speise zu fusionieren: Im Eintopf macht sie sich nämlich auch ganz wunderbar. Zum Gemüse im Topf kommen neben den üblichen Gewürzen noch Curry, Paprika, etwas Curry-Ketchup und eben die Currywurst. Fertig ist ein echtes Wohlfühlgericht, das vor allem in der kalten Jahreszeit schmeckt.
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Currywurst-Tacos
Deutschland trifft Mexiko
Oft ist es erstaunlich, welche Gerichte sich bei der Fast-Food-Fusion völlig problemlos miteinander kombinieren lassen. Aber tatsächlich verträgt sich die deutsche Currywurst auch mit dem mexikanischen Taco ganz ausgezeichnet. Statt auf einem Pappschälchen wird die Wurst in dem Teigfladen aus Weizen oder Mais serviert. Teilweise sind die typischen Pommes gleich mit dabei.
Zutaten (für 4 Personen)
Für die würzige Currywurst in Taco Shells benötigst Du 4 Bratwürste (ca. 500 g), 8–12 Tacoschälchen, 400 g Weißkohl, 150 g geriebenen Käse, 1 rote Paprika, 1 kleine Zwiebel, 200 ml Ketchup, 100 ml Chilisauce, 4 EL Öl, 2 EL Tomatenmark, 2 EL Apfelessig, 2 TL Currypulver, 1 TL Paprikapulver, etwas Zucker, Pfeffer und Salz.
Zubereitung
1. Zunächst vermengst Du den fein gehobelten Weißkohl mit Apfelessig, Öl, Zucker, Pfeffer und Salz, knetest alles gut durch und lässt den Krautsalat für eine Weile ziehen. Derweil Paprika würfeln, kurz anbraten und ebenfalls bereitstellen.
2. Die fein gehackte Zwiebel in Öl andünsten, dann Tomatenmark, Essig, Ketchup, Currypulver, Paprikapulver, Chilisauce und etwas Zucker zugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
3. Jetzt die Würste rundum goldbraun braten, in feine Scheiben oder kleine Würfel schneiden und in der Currysauce ziehen lassen.
4. Die Tacoschalen kurz erwärmen und mit der Currywurst, Krautsalat und Paprika füllen, zum Schluss etwas geriebenen Käse drüberstreuen. Wird gerne zusammen mit knusprigen Pommes gegessen.

Thomas Tipp
Eine würzige Alternative für Vegetarier sind Tacos, die Du mit gerösteten Blumenkohlröschen anstelle von Currywurst füllst. Dazu schmecken zum Beispiel vorzüglich Kidney-Bohnen und gewürfelte Avocado.
Double-Down-Dog
Die USA treffen die USA
Die einen versuchen, auf Fleisch in der Ernährung zu verzichten, für die anderen kann es davon gar nicht genug geben. Für Letztere muss der Double-Down-Dog wie ein perfekter Traum klingen: Bei dem wird nämlich das Brötchen eines Hotdogs kurzerhand durch paniertes Hühnerfleisch ersetzt. Die Hotdog-Wurst wird somit im Hähnchenschnitzel serviert. Soßen sorgen für die richtige Würze, Röstzwiebeln für zusätzliche Krossheit.
Bulgogi-Pizza
Korea trifft Italien
Bulgogi ist Rind- oder Schweinefleisch, das in Korea über offenem Feuer zubereitet wird. Es wird deshalb oft auch Feuerfleisch genannt. Bei der Bulgogi-Pizza tut es sich mit einem Pizzateig zusammen. Oft kommen auch noch Kimchi, das fermentierte Gemüse aus Korea, und Käse hinzu. So hat Dir Pizza bestimmt noch nie geschmeckt.
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Falafel-Burrito
Arabien trifft Mexiko
Gut gemachte Falafeln sind außen herrlich knusprig, innen angenehm weich und würzig. Im arabischen Raum sind sie ein typisches Fast Food. Für Falafel-Burritos lassen sich die kleinen Bällchen einwickeln, und zwar von einem Burrito, also einem Weizenmehlfladen. Die aus dicken Bohnen oder Kichererbsen hergestellten Falafeln treffen sich dort mit frischem Gemüse und würzigen Soßen. Zusammengerollt ist alles perfekt im Burrito verpackt und schmeckt auch gut unterwegs.
Sushi-Burger
Japan trifft die USA
Sushi schmeckt in zahlreichen Varianten: Ob als Maki, Nigiri oder Sashimi, ob mit Fisch, Fleisch, Gemüse oder Ei – Sushi ist ein leckerer und noch dazu vielseitiger Happen. Wirklich ungewöhnlich und vielleicht etwas anders als erwartet fällt die Fast-Food-Fusion mit den USA aus. Beim Sushi-Burger finden nämlich nicht etwa einige der mit Fisch oder anderen Zutaten gefüllten Röllchen zwischen zwei Brötchenhälften Platz. Stattdessen übernimmt der Reis die Plätze des Brotes und ist auch so geformt. Dazwischen wartet frischer Fisch mit köstlichen Soßen, Gemüse und geröstetem Sesam auf den Verzehr. Bereitgestelltes Wasabi sorgt für eine angenehme Schärfe.