Die Anlage ist riesig, da sich drei Hotels auf ihr befinden (Ali Baba Palace, Jasmin, Aladdin). Ali Baba Palace ist um einige Klassen besser, als die anderen beiden. Wenn man All Inclusive bucht, darf man auch die Pools und die Restaurants der anderen beiden Hotels mitnutzen. Jedoch muss man sich zum Essen vorher anmelden und oft waren schon morgens vor 9 kein Platz mehr für das Abendessen, sodass man dann wohl oder übel im Aladdin bleiben muss. Die ganze Anlage ist schon etwas älter, teilweise werden Bauarbeiten durchgeführt. Größtenteils waren russische Gäste dort, die auch zum Beispiel im Restaurant vorgezogen wurden. Es waren so wohl Familien als auch Singles, Freunde oder Paare dort.
Die Zimmer waren schon beim Beziehen nicht sauer, es wurde die folgenden Tage auch nicht weiter geputzt. Größe war ok, hätte aber auch besser sein können. Der Kühlschrank war instabil und hat beim Öffnen total gewackelt. Außer ein paar Flaschen Wasser war aber nichts drin, also nix da Minibar. Der Fernseher ging ab und zu nicht, der Grund war aber nicht bekannt. Klimaanlage ging super, man muss sie dann aber in der Nacht ausschalten, weil es sonst im Zimmer zu kalt wird.Safe gab es an der Rezeption, jedoch sind alle Safes so schmal, dass nichts, was breiter als 10 cm ist, reinpasst. Insgesamt war es ok, aber keine Spur von Luxus. Man darf einfach nicht zu viel erwarten.
Es gibt ein Hauptrestaurant, in dem es Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt, ein Poolrestaurant zur Mittagszeit und drei Bars, eine davon am Strand. Wie oben beschrieben, lässt das Personal im Hauptrestaurant zu wünschen übrig, man wird nicht nur unfreundlich, sondern manchmal gar nicht bedient und muss dann selber hinter die Theke laufen und sich Trinken holen. Im Poolrestaurant ist das komplett anders, da es dort aber nur Mittagessen gibt, konnte man nur einmal am Tag von wirklich gutem Service profitieren. Jeden Tag gab es fast das gleiche, man konnte aber komischerweise feststellen, dass das Essen von Tag zu Tag kontinuierlich schlechter wurde. Die letzten 2 Tage habe ich zu Abend Fladen mit Butter und Salz gegessen. So viel dazu. In den Getränken schwammen manchmal Brocken, von denen man lieber nicht wissen wollte, was genau das war. Das Besteck war oft schmutzig und über die Tische wurde nicht gewischt, bevor neue Gäste Platz nahmen. Die einzig freundliche Person im Hauptrestaurant war der Küchenchef, der einen überschwänglich aber nett begrüßte und versuchte, sein Essen unters Volk zu bringen, indem er die Teller mit sämtlichen Speisen volllud.
Der Zimmermann ist sehr nett, wenn man ihm etwas Trinkgeld im Zimmer lässt, kann es schon mal vorkommen, dass man statt 4 Flaschen 20 Flaschen Wasser im Kühlschrank hat. Und das bis zum Rest des Urlaubs jeden Tag. Die Kellner im Poolrestaurant sind sehr nett, auch ohne übermäßiges Trinkgeld wissen sie, jeden Tag schon bevor man überhaupt bestellt hat, was man essen bzw, trinken will. Und bevor das Glas leer ist, wird auch schon ein neues Getränk gebracht. Allerdings ist das im Hauptrestaurant überhaupt nicht der Fall, dort geht ohne Trinkgeld gar nichs, man bekommt auch mal überhaupt nichts zu trinken gebracht. Jeder konnte zumindest ein paar Worte deutsch, mit englisch ist man aber besser dran.
Der Strand liegt direkt am Hotel, man ist in höchstens 4 Minuten hin gelaufen, je nachdem wo das Zimmer liegt. Zum EInkaufen muss man nur über die Straße gehen, einige kleine Läden befinden sich auch direkt am Hotel. Ausflüge kann man vor Ort buchen, man wird auch in der Lobby abgeholt. Will man in die Stadt, so kann man sich ein Taxi bestellen (das Hotel selbst hat Fahrer, die zeitlich eigentlich sehr flexibel sind).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Am Pool geht nichts, wenn man nicht um 6 Uhr aufsteht und sich eine Liege reserviert. Meistens werden die Handtücher auch drauf gelassen, da sich generell alle an diese "Regel" halten. Aber es sind definitiv zu wenig Liegen vorhanden.Nervig ist auch, dass man, wenn man sich eigentlich entspannen will ständig von irgendwelchen Leuten angequatscht wird, die Tauchtouren oder Safaris anbieten. Das Animationsprogramm ist auf russisch, ab und an wird auch mal englisch gesprochen. Die Animateure sind aber freundlich, und fragen auch deutsche Urlauber, ob sie mitmachen wollen. Es ist alles sehr sportlich, Morgengymnastik, Wasseraerobic, Clubdance, etc. Abends gab es zum Beispiel Wettkämpfe, die Kür der Miss Aladdin oder Partys in der hauseigenen Disco. Gegen Bezahlung kann man das Internet nutzen.
Sehr geehrter Gast, als Hotelmanager des Aladdin Beach Resort habe ich Ihren detaillierten Bericht mit gemischten Gefühlen gelesen. Es macht mich stolz, dass unser Zimmerpersonal und das Team im Poolrestaurant den proaktiven Service geboten haben, den ich erwarte – Ihre Wünsche zu kennen, bevor Sie sie aussprechen, ist genau die Gastfreundschaft, für die Hany Salieb Hanna steht. Es ist jedoch inakzeptabel, dass das Hauptrestaurant so völlig anders agiert. Dass Sie sich hinter der Theke selbst bedienen mussten oder am Ende nur noch Fladenbrot mit Salz aßen, weil die Essensqualität abnahm, ist ein Versagen meines Managements. Zudem sind die Hygienemängel – schmutziges Besteck, klebrige Tische und „Brocken“ in den Getränken – Gesundheitsverstöße, die ich noch heute Abend mit einer Prüfung unserer Spül- und Filtersysteme untersuchen werde. Auch Ihre Frustration über das Reservierungssystem für die Schwesterhotels und den Mangel an Poolliegen höre ich deutlich; „All-Inclusive“ sollte Zugang und Komfort bedeuten, kein Wettlauf gegen die Zeit. Hany Salieb Hanna Hotel Manager Aladdin Beach Resort

