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Jean (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2005 • 2 Wochen • Strand
Viel Licht mit ewas Schatten
3,7 / 6

Allgemein

Meine Frau und ich waren mit unseren 2 Töchtern (2 und 7) Anfang Juli in diesem Hotel. Der Hotelkomplex ist recht übersichtlich. Um eine großzügig angelegte Poolanlage, umgeben von einer ebenso großzügigen und gepflegten Bepflanzung mit Palmen, Kakteen und Hibiskus, erstrecken sich mehrere dreistöckige Appartementgebäude, erbaut im typischen und freundlichen Inselstil. Ein Restaurant mit anschließender Bar und 2 Kinderspielplätze, einschließlich der Miniclubanlagen komplettieren das Urlaubsdomiziel, welches hier und da nach Sanierung fleht. Buchbar mit Frühstück oder Halbpension. Besucht war das Hotel vorwiegend von Spaniern und Deutschen mit ihren Kindern, in der 2. Woch kamen einige aus dem Königreich dazu. Für Paare ohne Kinder oder Rentner sind andere Anlagen empfehlenswerter, da alles hier auf Familien mit Kindern abgstimmt ist. Das Preis- Leistungsverhältnis ist ok, empfehlenswert ist ein Leihwagen und ein anständiger Reiseführer mit detailierter Straßenkarte. Die Leihwagenfirmen geben eine Landkarte anbei, aber diese ist ein schlechter Witz. Die Ausflüge kann jeder nach seinem Geschmack gestalten, da alles bequem erreichbar ist. Uns hat die Vulkanlandschaft des Timanfaya, Papagayos und Famara sehr gut gefallen, wir wollten unseren 2 Kindern nicht zuviel zumuten, haben leider nicht alles geschafft. Der Auqapark ist hoffnungslos überteuert und beschäftigt Aufsichtspersonal mit Sheriffallüren. Fast jeder Badegast beherrschte nie die perfekte Rutschhaltung und wurde von allen Seiten mit Trillerpfeiffen besudelt, zum Schluss habe ich schon gar nicht mehr darauf gehört. Neben über 70 Euro Eintritt für eine Familie mit 2 Kindern darf man drinnen für alle anderen Extras, wie z.B. Trampolinspringen auch extra bezahlen. Schönen Dank. Ansonsten darf man aber Lanzarote für eine Familie mit 2 Kindern als durchaus preiswert bezeichnen und ist auf jeden Fall eine Reise wert.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Es gibt nur Appartemants, die sich im wesentlichen nicht unterscheiden. Sie bestehen aus einem Wohnbereich, einem Schlafzimmer, abgtrennter Küchenzeile, mit Herd, Kühlschrank und Backofen und aus einem Bad mit Badewanne. Die Einrichtung bzw. Möbelierung erfüllt ihren Zweck und hat sicherlich schon seinerzeit die ersten Hotelgäste begrüßt. Dennoch ein durchaus angemessener 3 Sterne Standart. Zur Zimmerreinigung habe ich mich bereits geäußert. Jedes Appartement vefrügt über einen bepflanzten Balkon oder Terrasse und über TV mit einigen Deutschen Programmen. Durch unser Schlafzimmerfenster pfiff die erste Nacht der Wind, wir haben es dann getapt und die Geräusche verschwunden. Dierekten Meerblick gibt es bei der Lage der Hotels kaum.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Auch hier Licht und Schatten. Das Frühstück hält sicher einen Vergleich mit 4 Sterne Hotels stand. Sehr guter Kaffee, 3 Sorten Saft (keine Plörre), Aqua, verschiedener Tee, Weißbrot, Baguette, frisch zubereitete Eierkuchen und Spiegeleier, natürlich Bohnen und Speck, Käse, Salami, Marmelade, Kornflakes und frisches Obst. Alles ausreichend, selbst noch um 10:30 Uhr, sehr nettes Restaurant -und Küchenpersonal, ist sofort zur Stelle, wenn einem Kind mal etwas herunterfällt. Kinder konnten sich morgens und abends an einem Kinderbuffet bedienen. Das Abendessen hätte ich hin und wieder lieber in einem Restaurant an der Strandpromenade genossen., denn mit meiner ausgeprägten Fischallergie ging ich beim Hauptgericht einige Male leer aus. Als einmal das Rindergeschnetzelte nach Fisch roch und schmeckte und offensichtlich auch in einem Behälter zubereitet wurde, in welchem vorher das Meerestier bruzelte, war der Ofen aus !!! Am nächsten Abend wiederum hatte man das Gefühl, daß der Chefkoch gewechselt hat, das stimmte die Zusammenstellung. So zog sich das durch die 14 Tage. Glücklicherweise gab es nette Beilagen, immer frischen Salat mit leckerem Dressing, frisches Gemüse und natürlich Fisch, welcher frisch zubereitet wurde. Spätestens das Dessertbuffet entschädigte dann für einiges, die Kinder bedienten sich jeden Abend an der Eisteke, aber auch die Konditoreien waren nicht zu verachten. Getränke liegen preislich im Rahmen. Wer ohne Kinder reist sollte erst nach 20 Uhr ins Restaurant gehen, da sich dann die meisten der Kleinen bei der Minidisco betätigen.


    Service
  • Eher schlecht
  • An der Rezeption wurden wir deutschsprachig und sehr freundlich empfangen. Die Freundlichkeit setzte sich über 14 Tage bei allen Angestellten fort. Die Bepflanzung der Anlage wird liebevoll gehegt und gepflegt, die Anlage gründlich gereinigt, hin und wieder weht der Wind Müll in einige Ecken, der dann unter Umständen auch mal bis zum nächsten Tag liegen bleibt, man sollte das insofern tolerieren, da an der Costa Teguise immer ein Lüftchen weht, welches auch mal die eine oder andere Windböe mit sich bringt. Im Appartement selbst wurde das Bad gewischt, auch mal in der Küche Geschirr gespült (nette Geste), die Betten waren gemacht, der Teppichboden und der Balkon blieben über die 14 Tage jedoch unbehandelt. Es gab im obersten Stockwerk keine Reinigungswagen und die Reinigungsdamen mußten alle Utensilien hochschleppen, möglicherweie eine Erklärung, aber keine Entschuldigung.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Überraschend gute Lage in einem aus mehreren touristischen Zellen bestehenden Areal ohne festen Kern. Vom Hotel aus überquert man eine Straße und gelangt zu einem netten kleinen Einkaufscenter mit zumeist fairen Preisen, einem Netto Supermarkt und schließlich zur hübschen Strandpromenade. Die Reisekataloge beschreiben einen Fußweg zum Strand von etwa 5 Minuten, es handelt sich aber um den recht steinigen Strandabschnitt des Cucharas. Den längeren und auch zum Baden geigeigneten Abschnitt erreicht man nach ca 10 gemütlichen Minuten. Der Transfer vom Airport dauerte im Minibus gerade einmal 15 Minuten. Direkt neben dem Lanzarote Garden befindet sich ein Arzt und eine Apotheke, vor dem Hotel eine Bushaltestelle, von welcher alle 20 Minuten für wenig Geld Busse nach Arrecife und Puerto del Carmen fahren. Von den benachbarten Hotelanlagen, sofern man überhaupt von benachbart sprechen kann, bekamen wir bis auf gelegentliche Livemusik am Abend (auf dem Balkon sitzend) nichts mit.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Dieses Hotel ist ein Famielienhotel, insofern fühlten sich die Kleinsten hier pudelwohl. Wenngleich unsere Kinder den Miniclub nicht in Anspruch nahmen, sondern lieber bei uns bleiben wollte, so amüsierten sie sich abend zur Minidisco. Um die Pools herum gab es immer ausreichend Liegen. 2 Kinderspielplätze (für Kleine und für Grosse) boten ausreichend Platz zum Toben. Ein Babypool, der Hauptpool war flach abfallend, als auch für Kleinkinder geeignet und immer beaufsichtigt. Zur Tagesanimation waren wir nicht anwesend, abends gab es durch die Animateure nette Vorführungen( z.B Cats, König der Löwen), auf BIBGO wurde Gott se Dank verzichtet. Der Playa de las Cucharas ist immer etwas windig, für Kinder empfiehlt sich ein Stirnband (kann man dort preiswert erwerben) zur Vorbeugung einer Mittelohrentzündung. Bei Flut durch den aufsteigenden Strand große Wellen, auch hier ist bei kleinen Kindern bitte Vorsicht geboten. Es ist sicher nicht das Hobby der Schlauchbotretter abgetriebene Kinder auf Luftmatratzen einzufangen. Etwa 50 Meter des Strandes gehören den Windsurfen, dieses kleine Revier sollte man ihnen auch zugestehen, es ist sicher nicht einfach, die volle Surferausrüstung an nicht zur Seite rückenden Sonnenanbetern vorbeizubalancieren.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jean
    Alter:31-35
    Bewertungen:2