Große Anlage, gepflegter Garten. 3 Pools und der Strand mit eigentlich ausreichend Liegen. Die morgendlichen Handtuchreservierungen waren aber extrem – um 10.00 Uhr waren am Pool vielleicht 15 Gäste aber alle 150 Liegen belegt. Auch war die Poolbenutzung abends ab ca. 19.00 Uhr nicht mehr möglich – dann erfolgte jeden Abend eine Stoßchlorung wobei man Atemprobleme bekommen konnte wenn man sich in der Nähe aufhielt. Dagegen erfolgte die Innenreinigung der Pools von Sand u.a. Dreck während unseres Aufenthaltes nur einmal. Gäste: In der ersten Woche viele Osteuropäer und Italiener (fielen beide nicht unbedingt positiv auf), in der zweiten viele Österreicher. Negativ: Für –4- Stunden längere Zimmernutzung am Abreisetag wurden 60 Euro verlangt. Rhodos Cars im Hotel wurde schon in diversen Vorbewertungen gelobt, das können wir nur bestätigen. Service und Preise vor allem im Vergleich zu den Angeboten der Reiseveranstalter sehr gut. Ein Geldautomat befindet sich vom Haupteingang des Hotels rechts nach ca. 100 Metern, nicht wie von der Reiseleitung behauptet erst in Lardos. Die Insel Rhodos ist sehr schön und bietet viel für die Urlauber – man kann sie sehr gut auf eigene Faust erkunden. Einen Mietwagen nehmen und los geht’s. Prassonissi, Monolithos, Schmetterlingstal, Lindos sind nur wenige Möglichkeiten, von der schönen Altstadt Rhodos- Stadt ganz zu schweigen.
Optische Trennung laut Katalog. Dieses war eine große Schiebetür die fast zwei Drittel der Wand ausmachte – fast also schon ein großer Raum. Aber Familienzimmer mit zwei getrennten Räumen sind auf Rhodos so gut wie gar nicht zu finden. Das Schrankangebot war sehr knapp, es gab nur einen kleinen Kleiderschrank. Eingangsbereich – großer Spalt unter der Tür – und Badezimmer sehr hellhörig.
Wie heißt es so treffend: „Führte zur Abwertung.“ Klar – die Menge an Gästen muss irgendwie versorgt werden und dass es hier und da mal voll wird und Engpässe auftreten – kein Thema. Ein vielfältiges Angebot war vorhanden, aber sonst: -) geschmacklich war vieles irgendwie gleich und sehr oft lauwarm. Zwei Themenabende – griechisch und italienisch – pro Woche sind für 4 Sterne wenig, vor allem hat man keinen besonderen Unterschied zu normal bemerkt. Gyros mit Pita – das ist nichts typisch griechisches. -) die Salate standen alle einfach auf dem Tisch ohne Kühlung – kommt besonders gut bei Fisch. Andere 4- Sterne Hotels haben die Schüsseln in Kühltruhen auf Eis stehen. -) Der Dresscode: Herren in langen Hosen und ohne Slippers wurde nicht eingehalten und sowohl der Restaurantchef als auch der junge Chefkellner der sich hauptsächlich draußen auf der Terrasse aufhielt taten nichts dagegen. Auf eine direkte Ansprache bekam ich nur zu hören: Können wir nichts gegen tun, dann sind die Gäste sauer und beschweren sich an der Rezeption …. darf ich Ihnen einen Wein oder ein Bier bringen ?!? -) Viele Tische waren vorreserviert – und das von Restaurantöffnung an obwohl die Tische erst zu späterer Zeit genutzt wurden. Auch ein Grund für teilweise enge Verhältnisse. -) All inclusive hat man besonders an den Getränken an den diversen Bars gemerkt. Früchtesirups, Alkoholika der untersten Qualität – den an dieser Stelle schon mehrmals geäußerten Verdacht dass diese gestreckt waren möchte ich nicht wiedersprechen.
Das Personal wirkte unpersönlich, zwar freundlich und hilfsbereit aber distanziert. Ein Lächeln oder ein freundliches „Calimera“ erwirkte in den seltensten Fällen eine herzliche Antwort.
Wer hier hinfährt muss sich über die Lage im klaren sein. Weit entfernt von den Touristenhochburgen, in der Mitte Insel, etwas südlich von Lindos. In der Umgebung einige andere kleinere Hotels, Supermärkte und Tavernen. Lardos – ca. 2 km Richtung Süden – bietet (bis auf die Eisdiele und die Kartbahn) nichts, In Pefki – ca. 3 km Richtung Norden – ist schon etwas mehr los, aber eher auf Engländer ausgerichtet.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wie in vielen Hotels in Griechenland über einen Italienischen Anbieter. Merkte man vor allem an der Verständigung – viel italienisch und gebrochenes Englisch. Angebot war vielfältig und die Animateure waren nicht aufdringlich, nett und bemüht – aber die Ausrichtung auf ihre Landsleute war allen anzumerken. Beim Fußballspiel – für die Erwachsenen jeden Tag um 17.00 Uhr – fanden Wahlen oder Zuteilungen der Mannschaften zuerst nur unter den Italienern statt und die anderen wurden dann irgendwie dazugemischt. Das Spiel dauerte ca. eine halbe Stunde – und dann waren Animateure und italienische Mitspieler weg. Wassersport über einen separaten – deutschen – Anbieter am Strand. Uns zu teuer – 15 Minuten Jetski für 47 Euro sind etwas zu viel.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jürgen |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 4 |


