Das Hotel gliedert sich in Haupthaus mit Rezeption, Speisesaal und Clubräumen und 2-geschoßige reihenhausänliche Bungalows mit je 8 Appartements. Das Haupthaus macht auf den ersten Blick einen sehr gepflegten Eindruck, blickt man jedoch etwas hinter die Fassade, so findet man sich in einem Hotel wieder, das vor etwa 10 Jahren erbaut worden sein könnte und in dem praktisch keinerlei Geld in Erhaltung geflossen sein dürfte. Beispiele: blinde Fensterscheiben und von Feuchtigkeit angegriffene (Vollholz-)Stühle und Tische, die für die Begrüßung der Gäste verwendeten "Clubräume" sind nur mangelhaft ausgestattet (zuwenig Stühle, kaum für eine Begrüßung erforderliche Infrastruktur) Alle angebotenen Ausflüge sind empfehlenswert, unser persönliches Highlight war ein geführter Radausflug (mit dem Bus auf eine Hochebene, die ausgiebig erkundet wurde, anschließend ging's bergab bis zum Meer), bei dem neben den Fahrrädern auch an alle Mitfahrer Schutzhelme ausgegeben wurden. Mobiltelefon-Erreichbarkeit: von mehreren Netzbetreibern sehr gut. Kartenmaterial für Mobilfunk-Satellitennavigation (Routenplanung): zumindest von Wayfinder Systems (Teleatlas) konnte kein brauchbares Kartenmaterial gefunden werden, selbst für Heraklion oder Rethymnon wurden nur einige wenige Hauptverkehrsstrassen ausgewiesen.
Lage der Zimmer: von Palmen und Wein umgeben, durchaus als romantisch zu bezeichnen Größe: der Anzahl der Betten angepasst. Sauberkeit: ausreichend. Alter: geschätzt etwa 10 Jahre Zustand: die Türen machen einen verwahrlosten Eindruck. Die Zugangstüre zum Appartement ließ sich nur zur Hälfte öffnen, da sie dann auf den Boden "auflief". Die Badezimmer/WC-Türe klemmte und wies zudem ein stark quietschendes Schloss auf, sodass man sie in der Nacht besser nicht schloss, da bei einem eventuell erforderlichen nächtlichen Besuch der Toilette die Mitbewohner durch den entstehenden Krach wach geworden wären. Die zweiflügelige Balkontüre schloss nur mit dem unteren Riegel, was zur Folge hatte, dass sie bei Wind die ganze Nacht knarrte und einem den Schlaf rauben konnte. Wir behalfen uns damit, die beiden Flügel mit einem dazwischen eingelegten zusammengefalteten Stück Zeitung gegeneinander zu verspannen, sodass wenigstens das Geknarre ein Ende hatte. Nachteil: bei Wind Zugluft im Raum. Die Bett-Unterteile waren betoniert (!), darin eingelegt Fichtenholzbretter und darauf die auch bei den etwa 1,20 m schmalen Doppelbetten einteiligen Matratzen. Nachteil: wenn sich im Doppelbett einer umdrehte war auch der Andere wach. Fernsehprogramme: wir konnten an deutschsprachigen Programmen nur ZDF und RTL entdecken. Kühlschrank: vorhanden (Absorbergerät, daher keine Geräuschentwicklung. Größe etwa 40 Liter)
Speisesaal: hat das Flair einer Großkantine, die aus Vollholz gefertigten Tische und Sessel wiesen massive Feuchtigkeitsspuren auf, die wir uns nur mit einem zu feuchten Wischen des Bodens oder mehrmaligem unbeabsichtigtem Fluten des Speisesaales erklären können. Qualität der Speisen: Fleisch- und Fischspeisen häufig zu lange gekocht, vielfach undefinierbar. Abwechslung: bei den Vorspeisen hin und wieder leichte Variationen, bei den Hauptspeisen konnten wir innerhalb einer Woche kaum Änderungen feststellen. Wir verlegten uns auf die immer üppig angebotenen frischen Salate und das auch wieder nur leicht variierende Süßspeisenbuffet. Getränke: normale Vielfalt. Kindersitze: waren in ausreichender Anzahl gegeben, könnten in der Hauptsaison aber zuwenig werden
Check-in: wir standen aus für uns nicht erklärlichen Gründen nicht auf der Gästeliste und erhielten eine muffig riechende Bude mit den Modergeruch noch verstärkender Klimaanlage. Auf unsere Reklamation hin konnten wir in ein größeres und auf den ersten Blick besseres Appartement umsiedeln. Umgang mit Beschwerden: wir hatten aufgrund einer Undichtheit im Bereich des Waschbeckens ständig nassen Boden. Wurde bis zu unserer Abreise nicht repariert. Kinderbetreuung: schien uns ganz gut zu sein
Region: Analipsi (etwas westlich von Hersonissos), ca. 15 km östlich von Herakleon. Vom Strand durch eine schwach befahrene Strasse getrennt. Touristisch scheint sich die Gegend dort erst zu entwickeln, das heisst, dass man, um nicht immer nur an einem der Pools herumhängen zu müssen, selbst für Abwechslung zu sorgen hat (Ausflüge buchen, Auto ausleihen...). Will man beispielsweise wandern oder nordic-walken, muss man schon zumindest 7-8 km zurücklegen, bevor man die Ebene verlassen kann. Ein weiterer Nachteil liegt in der Nähe des Flughafens Heraklion, da auch in der Nacht immer wieder Flugzeuge in einer Höhe von etwa 150-200 m über die Hotelanlage fliegen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Strand: im Nahbereich des Hotels befindet sich ein etwa 250 m langer und ca. 150 m ins Meer ragender hafenähnlicher, betonumgrenzter Abschnitt, der uns als hoteleigener Strand mit Schutz vor Wellen beschrieben wurde. Leider verging uns die Lust aufs Meer bereits, bevor wir überhaupt hineinkamen. Der Grund liegt darin, dass zwei Abwasserschläuche (Durchmesser etwa 8 bis 10 cm) in den Abschnitt führten, aus denen wir braune, schäumende Brühe ins Wasser fließen sahen. Wir vermuten, dass hier entweder von der Küche oder von der Wäscherei die Abwässer auf sehr einfache aber meine Frau und mich abstoßende Art und Weise entsorgt wurden. Wie Eltern ihre Sprösslinge in dem Dreck spielen lassen konnten ist für uns ein Rätsel. Poolbereich: 3 oder 4 durchaus als kindergerecht zu bezeichnende Pools. Die Plastik-Liegestühle waren zu mehr als einem Drittel beschädigt
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Oktober 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Stefanie & Franz |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 1 |


