Dom St. Stephan

Passau/Bayern
Möchtest Du Urlaub in der Nähe buchen?Folgende Hotels könnten Dir gefallen

Infos Dom St. Stephan

Der mächtige, dreischiffige Pracht-Dom St. Stephan, die größte barocke Kirche nördlich der Alpen, bildet - zusammen mit der Alten und Neuen Residenz - das fürstbischöfliche Zentrum der Stadt. In seinem 29 Meter hohen Innenraum beherbergt der prächtige Sakralbau nicht nur eindrucksvolle Stuckarbeiten italienischer Baumeister, sondern auch eine der größten Kirchenorgeln der Welt. Sie misst über elf Meter und besteht aus fünf Werken mit insgesamt 17.974 Orgelpfeifen. Verfasst von HolidayCheck

Neueste Bewertungen (32 Bewertungen)

Manfred71+
April 2026

Kirche mit größter Kirchenorgel der Welt

6 / 6

Der Besuch des Doms St. Stephan gehört zu den Pflichtprogrammen für Touristen bei einem Stadtrundgang in Passau. Der Dom befindet sich im historischen Zentrum der Altstadt. Die Kirche ist außerdem Bischofssitz und Hauptkirche des Bistums Passau. Bis zum Jahr 1783 war Passau das größte Bistum im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Im Jahr 1662 wurde das damalige Gotteshaus durch einen verheerenden Stadtbrand teilweise vernichtet. Der Wiederaufbau im Barockstil erfolgte zwischen 1668 und den 1693 unter der Leitung des italienischen Baumeisters Carlo Lurago. Lediglich der östliche Teil des Doms stammt noch aus der gotischen Zeit (ca. 1280–1325). Der Dom St. Stephan gilt heute als einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten nördlich der Alpen. Der Namensgeber des Doms war der Heilige Stephanus. Stephanus war laut Überlieferung, der erste Märtyrer des Christentums. Er setzte sich damals für die Armen in Jerusalem ein. Aufgrund seines Glaubens wurde er wegen Gotteslästerung gesteinigt. Er soll im Jahr 36 n. Chr. in Jerusalem den Märtyrertod erlitten haben. Sehr gut gefallen haben mir der Hauptaltar, die Seitenaltäre, die Decke und die Kanzel. Der Hochaltar beeindruckt durch seine monumentale Darstellung der Steinigung des heiligen Stephanus. Im Dom befinden sich insgesamt acht prunkvolle Seitenaltäre, die sich in den Seitenkapellen des Langhauses befinden. Die Seitenaltäre wurden nach dem Stadtbrand 1662 geschaffen, wie z.B. der Johannes-der-Täufer-Altar, St. Peter und Paul-Altar, Heilige-Familie-Altar usw. Die Decke des Passauer Doms ist weltberühmt für ihre prunkvollen Barockfresken, die zwischen 1682 und 1684 geschaffen wurden. Laut eines Berichtes im Internet, zeigen die Fresken Themen rund um die Verehrung der Dreifaltigkeit, das Leben und Martyrium des hl. Stephanus sowie das Wirken der Apostel. Es handelt sich um eine Zusammenfügung aus Stuck und Malerei, das den Himmel architektonisch in den Kirchenraum holt. Die vergoldete Kanzel stammt aus dem Jahr 1726. Die Kanzel wurde in Wien gefertigt und ist aus Lindenholz geschnitzt und mit Blattgold belegt. Besonders erwähnenswert ist die Orgel im Passauer Stephansdom mit 17.974 Pfeifen und 233 Registern die größte katholische Kirchenorgel der Welt sowie die größte Orgel Europas. Sie besteht aus fünf Teilwerken, die über einen zentralen Spieltisch angesteuert werden. Wie wir bei unserem Aufenthalt in der Kirche sahen, wird die Orgel zurzeit umfassend saniert. Wie lange es dauert, konnten wir nicht erfahren. Der Besuch des Doms war für uns ein Highlight in Passau.

Werner71+
September 2022

Ein prächtiges Gotteshaus

6 / 6

Der Passauer Dom ist schon von außen prächtig, die Innenausstattung ist dann noch einmal eine Steigerung. Dass es sich dabei um den größten barocken Kircheninnenraum nördlich der Alpen handelt, ist eines der Superlative, mit denen der Dom aufwartet. Der Einfluss des Bistums Passau ersteckte sich bis 1785 noch auf das heutige Gebiet der Erzdiözese Wien, Passau war die Mutterdiözese von Wien. Das verdeutlicht die Bedeutung, die dem Passauer Dom zukommt und die sich in der prächtigen Ausstattung widerspiegelt.

Klaus66-70
Januar 2021

Brande im Jahr 1662 ab

5 / 6

Der frühgotische Dom entstand zwischen 1221 und 1313. Brande im Jahr 1662 ab, wurde aber im barocken Stil von 1668 -1673 wieder neu erbaut. Ins Auge stechen die zwei weißen Türmen und die blaugrünen Kuppeln. Sie hat heute die größte katholische Kirchenorgel der Welt. Der Hochaltar zeigt die Steinigung des Kirchenpatrons Stephanus. Sehenswert ist die vergoldete Kanzel aus dem Jahr 1726.

Elfriede56-60
November 2017

Beim zweiten Mal den Besuch innen geschafft.

6 / 6

Wir waren schon einmal in Passau am Weihnachtsmarkt und haben den Dom von außen gesehen, aber diesmal haben wir es geschafft auch hineinzugehen. Der Dom befindet sich an der höchsten Stelle in der Altstadt und beim Eintreten ist man komplett "baff" oder hin und weg vor soviel Prunk und Glanz. Der Stuck und die Fresken im Mittelschiff sind wow.... Diese Domorgel ist auch mit über 17.000 Pfeifen die größte Orgel der Welt, toll. Bitte geht wenn ihr in Passau Zeit verbringt in diesen Dom, er ist einfach wunderschön und man kann ihn kostenlos besuchen (ohne Eintritt).

Monika66-70
November 2016

Ein wunderschöner Dom

6 / 6

Wer in Passau ist, wird sicher auch den Dom aufsuchen. Schon von aussen ist es ein imposantes Gebäude. Im Innenraum sind sehenswert die bemalten Kuppeln und die Säulen. Alles wirkt sehr gut erhalten. Die grosse Orgel hat bei den Mittagskonzerten einen wunderbaren Klang. Insgesamt ein Ort, wohin sich ein Besuch lohnt. Wir sind seit 2010 immer in Passau und es muss immer 1 Besuch im Dom sein. Besonders zu den Mittagskonzerten.