Vom Grundriss her ist das Hotel schön angelegt. Zentral liegen die Poolanlage mit Bar und das Restaurant. L-förmig darum liegen die großzügigen Apartments. Wir hatten AI gebucht für 20€ mehr, weiterhin wird HP angeboten. Das Publikum ist gemischt und besteht vorwiegend aus Spaniern, Deutschen und Engländern. Alle Altersklassen sind verstreten, viele Familien mit Kindern vorhanden. Die Anlage wird zwar täglich "gereinigt" (ein freundlicher Herr verteilt den Schmutz großflächig), wirkt aber dennoch etwas vernachlässigt (Zigarettenstummel in den Blumenkübeln, vertrocknete Blumen in selbigen, fleckige Liegen am Pool). Wir haben uns trotz der mangelnden Hygiene und des mangelhaften Essens den Urlaub nicht vermiesen lassen. Ausflugsmöglichkeiten bietet jeder Reiseveranstalter an, wir haben uns aber einen Wagen gemietet, mit dem wir die Insel erkundet haben. Das Wetter war durchweg sonnig und heiß, mit Temperaturen über 30°C. Von Lanzarote haben wir in einer Woche so ziemlich alles gesehen, ohne viel Stress zu haben. Wir persönlich werden nicht mehr unseren Urlaub in diesem Hotel verbringen.
Die Zimmer sind großzügig als Apartments angelegt und bestehen aus Wohnzimmer, Küchenecke, Bad und Schlafzimmer. Entweder ist ein Balkon oder eine Terrasse vorhanden. Die Ausstattung beinhaltet alles Notwendige auch zur Selbstversorgung. Einen Safe kann man für 15€ pro Woche mieten. Eine Klimaanlage ist nur in der Rezeption vorhanden, durch großzügiges Lüften lassen sich aber annehmbahre Temperaturen erwirken. Bei unserer Ankunft befanden sich Haare in Toilette und Waschbecken, Glassplitter auf dem Boden und Schmutz in allen Ecken. Ein missgelaunter Herr hat dann nach unserer Beschwerde versucht diese Unreinheiten zu beseitigen. Im Endeffekt mussten wir aber selbst noch etwas nachbessern (Desinfektionsmittel mitbringen)
Wir hatten AI gebucht und dementsprechend waren unsere Erwartungen. Im Hotel gibt es ein Restaurant, in dem Frühstück, Mittag- und Abendessen eingenommen werden. Die Poolbar hat von 11-23 Uhr geöffnet. Leider bietet diese für AI-Gäste keine große Auswahl (keine Cocktails, nur Softdrinks und einige Liköre). Das Restaurant Timanfaya ist im Stil einer Kantine gehalten, wer rechtzeitig zu den Mahlzeiten erscheint, braucht seinen Tisch nicht selbst einzudecken. Die Kellner räumen benutzte Tische zügig ab und bereiten diese für die nächsten Gäste vor. Das Restaurant macht seinem Namen alle Ehre, die Auswahl der Speisen ist genauso bizarr und trostlos wie der gleichnamige Nationalpark. Wer auf internationale Küche mit geringer Auswahl und oft gleichen Speisen steht, ist hier genau richtig. Nachgefüllt wird zügig und reichlich, doch die Qualität der Gerichte lässt zu wünschen übrig, so ist es vorgekommen, daß der geriebene Käse verschimmelt war, der Kuchen zum Nachtisch noch gefroren und die Melonen noch unreif. Auch der Geschmack der Hauptgerichte war zum Großteil fad.
Das Personal an der Rezeption ist weitestgehend freundlich und versucht Beschwerden relativ zügig zu lösen. Die Kellner im Restaurant sind meist überfordert, aber dennoch freundlich und zuvorkommend. 5x in der Woche werden die Zimmer gereinigt, 2x pro Woche findet ein Handtuch- und Bettwäschewechsel statt. Auch das Reinigungspersonal scheint unterbesetzt und überfordert und übersieht Glassplitter auf dem Boden und Haare in der Toilette und im Waschbecken. An der Rezeption wird spanisch, deutsch und englisch gesprochen, im Restaurant kann man sich gut mit englisch behelfen, lediglich das Reinigungspersonal spricht fast nur spanisch. Im Hotel gibt es einen kleinen Supermarkt und eine Möglichkeit zum Waschen (gegen Gebühr). An der Rezeption gibt es einen Internetzugang, der jedoch mit 1€/10Min zu Buche schlägt. Auch das Wiegen der Koffer am Abreisetag kostet 1€ pro Wiegevorgang. Ärzte (deutsche, britische, skandinavische) finden sich im Ort.
Das Hotel liegt in einer Seitenstraße, der Strand ist ca. 200m entfernt. Im Hotel befindet sich ein kleiner Supermarkt, dessen Preise aber etwas höher sind, als im Supermarkt 100m weiter. Die Strandpromenade mit vielen Diskotheken und Bars befindet sich in 150m Entfernung. Wer Pech hat, bekommt ein Zimmer zur Promenade hin und dementsprechend eine Geräuschkulisse bis in die frühen Morgenstunden. Wir hatten ein abgelegenes, ruhiges Apartment, aber leider ohne Meerblick. Der Ort (Puerto del Carmen) ist vorwiegend auf Engländer ausgelegt, vor den Bars, Diskotheken und Restaurants werben junge Leute aggressiv mit Flyern und Rabatten. Es gibt viele kleine Läden, die zum Shoppen einladen (aber Vorsicht vor Fälschungen).
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Animation ist nicht vorhanden, es gibt einen Raum mit einigen Spielgeräten wie Billard, Tischtennis und Aithockey, meist ist das ein oder andere Gerät aber defekt. Der Pool ist mit Liegen und Schirmen ausgestattet, trotz Verbot werden diese aber von vielen urlaubern mit Handtüchern reserviert. Die Liegen haben ihre besten Tage bereits gesehen und sind meist fleckig. Internet und Einkauf siehe oben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2010 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


